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Präsenzstudium oder Fernstudium? Ein Kostencheck, der Klarheit schafft

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Für viele Studieninteressierte ist die Wahl
eines Studienmodells längst nicht mehr nur eine Frage von persönlicher
Neigung oder Lernpräferenzen, geschweige denn der langfristigen
Karriereplanung. Immer stärker rückt bei der Entscheidungsfindung ein
anderer Aspekt in den Vordergrund, der mit der finanziellen Tragbarkeit
des Studiums verbunden ist.



Aus diesen Gründen lautet die entscheidende Frage im Entscheidungsprozess
zwischen Präsenz- und Fernstudium nicht mehr schlicht „Was kostet mein
Studium?“, sondern vielmehr „Welche Studienform fügt sich nachhaltig in
mein finanzielles Lebensmodell ein?“.

Studienkosten im Vergleich: Präsenz- vs. Fernstudium

Ein Kostenvergleich über die gesamte Studiendauer zeigt deutliche
Unterschiede zwischen Präsenz- und Fernstudium. Während im Präsenzstudium
monatlich durchschnittlich rund 1.030 € anfallen können (insbesondere
durch Miete, Mobilität, Lernmittel und laufende Lebenshaltungskosten),
liegen die monatlichen Gesamtkosten im Fernstudium bei etwa 690 €. D.h.
unterm Strich kann ein Präsenzstudium eine bis zu 50% höhere
Kostenbelastung für die Studierenden und ggf. deren Eltern bedeuten.

Obwohl viele staatliche Hochschulen keine klassischen Studiengebühren
erheben, fallen im laufenden Präsenzstudium dennoch erhebliche Kosten an.
Im Fernstudium entfallen häufig viele typische Kosten eines Studiums vor
Ort, insbesondere die für Miete in teuren Hochschulstädten oder tägliche
Mobilität. Dennoch sind auch hier relevante Ausgaben notwendig, etwa für
die technische Ausstattung, Studiengebühren oder Lernmaterialien.*

Über eine durchschnittliche Studiendauer von 8,2 Semestern (rund 4,1
Jahre)* summieren sich die Ausgaben damit auf rund 50.000 € im
Präsenzstudium gegenüber knapp 34.000 € im Fernstudium. Das entspricht
einer Ersparnis von etwa 16.000 €. Entscheidend für den Kostenvorteil des
Fernstudiums sind insbesondere der Wegfall von Miet- und Mobilitätskosten
in teuren Hochschulstädten.

Die Gesamtkosten eines Fernstudiums variieren stark nach Art des
Studiengangs, Anbieter und Umfang der angebotenen Leistungen liegen sie
meist zwischen 150 € und 400 € pro Monat für Bachelor- oder
Masterprogramme. Wesentlich für die Höhe der Kosten sind unter anderem
Faktoren wie die Regelstudienzeit, Auslandsaufenthalte sowie zusätzliche
Ausgaben für Prüfungen oder Materialien.*

Mietpreise beliebter Hochschulstädte (Stand: 2025): Ein unterschätzter
Faktor

Ein Blick auf die Mietpreise studentischer Wohnungen in deutschen
Universitätsstädten macht deutlich, wie stark der Studienort die
finanzielle Belastung prägt, insbesondere da die Mieten in deutschen
Während Metropolen wie München oder Frankfurt zu den teuersten Standorten
zählen. In Magdeburg und insbesondere Chemnitz kosten vergleichbare
Wohnungen weniger als die Hälfte dessen, was in München fällig wird.*
Das zeigen aktuelle Daten von Statista.

In vielen Hochschulstädten bewegen sich die monatlichen Wohnkosten damit
deutlich oberhalb von 600 € und stellen für Studierende einen zentralen
Kostenfaktor dar.

Finanzielle Doppelbelastung durch ÖPNV-Tickets

Es können weitere Ausgaben hinzukommen, die sich schnell summieren können.
Selbst für diejenigen, die nicht täglich pendeln, ist ein ÖPNV-Ticket in
vielen Hochschulstädten unverzichtbar, um überhaupt den Campus zu
erreichen. Wer hingegen von außerhalb pendelt, muss neben Fahrtkosten auch
Zeitverluste einkalkulieren. Somit entsteht eine finanzielle
Doppelbelastung im drei- bis vierstelligen Bereich, die den ohnehin
anspruchsvollen Studienstart zusätzlich erschwert.

Arbeiten und Studieren: Wie das Fernstudium finanzielle Sicherheit
ermöglicht

Während viele Präsenzstudierende aufgrund fester Stundenpläne,
Pflichtpraktika oder Präsenzpflichten nur eingeschränkt arbeiten können.
Fernstudierende hingegen profitieren von einer strukturellen Flexibilität,
wodurch sie

• häufig berufsbegleitend studieren
• ein regelmäßiges Einkommen erhalten
• gleichzeitig Berufserfahrung sammeln
• Studienkredite minimieren oder sie komplett vermeiden

Somit ermöglicht das Fernstudium eine planbare finanzielle Stabilität über
die gesamte Studiendauer hinweg.

Gleichwertige Hochschulabschlüsse – unterschiedliche Studienwege dorthin

Entscheidend bleibt jedoch, dass Präsenz- und Fernstudiengänge
gleichermaßen zu staatlich anerkannten Abschlüssen führen, die denselben
Karrierewert besitzen. Für Arbeitgebende zählt in der Regel die
Qualifikation, wodurch ein großer Unsicherheitsfaktor entfällt, den viele
Interessierte zu Beginn empfinden. Die Studienform beeinflusst nämlich
nicht die beruflichen Chancen, wohl aber die finanzielle Belastung und
Lebenssituation während des Studiums.

Digitale Studienmodelle im Aufwind

Die AKAD University setzt hier Maßstäbe: 100 % digitale Studienmodelle,
flexible Zeitstrukturen, Online-Prüfungen und die Möglichkeit, Studium und
Beruf nahtlos zu verbinden, schaffen ein Studienumfeld, das finanzielle
Entlastung und akademischen Anspruch vereint. Damit bietet die AKAD ein
Studienmodell, das nicht nur zeitgemäß ist, sondern auch ökonomisch
überzeugt.

Originalpublikation:
* https://studieren.de/studium-lebenshaltung.0.html
* https://www.destatis.de/DE/Im-Fokus/Durchschnittsmensch/_inhalt.html
* https://www.fernstudiumcheck.de/ratgeber/was-darf-ein-fernstudium-kosten
* https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1420229/umfrage/miete-wg-
zimmer-in-deutschen-staedten/