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Wirtschaft

Grundsicherung: Zahl der Aufstocker sinkt durch Mindestlohn um 50.000

Bundesagentur für ArbeitDas Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, erwartet, "dass durch den Mindestlohn die Zahl der in Vollzeit beschäftigten Aufstocker, die als Single leben, zurückgeht". Alt sagte der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post: "Wir gehen davon aus, dass durch den Mindestlohn in diesem Jahr die Zahl der Aufstocker um 50.000 sinken wird. Finanziell rechnen wir bei den Leistungen der Grundsicherung mit einer Entlastung von 700 bis 900 Millionen Euro." Das Thema Aufstocker sei aber nicht mit dem Mindestlohn erledigt. Bei mehrköpfigen Bedarfsgemeinschaften werde auch der Mindestlohn in vielen Fällen nicht zur Existenzsicherung reichen.

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Weltstahlverband rechnet mit Werksschließungen in Europa

StahlwerkDer Präsident des Weltstahlverbands, Wolfgang Eder, rechnet in absehbarer Zeit mit der Stilllegung von mehreren Hochöfen in Europa. "Wir müssen uns damit vertraut machen, dass innerhalb der nächsten 20 Jahre das Feuer in einigen Hochöfen erlischt", sagte Eder der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. "In Europa wird zu viel Stahl produziert, vor allem zu viel einfache Stahlgüten. Weil es enorme Überkapazitäten gibt, sind die Preise so niedrig, dass es zunehmend kritischer wird für eine Reihe von Standorten. So kann es nicht weitergehen", erklärte Eder, der auch Vorstandschef des österreichischen Stahlkonzerns Voestalpine ist.

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Bundesagentur für Arbeit fordert 400 Millionen für Integration von Zuwanderern

Bundesagentur für ArbeitDas Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, Heinrich Alt, hat eine Aufstockung der Mittel für die Integration von Zuwanderern in den Arbeitsmarkt um insgesamt 400 Millionen Euro gefordert. "Wir haben einen Engpass bei Integrationskursen und bei berufsbezogenen Deutschkursen. Wenn wir allen Asylbewerbern und Geduldeten den Zugang zu Integrationskursen ermöglichen wollten, müssten dafür jährlich etwa 300 Millionen Euro mehr zur Verfügung gestellt werden", sagte Alt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".

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Energiewende abgesagt: Bundesregierung gefährdet Arbeitsplätze

EnergiewendeMit dem bereits beschlossenen Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) wollte die Bunderegierung die Energiewende im Gebäudebereich endlich voranbringen. Nach einem der dpa vorliegenden Schreiben von SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann an die Mitglieder seiner Fraktion ist eine der Kernforderungen aus dem Aktionsplan - die steuerliche Abschreibemöglichkeit von energetischen Sanierungsmaßnahmen - endgültig gestorben.

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