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Behandlung nach Maß: Was leistet Personalisierte Medizin?

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Gemeinsame Pressemitteilung von DFG und Bundeskunsthalle:
Talkreihe „Enter Science“ diskutiert Potenzial individuell zugeschnittener
Behandlungen / Expert*innen und Publikum tauschen sich am 13. Mai in der
Bundeskunsthalle aus



Wann bringen Hightech-Diagnostik und individualisierte Therapien einen
Vorteil für Patient*innen und das Gesundheitssystem? Wie wird der Zugang
zu solch kostenintensiver Medizin gerecht gere-gelt? Und wie schaffen wir
eine Medizin, die nicht nur die Besonderheiten des einzelnen Menschen
berücksichtigt, sondern für alle verfügbar und bezahlbar ist? Über diese
und weitere Fragen diskutie-ren am Mittwoch, den 13. Mai, Gäste aus
Wissenschaft und Gesellschaft mit dem Publikum im Fo-rum der
Bundeskunsthalle. Die Veranstaltung mit dem Titel „Behandlung nach Maß:
Was leistet Per-sonalisierte Medizin?“ ist Teil der Talkreihe „Enter
Science“, einer Kooperation von Deutscher For-schungsgemeinschaft (DFG)
und Bundeskunsthalle. Beginn ist um 19 Uhr, Tickets ab fünf Euro sind
online erhältlich. Für Auszubildende, Schüler*innen und Student*innen ist
der Eintritt nach vorheriger Anmeldung kostenfrei.

Personalisierte Medizin verfolgt das Ziel, Diagnose- und
Behandlungsverfahren stärker an den indi-viduellen Merkmalen einer Person
auszurichten. Sie soll zu genetischen Gegebenheiten, Stoffwech-sel,
Lebensstil, Alter und Geschlecht passen. In der Krebsforschung kommen
bereits zunehmend personalisierte Immuntherapien zum Einsatz. Für
bestimmte Patient*innen eröffnen sich dadurch neue Behandlungsoptionen,
insbesondere dann, wenn konventionelle Therapien nicht ausreichend wirksam
sind. Im Bereich der Arzneimittelwechselwirkungen und der individuellen
Verträglichkeit von Medikamenten liegen weitere Einsatzmöglichkeiten.

Eine wichtige Voraussetzung für Personalisierte Medizin ist eine
verlässliche Datenbasis, wie zum Beispiel genetische Analysen, Laborwerte,
bildgebende Verfahren oder Gewebeuntersuchungen. Je stärker Therapien
individualisiert werden sollen, desto größer ist der Bedarf an präzisen
diagnosti-schen Informationen. Diese Verfahren sind oft teuer und
aufwendig. Gleichzeitig können durch indi-vidualisierte Behandlungen aber
auch Kosten gespart werden, da Nebenwirkungen verringert und unnötige
Therapien reduziert werden.

Über ihre Potenziale und Kosten sowie den gerechten Zugang zu
Personalisierter Medizin diskutie-ren Professorin Dr. Claudia Lengerke,
Ärztliche Direktorin am Universitätsklinikum Tübingen, der Medizinethiker
Professor Dr. Norbert Paul von der Universität Mainz sowie Dr. med. Thomas
Kaiser, Leiter des Kölner Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im
Gesundheitswesen. Moderiert wird die Veranstaltung von Tobi Strauß und
Lisa Seemann. Das Publikum vor Ort ist eingeladen, eigene Fragen zu
stellen und mit den Expert*innen ins Gespräch zu kommen.

Weiterführende Informationen

Veranstaltungsort: Forum Bundeskunsthalle (Museumsmeile Bonn, Helmut-Kohl-
Allee 4)
Beginn: 19 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)
Eintritt: 10 Euro / ermäßigt 5 Euro
Tickets: www.bundeskunsthalle.de/enter-science

Für Auszubildende, Schüler*innen und Studierende ist der Eintritt
kostenfrei nach schriftlicher Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Web: www.dfg.de/enter_science
Instagram: @enter_science