In der Anhörung im Ausschuss für Wissenschaft und Forschung des Berliner Abgeordnetenhaus zur Zukunft der kirchlichen Hochschulen am 15. Dezember hat der Senat seine Finanzierungspflicht gegenüber der Evangelischen Hochschule Berlin bestätigt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die geplanten Haushaltsansätze reale Kürzungen bedeuten würden und dringend benötigte Studienplätze gefährden.
Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) fördert das neue Forschungsprojekt „MINT-FiT – MINT-Entdecker :innen-Kisten für Eltern und Kinder: Forschen im Team“ an der Universität Vechta mit einer Fördersumme von rund 400.000 Euro und einer Laufzeit von drei Jahren. Mit dem Vorhaben unter der Leitung von Prof. Dr. Christopher Osterhaus (Entwicklungspsychologie) wird ein innovativer Ansatz verfolgt, um wissenschaftliches Denken bei Grundschulkindern als Grundlage für die Themenbereiche Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) gezielt im familiären Alltag zu fördern.
Die HAW Kiel erarbeitet ein Konzept für eine Hausbootsiedlung für Studierende in unmittelbarer Nachbarschaft der Hochschule. Die schwimmenden Bauten könnten gleich zwei drängende Probleme der Stadt Kiel lösen: den Mangel an bebaubarer Fläche und an günstigem Wohnraum für Studierende. Für die Ausarbeitung des Konzepts erhielt das Projektteam jetzt 96.600 Euro aus dem Landesförderfonds Energiewendeforschung (LEF) der Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein GmbH (EKSH).
Für Hausbesitzer*innen ist es schwierig, einen Überblick zum Thema energetische Gebäudesanierung zu bekommen. Informationsdefizite gibt es besonders bei geeigneten Heizungstechnologien, Förderbedingungen und gesetzlichen Verpflichtungen. Das zeigt das Forschungsprojekt „building- dialogue“, gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE). Das Projektteam hat mit dem Online-Tool Building Dialogue einen Wegweiser entwickelt, der frei verfügbar ist und mit dem sich Hauseigentümer*innen ohne Vorwissen unabhängig informieren können. https ://building-dialogue.rl-institut.de/
Forschende des Reiner Lemoine Instituts (RLI), des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen (UfU) und der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenergie Berlin Brandenburg (DGS) arbeiteten zusammen an dem Projekt.
Neue Heizung, neues Dach oder eine Wärmedämmung – bei der energetischen Sanierung von Wohngebäuden gibt es viele Maßnahmen und jeweils passende Förderprogramme. Im Forschungsprojekt building-dialogue haben Expert*innen untersucht, welche Hemmnisse und Hürden private Hausbesitzer*innen, Wohnungseigentümer*innengemeinschaften (WEGs) und Wohnungsunternehmen bei energetischen Sanierungen erleben und wie ihr Informationsbedarf sowie ihre Einstellungen die Bereitschaft für eine Sanierung prägen. Die Forschenden haben außerdem betrachtet, welche Wertschöpfungseffekte in Kommunen durch Sanierungsmaßnahmen wirken können.
„Wir haben festgestellt, dass fehlende Orientierung für passende Sanierungsmaßnahmen, Unsicherheiten wegen finanzieller Belastung und die technische Akzeptanz, zum Beispiel von neuen Technologien wie Wärmepumpen, als zentrale Hinderungsgründe für Sanierungsmaßnahmen wirken“, sagt Marie- Claire Gering, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin am RLI.