Geld allein reicht nicht – Verteidigungsausgaben neu justieren
Durch die Aufrüstung gibt Europa inzwischen mehr für Verteidigung aus als
alle Länder außer den USA – doch militärisch bleibt Europa ein Zwerg.
Zudem zeigt der anhaltende Irankrieg, wie kostengünstige,
massenproduzierte autonome Systeme teure, traditionelle
Verteidigungssysteme herausfordern. Europa muss seine Ausgaben anpassen,
um den grundlegenden Veränderungen in der Ökonomie der Verteidigung
Rechnung zu tragen. Eine neue Analyse des Kiel Instituts für
Weltwirtschaft zeigt, warum Europa so wenig strategischen Ertrag aus jedem
Euro zieht. Sie präsentiert „fünf Prinzipien für kluge
Verteidigungsausgaben“, mit denen die Region – insbesondere Deutschland
mit dem größten Etat – (...)
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