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Wohnen

DEN-GRE-Kongress: Plattform für Perspektivenwechsel

Wissenschaftler und Praktiker der Gebäude-Energieeffizienz diskutierten in Kassel. Beim DEN-GRE-Kongress in Kassel haben mehr als 100 Wissenschaftler und Praktiker zwei Tage lang Themen der Gebäude-Energieeffizienz diskutiert. Das Themenspektrum reichte von der ersten Novelle des Gebäudeenergiegesetzes GEG über aktuelle Fragen der Normung bis hin zu stadtklimatischen Aspekten und vorbildlichen Beispielen aus dem Bereich Passivhäuser. Es war die insgesamt 13. Veranstaltung dieser Art. Die diesjährige Tagung war nach einer vierjährigen Corona bedingten Pause die erste größere Präsenzveranstaltung, welche das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. in Zusammenarbeit mit seiner wissenschaftlichen Abteilung GRE, der ehemaligen „Gesellschaft für Rationelle Energieverwendung e.V.“, realisierte.

Weiterlesen unter https://www.deutsches-energieberaternetzwerk.de/den-pm-06-2024/

 

Das Deutsche Energieberater-Netzwerk (DEN) e.V. ist ein Zusammenschluss über 1.100 Ingenieuren, Architekten und Technikern. Alle Mitglieder verbindet das gemeinsame Arbeitsgebiet der Beratungs- und Planungsleistungen zur effizienten Energienutzung und Einsatz von erneuerbaren Energien im Gebäudebestand, der Wohnungswirtschaft, Gewerbe und Industrie sowie für Kommunen. Ihre Beratung erbringen sie neutral und unabhängig.

 

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Wintergarten gestalten: Tipps für die Erweiterung des Zuhauses

Wintergarten gestalten Symbolbild
Wintergarten gestalten Symbolbild

Ein Wintergarten ist der Traum von vielen Personen. Die offene und helle Gestaltung macht den Wintergarten zu einem gemütlichen Rückzugsort das ganze Jahr über. Nicht nur Pflanzen finden hier einen geeigneten Platz. Mit der passenden Einrichtung wird der Wintergarten zum zweiten Wohnzimmer.

Büro, Wohnzimmer oder Terrasse - Welchen Nutzen soll der Wintergarten haben?

Wie der Wintergarten eingerichtet wird, hängt in erster Linie vom Nutzen des Bereichs ab. Möchten Sie den Wintergarten als zweites Wohnzimmer nutzen? Dann sollte der Fokus auf einer gemütlichen Einrichtung liegen. Soll der Raum jedoch als Terrassen-Ersatz für die kalten Monate dienen, genügen ein paar Pflanzen sowie ein Tisch mit Stühlen. Bei der Nutzen-Frage sollte auch die Art des Wintergartens berücksichtigt werden. Hier wird zwischen den drei folgenden Typen unterschieden:

  • Kalter Wintergarten
  • Mittelwarmer Wintergarten
  • Warmer Wintergarten

Kalte Wintergärten werden nicht gedämmt. In den kalten Monaten liegt die Temperatur hier bei maximal 12 Grad. Daher können sie nur an warmen Tagen genutzt werden. Ein mittelwarmer Wintergarten wiederum verfügt über eine teilweise Wärmedämmung. Diese Art von Wintergarten kann auch in einen kälteren Wohnraum umfunktioniert werden. Außerdem ist der mittelwarme Wintergarten ideal für die Überwinterung von Pflanzen geeignet. Der warme Wintergarten hingegen ist ähnlich wie ein Wohngebäude aufgebaut und kann daher das ganze Jahr über genutzt werden. Die Temperaturen liegen hier konstant über 19 Grad. Auch tropische Pflanzen können im warmen Wintergarten wachsen und gedeihen.

Alles eine Frage des Geschmacks

In puncto Einrichtung dürfen natürlich Ihre Vorlieben und Bedürfnisse im Vordergrund stehen. Damit der Wintergarten jedoch ein einheitliches Gesamtbild aufweist, legen Sie bereits vor der Gestaltung ein passendes Motto fest. Soll der Wintergarten modern, minimalistisch oder doch lieber kunterbunt sein? Der jeweilige Stil sollte sich dann in der Einrichtung widerspiegeln. Außerdem sorgen Dekoelemente für ein wohnliches Flair. Teppiche und Textilien bringen Gemütlichkeit in jeden Wintergarten. Bilder und Kerzen wiederum sorgen für den letzten Feinschliff. Ein besonderer Hingucker im Wintergarten sind auch Lichterketten. Nach Einbruch der Dunkelheit funkeln diese mit den Sternen um die Wette und hüllen den Wintergarten in ein angenehmes Licht.

Pflanzen für die besondere Atmosphäre

Ein Wintergarten wäre nicht vollständig ohne die passenden Pflanzen. Hier finden Ihre Lieblinge ganzjährig einen geeigneten Platz. Neben heimischen Pflanzen machen sich vor allem tropische Gattungen im Wintergarten gut. Hier müssen Sie jedoch die Temperaturen berücksichtigen. Tropische Pflanzen wie Palmen und Co. können nämlich nur in frostfreien Wintergärten überleben. Auch Zitruspflanzen sind für den Wintergarten immer eine gute Wahl. Doch auch hier muss darauf geachtet werden, dass die Topfballen nicht zu sehr auskühlen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich für winterharte Pflanzen entscheiden. Dazu zählen zum Beispiel Trompetenblumen, Bambus, Jasmin und Eukalyptus.

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Dachbodenausbau: Tipps für Heimwerker

Dachbodenausbau Symbolbild
Dachbodenausbau Symbolbild

Der Dachboden in den eigenen vier Wänden bleibt oft ungenutzt und wird in vielen Häusern einfach nur als große Abstellkammer genutzt. Wenn die eigenen Kinder dann aber größer werden und im Kinderzimmer nicht mehr genügend Platz haben, steht eventuell ein Dachbodenausbau im Raum. Aber auch ein Büro für das Homeoffice oder ein Fitnessraum lassen sich ideal unterbringen. Viele Arbeitsschritte können dabei sogar selbst durchgeführt werden, um Kosten zu sparen.

Dämmung, Fenster und Elektrik: Die Grundlagen für erweiterten Wohnraum

Wenn der Dachboden ausgebaut werden soll, muss in vielen Fällen erst einmal der Fachmann ans Werk. Selbst wenn Sie handwerklich sehr begabt sind, dürfen Elektroinstallationen laut der Niederspannungsanschlussverordnung nur von einem Profi durchgeführt werden. Schlitze für die Leitungen können Sie aber ohne Probleme selbst stemmen, um die Kosten zu senken. Auch bei den Dachfenstern ist Vorsicht gefragt. Ihr neues Velux Dachfenster sollte fachmännisch eingebaut werden, damit sich keine Wärmebrücken bilden und das Fenster auch vollständig abdichtet. Sowohl bei der Elektrik als auch beim Einbau neuer Fenster kann es bei Schäden Probleme mit der Versicherung geben, wenn Sie selbst Hand angelegt haben. Die Dämmung hingegen kann ohne Probleme selbst installiert werden. Für die Sparrendämmung benötigen Sie dann jede Menge Glaswolle. Ansonsten braucht es nur einen Maßstab und eine Säge. Wichtig ist, dass keine Zwischenräume bleiben, da sich hier Wärmebrücken bilden können. Für den Dachbodenausbau müssen Sie danach auch noch eine Dampfbremsfolie über die Dämmwolle verlegen. Mit Styropor sollte am Dachboden übrigens nicht gedämmt werden. Das mag zwar auf den ersten Blick verlockend erscheinen, da die Verarbeitung wesentlich einfacher ist als bei Steinwolle. Styropor ist jedoch nicht brandschutztauglich und somit für Ihr Projekt ungeeignet.

Mit Gipskarton und Zwischenwänden zum Wohntraum

Um für eine wohnliche Atmosphäre auf dem Dachboden zu sorgen, muss die Dämmung natürlich noch verkleidet werden. Das klappt am einfachsten mit Gipskartonplatten. Diese werden über eine Unterkonstruktion verschraubt und können anschließend verputzt werden. Hier empfiehlt es sich, auf imprägnierte Platten zurückzugreifen. Diese Variante ist zwar etwas teurer, schützt die Dämmung darunter zusätzlich vor Feuchtigkeit. Wichtig ist das vor allem in Nassräumen oder wenn am Dachboden sogar eine Küche eingebaut werden soll. Damit die eine große Nutzfläche dann zu verschiedenen Räumen wird, braucht es auch noch Zwischenwände. Diese können mit etwas handwerklichem Geschick ebenfalls selbst eingebaut werden. Hierfür gibt es bereits vorgefertigte Stahl- oder Holzrahmen, die dann mit Dämmung und Gipskarton ausgekleidet werden. Verschraubt werden die Rahmen dann in der Regel am Boden und mit einer tragenden Seitenwand des Gebäudes beziehungsweise noch zusätzlich an der Decke.

Beim Innenausbau ist nichts unmöglich

Wenn die grundlegenden Arbeiten für den Dachausbau erledigt wurden, geht es in der Regel weiter mit der Gestaltung des Wohnraums. Dafür brauchen Sie vor allem bei den Sanitärinstallationen noch einmal eine zuverlässige Fachfirma. Selbst können hingegen Fliesen oder PVC-Böden verlegt werden und die Wände lassen sich in Eigenregie tapezieren oder streichen. Richtig durchgeführt, verwandelt sich der Dachbodenausbau in einen vollwertigen Wohnraum. Ob Mini-Spa, Hobbyraum oder ein abgetrennter Bereich für die jugendlichen Kinder – grundsätzlich ist nichts unmöglich. Auf jeden Fall sollten Sie sich für den Dachausbau aber zusätzliche helfende Hände organisieren. So geht die Arbeit schneller von der Hand und in einigen Arbeitsschritten brauchen selbst die versiertesten Handwerker etwas Unterstützung.

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Soffi - Ein Tiny-House-Office für die FH Dortmund

Arbeitsplätze, Lounge-Ecke, Kino, Garderobe, Ausstellungsfläche und
Teeküche – alles auf zehn Quadratmetern. Das neue mobile
Nachhaltigkeitsbüro der Fachhochschule Dortmund ist ein Raumwunder. Der
Bauwagen namens „Soffi“, eine Abkürzung für Sustainability Office, ist die
Bachelor-Arbeit von Design-Studentin Marie Gowert. Das Büro mit
Anhängerkupplung wird ab jetzt an wechselnden Standorten auf dem Campus
und in der Stadt stehen.

Sebastian Kreimer hat es sich an einem der klappbaren Tische im Bauwagen
bequem gemacht. „Soffi“ soll sein neues berufliches Zuhause werden. Er
leitet das Nachhaltigkeitsbüro der FH Dortmund und sagt: „Wir wollen so
mit unseren Studierenden auch zu Nachhaltigkeitsthemen noch stärker ins
Gespräch kommen.“ Der Plan scheint aufzugehen. Am Max-Ophüls-Platz, dem
ersten Standort des Bauwagens, ist „Soffi“ schnell zu einem Treffpunkt
geworden. Wozu auch die Liegestühle beitragen, die einladend davor in der
Sonne stehen.

Leichter als in dieser entspannten Atmosphäre lässt sich kaum in Kontakt
treten. „Themen der Nachhaltigkeit liegen den Studierenden am Herzen, das
wissen wir aus Befragungen etwa im Zuge der Gemeinwohlbilanzierung der
FH“, sagt Sebastian Kreimer. Dabei stehen verschiedene Facetten
unterschiedlich stark im Fokus. Es geht um Ernährung und Energie, um
Mobilität, aber auch um die Campus-Gestaltung und die Lehre. Marie Gowert
hat für den theoretischen Teil ihrer Bachelor-Arbeit ebenfalls Studierende
befragt. Die Ergebnisse decken sich. „Zugleich ist zu wenig über die
Nachhaltigkeitsthemen an der FH bekannt“, sagt die Design-Studentin.

Mit „Soffi“ soll das besser werden. Denn es gibt Angebote: Workshops,
Werkstätten, Themen für Bachelor- und Masterarbeiten oder die
Ringvorlesung Nachhaltigkeit, in der interdisziplinär ein Einblick in die
ökologischen Aspekte andere Fachgebiete geboten wurde. Die Studierenden
bekommend dafür auch die für ihren Abschluss so wichtigen Creditpoints.
„All diese Themen können wir vis-à-vis viel konkreter kommunizieren“, sagt
Sebastian Kreimer. Dafür stellt er sein mobiles Büro abwechselnd an einem
der über das ganze Stadtgebiet verteilten FH-Standorte auf. Zudem wird der
Bauwagen auf Stadtfesten wie „Dortbunt“ oder dem Festival „Juicy Beats“
mit diversen Aktionen und Themen präsent sein.

„Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten waren eine Herausforderung bei der
Gestaltung des Inneren“, berichtet Marie Gowert, die an der FH Objekt- und
Raumdesign studiert. „Die Wunschliste aus dem Nachhaltigkeitsbüro war lang
– und der Platz begrenzt.“ Ihre Lösung: Nur wenige Möbelstücke im Bauwagen
sind statisch. Fast alles lässt sich klappen, umhängen, abändern, anders
anordnen. Marie Gowert greift dafür auf das French Cleat System zurück.
Das einfache und zugleich stabile Keilsystem ermöglicht Flexibilität. Über
Holzstreben an den Wänden lassen sich Arbeitsflächen, Regale und
Kleiderhaken beliebig neu anordnen. Die Kombination aus Holz und dunklen
Grüntönen an der Wand sorgen für ein Waldgefühl im Inneren des neuen FH-
Bauwagens. Alle Möbelstücke wurden von Marie Gowert in Handarbeit
gefertigt. Nicht nur Konzeption und Gestaltung, sondern auch der
tatsächliche Ausbau lag in ihrer Verantwortung. Sebastian Kreimer ist
begeistert: „Soffi“ ist ein Hingucker geworden

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