Bär: „Medizin der Zukunft – MS Wissenschaft zeigt Gesundheitsforschung zum Anfassen“
Ausstellungsschiff MS Wissenschaft startet heute seine Tour durch 36
Städte
Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft startet das
Ausstellungsschiff MS Wissenschaft heute in Berlin seine diesjährige Tour
durch 36 Städte in Deutschland, Polen und Österreich. Die interaktive
Ausstellung zeigt, wie Forschende mit ihren Ideen und ihrer Arbeit schon
heute die Medizin von morgen gestalten. Der Eintritt ist frei.
Dazu erklärt die Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Dorothee Bär: „Gesundheit geht uns alle an. Jede und jeder einzelne
profitiert von starker Forschung, die gute Medizin und wirksame Vorsorge
möglich macht. Deshalb zeigen wir als BMFTR mit dem Wissenschaftsjahr 2026
– Medizin der Zukunft, wie Forschung unser Gesundheitssystem besser macht,
von der Prävention bis zur Pflege, und wie technische Innovationen den
Alltag von Menschen erleichtern. In der Ausstellung der MS Wissenschaft
werfen wir einen Blick auf die Medizin von morgen. Mit ihren Exponaten ist
sie ein schwimmendes Science Center – mit Gesundheitsforschung zum
Anfassen."
Für Wissenschaft im Dialog (WiD) erklärt WiD-Geschäftsführer Dr. Benedikt
Fecher: „Unsere diesjährige Ausstellung macht komplexe medizinische
Forschung durch interaktive Exponate und alltagsnahe Beispiele
verständlich und erlebbar. Wenn es um unsere Gesundheit geht, ist gute
Wissenschaftskommunikation unverzichtbar. Die MS Wissenschaft zeigt
anschaulich, woran Forschende bundesweit arbeiten, damit möglichst viele
Menschen profitieren. So bringt das Flaggschiff des Wissenschaftsjahrs
aktuelle Forschung direkt zu den Menschen.“
Hintergrund:
Wie kann Künstliche Intelligenz dabei helfen, Knochenbrüche zu erkennen?
Welche Krebstherapie schont unsere gesunden Zellen? Wie können wir
Gesundheitsdaten nutzen, um jeden Menschen individuell zu behandeln? Und
wie sieht eine Medizin aus, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern
stärker berücksichtigt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung
auf der MS Wissenschaft im Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft.
An rund 30 Exponaten können Besuchende in der Ausstellung selbst aktiv
werden. Sie können zum Beispiel Medikamente an einem künstlichen Organ
testen, ihren Herzschlag mit einer Kamera messen oder virtuell in den
Operationssaal der Zukunft eintauchen. Besuchende sind auch eingeladen, an
drei Stationen neueste Forschungsmethoden zu Krankheiten wie Demenz,
Diabetes oder Endometriose zu erkunden. Der Besuch der Ausstellung wird ab
zwölf Jahren empfohlen. Ergänzend zur Ausstellung gibt es ein vielseitiges
Veranstaltungsprogramm sowie zahlreiche Workshops für Schulklassen.
Wissenschaft im Dialog (WiD) realisiert die Ausstellung mit Unterstützung
der hinter WiD stehenden Wissenschaftsorganisationen und im Auftrag des
Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt. Die Exponate
kommen direkt aus der Forschung und werden unter anderem entwickelt und
zur Verfügung gestellt von Instituten der Fraunhofer-Gesellschaft,
Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft und
DFG-geförderten Projekten, Hochschulen sowie weiteren Partnern. Das
österreichische Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung
sowie die Abteilung Wissenschaft und Forschung des Landes Niederösterreich
ermöglichen 2026 den Aufenthalt in Österreich.
Öffnungszeiten:
Täglich 10 bis 18.30 Uhr (für Schulklassen ab 9 Uhr). Informationen zu
Abweichungen in einzelnen Städten und alle Stationen der Tour auf einen
Blick: https://ms-wissenschaft.de/de/
Die ersten Anlegestellen:
Berlin-Mitte: 7.–10. Mai, 10 bis 18.30 Uhr (am 7. Mai von 14 bis 17 Uhr),
Anlegestelle: Schiffbauerdamm zwischen Bahnbrücke Friedrichstraße und
Marschallbrücke
Oranienburg: 11.–13. Mai, 10 bis 18.30 Uhr (am 11. Mai von 13 bis 18.30
Uhr), Anlegestelle: Fahrgastanleger Lehnitzsee, Heidelberger Straße
Schiffshebewerk Niederfinow: 15.–18. Mai, 10 bis 18.30 Uhr, Anlegestelle:
Im Unterwasser des alten Hebewerkes, Nähe Touristeninfo
Die ersten Veranstaltungen an Bord:
8. Mai, Berlin-Mitte, 16 bis 17.30 Uhr: Bei einem Dialog an Deck
diskutieren Expertinnen und Experten aus Medizin, Politik und Gesellschaft
mit dem Publikum über Chancen und Risiken von Gen- und Zelltherapien:
https://ms-wissenschaft.de/de/
risiken-von-gen-und-zelltherap
findet in Kooperation mit dem Berlin Institute of Health der Charité
statt.
10. Mai, Berlin-Mitte, 11 bis 12.30 Uhr: Wie können wir Krankheiten
verhindern, bevor sie entstehen? Diese Frage steht im Zentrum der Dialog
an Deck-Podiumsdiskussion Von der Behandlung zur Prävention – Wie
molekulare Forschung die Medizin verändert: https://ms-
wissenschaft.de/de/veranstaltu
molekulare-forschung-die-mediz
und Experten aus Klinik und Forschung findet in Kooperation mit dem
Cluster of Excellence ImmunoPreCept der Charité und dem Max Delbrück
Centrum für Molekulare Medizin statt. Beide Veranstaltungen sind
kostenlos, um eine Anmeldung wird gebeten auf https://ms-
wissenschaft.de/de/veranstaltu
Informationen zum Ausstellungsbesuch:
Kostenlose Führungen durch die Ausstellung: Täglich 17 Uhr, am Wochenende
sowie feiertags zusätzlich um 11 Uhr. Ein Audioguide in deutscher und
englischer Sprache sowie eine Audiotour für Kinder stehen kostenlos zur
Verfügung. Die Texte der Ausstellung sind auf Deutsch, Englisch, Polnisch
und in Leichter Sprache zu erhalten.
Anmeldung für Gruppen und Schulklassen: Ab zehn Personen ist eine
Anmeldung unter der jeweiligen Station auf https://ms-
wissenschaft.de/de/besuch/tour
