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Vermischtes

BIÖG: Mitmachmonat „Rauchfrei im Mai“ motivierte mehr als 19.000 Menschen zum Rauchstopp

Eine positive Bilanz der Mitmach-Aktion „Rauchfrei im Mai“ haben das
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit und die Deutsche Krebshilfe
anlässlich des Weltlungenkrebstages gezogen: Insgesamt beteiligten sich
bundesweit über 19.000 Menschen, mehr als 3.200 von ihnen blieben den
gesamten Mai über rauchfrei. Wer mit dem Rauchen aufhört, kann sein
Krebsrisiko deutlich senken: Denn Rauchen ist die Hauptursache für
Lungenkrebs und verursacht viele weitere Erkrankungen. Jedes Jahr sterben
rund 130.000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.

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Versorgungssicherheit in Gefahr: Experten fordern eine strategische Metallpolitik

Workshop formuliert zwölf zentrale Empfehlungen für eine nachhaltige und
krisenfeste Rohstoffversorgung.Deutschland muss bei der Versorgung mit kritischen und strategischen
Metallen vom Reagieren zum Handeln kommen. Das zeigen die jetzt
vorgelegten Ergebnisse eines Fachworkshops zur Rohstoffwende Metalle.
Angesichts wachsender geopolitischer Risiken, der hohen Importabhängigkeit
– insbesondere von China – sowie zunehmender Lieferkettenstörungen geben
die Expertinnen und Experten zwölf konkrete Handlungsempfehlungen für
Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Veranstalter des Workshops waren die
Deutsche Rohstoffagentur, die Leuphana Universität Lüneburg, die
Hochschule Pforzheim, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie,
die Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030, das PolitikLabor und die
Transformateure.

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Mehr Übersicht bei Rückrufen in der App lebensmittelwarnung.de

Neue Funktionen können ab sofort per Update installiert werden
Mit dem Relaunch des Verbraucherschutzportals lebensmittelwarnung.de im
Sommer 2024 hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und
Lebensmittelsicherheit (BVL) gemeinsam mit den 16 Bundesländern auch eine
App für mobile Endgeräte eingeführt. Seitdem wird sie kontinuierlich
weiterentwickelt. Ab sofort steht lebensmittelwarnung.de mit neuen
Funktionen zum Download in den App-Stores bereit.

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Schwangerschaft nach CAR-T-Zelltherapie

Studie zeigt neue Perspektiven für Frauen mit Autoimmunerkrankungen
Autoimmunerkrankungen wie der systematische Lupus Erythematodes betreffen
vor allem junge Frauen, häufig in einer Lebensphase, in der ein
Kinderwunsch besteht. Die Erkrankung selbst sowie notwendige
immunsuppressive Therapien erschweren eine Schwangerschaft oder machen sie
zeitweise unmöglich. CAR T-Zellen können hier einen entscheidenden Vorteil
für diese junge Frauen bieten, da diese Therapie nachhaltig die
Autoimmunerkrankung zum Stillstand bringen kann. Eine internationale
Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Schett (Direktor der
Medizinischen Klinik 3 – Rheumatologie und Immunologie des
Universitätsklinikums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg (FAU) zeigt erstmalig, dass Frauen mit
Autoimmunerkrankungen nach einer erfolgreichen CAR T-Zelltherapie eine
normale und unproblematische Schwangerschaft erleben und gesunde Kinder
zur Welt bringen können. Diese Ergebnisse wurden nun im New England
Journal of Medicine veröffentlicht.

Autoimmunerkrankungen greifen in erster Linie junge Frauen an und
durchkreuzen dabei die Familienplanung. Schwangerschaften sind bei Frauen
mit Autoimmunerkrankungen aus verschiedenen Gründen risikoreicher: Zum
einen kann die Krankheitsaktivität das Wohlbefinden und die
Organfunktionen in Nieren, Herz und Lungen beeinträchtigen und sowohl die
Mutter als auch das Kind gefährden. Zum anderen sind viele der
immunsuppressiven Medikamente während der Schwangerschaft nicht sicher und
müssten daher abgesetzt werden. Zusätzlich verschlechtern sich häufig
Autoimmunerkrankungen, wie Lupus, in der Schwangerschaft und stellen damit
ein hohes Risiko für das Leben von Mutter und Kind dar.

Wie hilft eine CAR T-Zelltherapie Patient/-innen?

Durch die CD19-CAR T-Zelltherapie werden gezielt die
krankheitsverursachenden B-Zellen eliminiert, so dass bei vielen
Patientinnen und Patienten eine langanhaltende krankheitsfreie Remission
erreicht werden kann. Nach der Behandlung benötigen die Betroffenen keine
immunsuppressiven Medikamente mehr und gewinnen ihre Lebensqualität
zurück.

Was ist über Schwangerschaften und CAR T-Zelltherapien bekannt?

In einer bahnbrechenden Arbeit unter Leitung von Prof. Dr. Georg Schett an
der Forschungsgruppen aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Belgien
und den USA beteiligt waren, konnte nun gezeigt werden, dass eine CAR
T-Zelltherapie Frauen mit Autoimmunerkrankungen eine normale
Schwangerschaft und die Geburt eines gesunden Kindes ermöglichen kann. Die
Forschenden analysierten erstmals systematisch Schwangerschaften nach
einer CAR T-Zelltherapie bei Patientinnen mit schweren
Autoimmunerkrankungen. Insgesamt wurden 14 Schwangerschaften und 8
Geburten bei jungen Frauen mit Autoimmunerkrankungen dokumentiert. Alle
Schwangerschaften verliefen komplikationslos, alle Säuglinge kamen gesund
zur Welt und entwickelten ein altersentsprechendes Immunsystem.

Erkrankung tritt nicht wieder auf, Medikamente sind nicht mehr nötig

Eine spannende Erkenntnis dieser Studie ist auch, dass es bei den
Schwangerschaften zu keinem Wiederauftreten der Autoimmunerkrankung kam,
obwohl keinerlei immunsuppressive Medikamente mehr eingenommen wurden.
Dieser große Freiheitsgrad, der durch die Heilung und zumindest das Ruhen
der chronischen Erkrankung einerseits sowie den vollständigen Wegfall der
Therapie anderseits entsteht, unterstützt junge Frauen in ihrer
Entscheidung für Kinderwunsch und Familiengründung. Durch eine
erfolgreiche CAR T-Zelltherapie rückt damit nachhaltige Gesundheit und ein
selbstbestimmtes Leben für Frauen mit Autoimmmunerkrankungen in den
Vordergrund.

Über die Studie

Die Arbeit wurde im Deutschen Zentrum Immuntherapie (DZI) des Uniklinikums
Erlangen in Kooperation mit Zentren in Berlin, Paris, Bern, Leuven und New
York durchgeführt und durch den Sonderforschungsbereich 1755 CASCAID
unterstützt.

Direkt zur Studie:
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2607737

Bildmaterial zum Download:
https://www.fau.de/2026/07/news/forschung/immunologie/schwangerschaft-
nach-car-t-zelltherapie/

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