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Uniklinikum Dresden stärkt den Bereich Transformation

André Rauschert ist der neue Chief Transformation Officer am Universitätsklinikum Dresden.  Quelle: UKDD/Michael Kretzschmar
André Rauschert ist der neue Chief Transformation Officer am Universitätsklinikum Dresden. Quelle: UKDD/Michael Kretzschmar
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Der neue Posten des Chief Transformation Officers überführt
Digitalisierung und KI in Klinik-Prozesse. Ideen für optimierte Prozesse
sollen interdisziplinär umgesetzt werden. Großspende ermöglicht
Konzentration auf wichtiges Zukunftsthema.

Im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden hat André Rauschert die
Position des Chief Transformation Officers (CTO) übernommen. Mit der neuen
Stelle setzt der Maximalversorger auf die Ausrichtung seiner Prozesse in
Richtung des vielseitigen Potenzials von Digitalisierung und Künstlicher
Intelligenz. André Rauschert wechselt von der Fraunhofer Gesellschaft an
das Uniklinikum. „Um zukunftsfähig zu bleiben und auch künftig eine
Patientenversorgung auf Spitzenniveau anbieten zu können, brauchen wir
eine Transformationsstrategie, die alle Mitarbeitenden mitnimmt. Wir
müssen digitale Lösungen voranbringen und Strukturen nachhaltig verändern,
um Patientinnen und Patienten den Zugang zu einer besseren, moderneren
Versorgung zu ermöglichen. Den Einsatz von Künstlicher Intelligenz dürfen
wir dabei nicht ausblenden. Wir müssen ihn mitdenken“, sagt Prof. Uwe
Platzbecker, Medizinischer Vorstand.

Neben André Rauschert kümmert sich zusätzlich Dr. Ralf Schönherr um die
Unternehmensentwicklung. Beide arbeiten eng zusammen und sind zudem mit
den Verwaltungsleitungen der Kliniken und administrativen Leitungen der
Zentren in engem Austausch. Das Ziel: In herausfordernden Zeiten sollen
Ideen für optimierte Prozesse entwickelt und interdisziplinär umgesetzt
werden. Die Unternehmensstrukturen und Abläufe sollen modern und
technologieoffen weiterentwickelt, dabei Redundanzen vermieden werden.
Dabei bieten Digitalisierung und Künstliche Intelligenz wertvolle
Möglichkeiten. Statt singulär voneinander getrennt, sollen
Organisationentwicklung, administrative Prozesse und Technologie – wie der
Einsatz von Robotik und KI – dabei ganzheitlich gedacht und umgesetzt
werden.

„Transformation müssen wir alle als Führungs- und Umsetzungsagenda
verstehen. Gerade im Gesundheitsbereich geht es nicht nur um
Digitalisierung, sondern um End-to-End-Exzellenz entlang der gesamten
Versorgungskette. Ein Universitätsklinikum hat dabei eine besondere Rolle:
als Innovationsmotor, Kompetenzzentrum und Versorgungsanker zugleich.
Unser Anspruch muss sein, Technologie so zielgenau einzusetzen, dass sie
klinische Qualität erhöht, Komplexität reduziert und Skalierbarkeit
ermöglicht“, sagt André Rauschert.

Möglich macht dieses Engagement auch die Stiftung Hochschulmedizin. Sie
hat im vergangenen Jahr eine großzügige Spende von der GCP-Service
International erhalten, die die zunächst dreijährige Stelle für einen
Chief Transformation Officer ermöglicht. „Wir sind sehr dankbar für dieses
Engagement und die Spende, die gezielt auf die Zukunftsfähigkeit der
Universitätsmedizin Dresden setzt. Dieses Vertrauen wollen wir
zurückgeben, indem wir schnell Prozesse im Sinne der Transformation
anschieben“, sagt Prof. Platzbecker.

Digitalisierung und KI im Klinikalltag
Diagnostik, Therapie, Forschung – das große Potenzial von digitalen
Prozessen, von den Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz sowie der
Auswertung großer Datenmengen ist längt im Klinikalltag angekommen. In der
Dermatologie, der Radiologie, in der robotischen Chirurgie sowie in
bildgebenden Verfahren setzen Medizinerinnen und Mediziner bereits auf
unterstützende Systeme. Zahlreiche Forschungsprojekte widmen sich dem
Thema – unter anderem auch im Else Kröner Fresenius Zentrum für Digitale
Gesundheit.