Wie kann der Gebäudesektor effektiv zum Klimaschutz beitragen? Welche Rolle spielen dabei zuverlässige energetische Sanierungen? Welche Erfahrungen hat man mit Passivhäusern in besonders kühlen und besonders warmen Ländern gemacht? Diese und ähnliche Fragen standen im Mittelpunkt der 27. Internationalen Passivhaustagung in Innsbruck. Das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN e.V. war auf dieser Leitmesse zum energieeffizienten Bauen und Sanieren mit einem eigenen Stand vertreten. Diesmal wurde sie vom Passivhaus-Institut in enger Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck organisiert.
„Uns ging es vor allem darum, international neue Kontakte zu knüpfen“, sagt dazu der DEN-Vorsitzende Dipl.-Ing. Hermann Dannecker. (…)
Für so gut wie jeden Hauseigentümer wird früher oder später die Frage „Sollte ich meinen Schornstein sanieren lassen?“ aktuell. Hier wäre es definitiv falsch, ausschließlich nach Bauchgefühl vorzugehen. Stattdessen gibt es einige Gründe, die es erforderlich machen können, dass eine Sanierung nicht mehr lange aufgeschoben werden sollte.
Aber um welche Gründe handelt es sich eigentlich genau? Und es ist ratsam, sich selbst um die Sanierung seines Schornsteins zu kümmern oder braucht es immer die Expertise eines Fachbetriebes? Diese und weitere Fragen werden in den folgenden Abschnitten beantwortet.
Schornstein selbst sanieren – ja oder nein?
Hauseigentümer, die einen Schornstein dauerhaft sanieren möchten, sind sich gelegentlich unsicher, ob es generell erlaubt ist, die entsprechenden Arbeiten selbst durchzuführen. Die Antwort: Ja. Wer über das nötige Know-how und das entsprechende Equipment verfügt, darf sich grundsätzlich selbst an die Arbeit machen.
Wie in vielen anderen handwerklichen Bereichen gibt es jedoch auch bei der Schornsteinsanierung Schritte, die etwas schwieriger auszuführen sind als andere. Dementsprechend ist es ratsam, wichtige Details, wie das Fixieren des Rohrelements, durch einen Fachmann ausführen zu lassen.
Unabhängig davon gilt: Wurde die Sanierung beendet, muss der fertige Schornstein von einem Schornsteinfeger final abgenommen werden. Danach starten die vorgeschriebenen Prüf- und Wartungsintervalle.
Aber welche Gründe zeigen eigentlich an, dass eine Sanierung nicht mehr lange aufgeschoben werden sollte?
Grund Nr. 1: Schäden am Schornstein
Wer an das Wort „Sanierung“ denkt, denkt häufig an eine Sanierung in den eigenen vier Wänden. Hierbei gerät häufig in Vergessenheit, dass es oft noch viel mehr Bestandteile des Hauses sind, die ebenfalls gelegentlich überholt werden müssen.
Unter anderem können Schäden am Schornstein dafür sorgen, dass es ratsam ist, die entsprechenden Arbeiten nicht weiter aufzuschieben. Daher sollten Hauseigentümer einzelne Bereiche ihres Objekts, unter anderem den Schornstein, regelmäßig mit Hinblick auf mögliche Spannungsrisse und ähnliche Beschädigungen überprüfen.
Es gilt: Kleinere Schäden lassen sich häufig deutlich einfacher ausbessern. Wer jedoch allzu lange wartet, riskiert, dass die Sanierungsarbeiten umfangreicher werden, als sie eigentlich sein müssten. Zudem droht in besonders extremen Fällen sogar Einsturzgefahr.
Grund Nr. 2: Rußbildung
Auch der modernste Schornstein benötigt ein Mindestmaß an Pflege. Diejenigen, die ihren Schornstein nicht in regelmäßigen Abständen reinigen, riskieren, dass sich in kurzer Zeit viel Ruß bildet.
Wer sich unsicher darüber ist, wie viel Pflege und Reinigung sein Schornstein benötigt, sollte sich vertrauensvoll an seinen Schornsteinfeger wenden. Die Experten können Hauseigentümern in der Regel genau aufzeigen, worauf sie achten müssen.
Grund Nr. 3: Veränderungen im Bereich der Heizanlage
Nicht nur im Rahmen einer effizienten Wohnungseinrichtung spielt Flexibilität heutzutage eine wichtige Rolle. Zahlreiche Hauseigentümer fragen sich in regelmäßigen Abständen, wie sie ihr Objekt effizienter, komfortabler und letztendlich auch nachhaltiger gestalten können. Dementsprechend verwundert es nicht, warum sich so viele Menschen für die Modernisierung ihrer Heizanlage interessieren.
Und genau diese kann es erfordern, dass eine Schornsteinsanierung aktuell wird. Denn: Die alten Kamine sind häufig nicht dazu in der Lage, auf der Basis vergleichsweise niedriger Abgastemperaturen zu arbeiten. Das bedeutet, dass die entsprechenden Abgase eher weit unten kondensieren und hier dafür sorgen können, dass der Schlot versottet. Die Lösung: Eine Schornsteinsanierung, die an die neuen Verhältnisse angepasst wurde.
Grund Nr. 4: Asbest
In älteren Schornsteinen wurde häufig Asbest verbaut. Was früher noch als „normal“ galt, wird mittlerweile als schädlich eingestuft. Wer sich unsicher ist, ob sich der Schadstoff in seinem Schornstein befindet, sollte sich von einem Fachbetrieb beraten lassen.
Denn: In diesem Fall ist es nötig, bei der Schornsteinsanierung besonders vorsichtig vorzugehen. Dementsprechend bietet es sich an, die entsprechenden Arbeiten dann auszulagern.
Fazit
Eine Schornsteinsanierung hilft dabei, die Effizienz eines Schornsteins weiter zu steigern und gleichzeitig innerhalb vergleichsweise kurzer Zeit für optimale Verhältnisse zu sorgen. Hierbei gilt es zu beachten, dass es sich bei den entsprechenden Arbeiten um die Basis für einen sicheren Betrieb handelt.
Daher ist es umso wichtiger, mit Hinblick auf eine anstehende Schornsteinsanierung keine Kompromisse einzugehen.
In Zeiten steigender Energiekosten und wachsendem Umweltbewusstsein suchen immer mehr Menschen nach effizienten und umweltfreundlichen Heizlösungen. Wasserführende Pelletöfen sind eine solche Alternative, die nicht nur eine nachhaltige Wärmequelle bieten, sondern auch eine Reihe weiterer Vorteile mit sich bringen. Was diese sind und worauf Verbraucher bei wasserführenden Pelletöfen als Alleinheizung achten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.
Wie funktioniert ein wasserführender Pelletofen
Im Grunde genommen arbeitet ein wasserführender Pelletofen ähnlich wie ein herkömmlicher Pelletkaminofen, jedoch verbrennt dieser den Brennstoff nicht nur zur Erzeugung von Wärme für den Raum, sondern auch zur Erwärmung von Wasser. Dies geschieht durch einen zusätzlichen Wärmeaustauscher oder eine Wassertasche im Ofen, durch die Wasserrohre verlaufen. Wenn der Pelletofen in Betrieb ist, gibt er Wärme in den Raum ab und erhitzt gleichzeitig das Wasser in den Rohren. Da die Wärme durch das Rohrsystem im gesamten Haus verteilt werden kann, eignen sich wasserführende Pelletöfen also auch, um sowohl Heizkörper als auch Fußbodenheizungen zu betreiben.
Das sind die Vorteile eines wasserführenden Pelletofens
Nachhaltigkeit: Wasserführende Pelletöfen werden durch Pellets betrieben, die aus erneuerbaren Materialien wie Holzspänen und Säfemehl bestehen, was sie zu einer umweltfreundlichen Alternative macht. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen verbrennen Pellets sauberer und erzeugen weniger CO₂-Emissionen.
Hohe Effizienz: Zudem nutzen wasserführende Pelletöfen die erzeugte Wärme doppelt: Sie heizen nicht nur den Raum, in dem sie sich befinden, sondern auch das Wasser für die Heizungsanlage. Dadurch erreichen sie eine hohe Effizienz und können dabei helfen, die Heizkosten zu senken.
Flexibilität: Wasserführende Pelletöfen können nicht nur zur Raumheizung, sondern auch zur Warmwasserbereitung und sogar zur Unterstützung des Heizsystems verwendet werden. Darüber hinaus können sie auch in Kombination mit Solarthermie oder anderen erneuerbaren Energien eingesetzt werden.
Komfort: Moderne wasserführende Pelletöfen sind oft vollautomatisch und können über programmierbare Thermostate gesteuert werden. Dies ermöglicht eine komfortable und effiziente Nutzung ohne ständiges Nachlegen von Brennstoff.
Kombinationsmöglichkeiten: So können wasserführende Pelletöfen genutzt werden
Wasserführende Pelletöfen bieten eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen. So können wasserführende Pelletöfen mit zahlreichen anderen Heizsystemen wie Gas- oder Ölheizungen kombiniert werden. Auch eine Kombination mit Blockheizkraftwerken oder Fernwärme ist denkbar. Dabei ist es wichtig, die Leistung des Ofens an die bereits vorhandenen Geräte anzupassen, um ein reibungsloses Zusammenspiel zu gewährleisten.
Darüber hinaus können wasserführende Pelletöfen nahtlos mit bereits vorhandenen Heizsystemen wie Solarthermie oder Wärmepumpen kombiniert werden, um die Effizienz weiter zu steigern und den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Diese flexible Anpassungsfähigkeit macht wasserführende Pelletöfen zu einer zukunftssicheren Lösung für eine nachhaltige und effektive Wärmeversorgung.
Wasserführende Pelletöfen als Alleinheizung: Eine gute Idee?
Die Frage, ob ein wasserführender Pelletofen als alleinige Heizquelle ausreicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. In gut isolierten Gebäuden mit moderatem Heizbedarf können wasserführende Pelletöfen durchaus als primäre Wärmequelle dienen. Wenn ein wasserführender Pelletofen jedoch mehr als einen Raum beheizen soll, spielt der Pufferspeicher eine entscheidende Rolle. Dieser dient dazu, überschüssige Energie in Form von Warmwasser zu speichern und bei Bedarf an die Rohre der Zentralheizung abzugeben. Wer das Warmwasser zusätzlich als Brauchwasser nutzen möchte, benötigt zudem einen Hygienespeicher, der über getrennte Wasserkammern verfügt, um die Wasserkreisläufe zu trennen und das warme Wasser ohne gesundheitliche Risiken verfügbar zu machen.
Diese Aspekte sollten bei wasserführenden Pelletöfen beachtet werden
Bevor Verbraucher sich für einen wasserführenden Pelletofen als alleinige Heizung entscheiden, sollten sie einige wichtige Aspekte berücksichtigen:
Geeignetes Abgassystem: Ein effektives Abgassystem ist entscheidend für die ordnungsgemäße Funktion eines wasserführenden Pelletofens. Daher sollte sichergestellt werden, dass der vorhandene Schornstein den Anforderungen für den Betrieb des Pelletofens entspricht. Es kann sein, dass ein bestehender Schornstein mit einem Edelstahlschornstein nachgerüstet werden muss, um die Brandschutzanforderungen zu erfüllen. Unter Umständen ist auch eine Schornsteinverlängerung erforderlich, um ausreichenden Zug zu gewährleisten.
Korrekte Dimensionierung der Heizleistung: Die Heizleistung des Pelletofens sollte der Größe und dem Wärmebedarf des zu beheizenden Gebäudes entsprechen. Idealerweise sollte die Dimensionierung des Ofens hierbei von einem Fachmann vorgenommen werden. Ein zu kleiner Ofen würde ineffizient arbeiten, da er ständig unter Volllast betrieben werden müsste. Ein zu groß dimensionierter Ofen hingegen würde den Raum unnötig stark erwärmen.
Ausreichender Pufferspeicher: Der Pufferspeicher spielt eine wichtige Rolle bei der Optimierung der Effizienz eines wasserführenden Pelletofens. Er speichert überschüssige Wärmeenergie und sorgt dafür, dass diese bei Bedarf abgegeben werden kann. Er sollte entsprechend dem Bedarf an Warmwasser und Heizungswasser dimensioniert werden, um eine optimale Betriebsweise zu ermöglichen.
Fazit
Wasserführende Pelletöfen bieten durchaus eine effiziente und nachhaltige Alternative für die Raum- und Warmwasserheizung. Durch ihre Vielseitigkeit und die Möglichkeit der Kombination mit verschiedenen Heizsystemen können sie individuell angepasst werden. Wichtig hierbei ist jedoch eine sorgfältige Planung. Mit den richtigen Vorkehrungen und einem passenden Pufferspeicher können wasserführende Pelletöfen eine komfortable und umweltfreundliche Heizmethode für jedes Zuhause sein
Die eigene Wohnung soll gemütlich sein, einen eigenen Stil besitzen und etwas über seinen Bewohner aussagen. Doch gerade in kleinen Mietwohnungen ist es schwierig, den jeweiligen Bedarf an Möbeln und Gestaltung beständig anzupassen.
Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks lässt sich jede kleine Mietwohnung individuell anpassen. Zum Beispiel für mehr Besuch an Geburtstagen oder auch, wenn ein weiterer Mitbewohner oder Partner einzieht oder ein Kind unterwegs sein sollte.
Modular und multifunktional
Viele Möbelhersteller haben sich an das Bedürfnis ihrer Kunden nach mehr Flexibilität angepasst und vermehrt Möbel und Einrichtungsgegenstände entwickelt, die sich durch wenige Handgriffe verändern oder umstellen lassen.
Tolle Beispiele hierfür sind Schrankbetten, Schlafsofas oder auch Tische, die sich in der Höhe verstellen, ausziehen oder zusammenklappen lassen. Außerdem gibt es Beistelltische mit herausziehbarem Tablett als erweiterbare Ablagefläche.
Dazu bieten sich Stühle an, die sich leicht verstauen lassen, indem sie stapelbar oder faltbar sind. Wer auf Hocker zurückgreift, hat sogar die Option, die Sitzgelegenheiten als Blumenständer oder Beistelltisch zweckzuentfremden.
Fantastisch ist auch die Möglichkeit, Fachbodenregale ins Wohnambiente zu integrieren und individuell erweitern zu können. Selbst die Höhe und Breite der einzelnen Regalfächer lässt sich leicht und flexibel anpassen. Ein weiteres Plus: Sie lassen sich wunderbar als Raumteiler nutzen.
Hervorragend sind ebenfalls Möbel aus leichten Materialien wie Pappe, Kunststoff oder auf Rollen. Diese lassen sich bei Bedarf schnell verrücken und erlauben so, den Raum entsprechend schnell und unkompliziert anzupassen.
Auch bei der Deko lässt sich unterschiedlich nutzen. Praktisch sind magnetische Bilderrahmen. Deren magnetische Ränder lassen sich für kleine Notizen, Einkaufslisten oder weitere Bilder nutzen. Ebenfalls eine kreative Erweiterung von Deko ist, wenn sich Decken als Raumteiler benutzt werden, das spart Stauraum und kann an kalten Tagen zum Einkuscheln verwendet werden. Besonders hübsches Geschirr lässt sich zur Wandgestaltung anstelle von Postern verwenden. Benötigt man mehr Geschirr, weil Besuch kommt, einfach von der Wand nehmen. Es gibt viele außergewöhnliche Dekoideen, wie man Gegenstände mehrfach und zugleich platzsparend nutzen kann.
Licht hat mehr als eine Funktion
Mit Licht kann man nicht nur die Helligkeit eines Raumes beeinflussen, sondern auch die Stimmung anpassen und variieren. Möglich machen dies farbwechselnde LED-Lichter, die als Lichtleiste für indirektes Licht, als Glühbirne für flächendeckende Beleuchtung oder als Spot für individuelle, punktgenaue Lichtquellen genutzt werden können.
Auch einzelne Zonen können durch unterschiedliche Beleuchtung erzeugt werden. Eine gemütliche Leselampe mit warmem Licht, eine Deckenlampe über dem Esstisch, eine Tageslichtlampe auf dem Schreibtisch und eine passive Hintergrundbeleuchtung über dem Sofa erzeugen im jeweiligen Bereich das optimale Lichterlebnis. Auf diese Weise lässt sich ein Raum nach Nutzungszonen gestalten.
Kreativität für effiziente Räume
Je kreativer man selbst ist, umso effizienter und multifunktionaler lassen sich Räume gestalten. Ein weiterer Vorteil hierbei ist, dass die eigene Wohnung im Handumdrehen eine Menge Persönlichkeit und Individualität des Bewohners erhält. Es muss schließlich nicht für alles ein separater Gegenstand sein. Die Überlegung, wie ein Gegenstand mehrfach genutzt werden kann, hilft nicht nur Ressourcen zu schonen, sondern auch dem eigenen Geldbeutel. Weitere Tipps und Anregungen lassen sich im Internet entdecken.