IAB-Arbeitsmarktbarometer zum dritten Mal in Folge gefallen
Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im Mai gegenüber dem Vormonat zum dritten Mal in Folge gefallen. Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) liegt nun mit 100,5 Punkten nur noch leicht im positiven Bereich. Seit Februar ist ein merklicher Rückgang zu verzeichnen, damals waren es noch fast zwei Punkte mehr. Für die nächsten drei Monate sei eine stabile Entwicklung der saisonbereinigten Arbeitslosigkeit zu erwarten, erklärte das IAB am Montag in Nürnberg. „Die Einschätzungen der Arbeitsagenturen sind vorsichtiger geworden, aber keineswegs pessimistisch", sagte Enzo Weber, Leiter des IAB-Forschungsbereichs „Prognosen und Strukturanalysen".
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Ist das Bankgewerbe eine kriminelle Vereinigung? Solche ehrenwerten Gesellschaften definiert das deutsche Strafgesetzbuch als Gruppierungen, "deren Zwecke oder deren Tätigkeit darauf gerichtet sind, Straftaten zu begehen". Da darf man angesichts des Falls Credit Suisse und des mutmaßlichen Falls BNP Paribas und mit Blick auf eine Vielzahl weiterer Verfahren gegen die geballte Branchenprominenz schon mal nachfragen. Um die Antwort vorwegzunehmen: Am Stammtisch mag die These von der kriminellen Vereinigung mehrheitsfähig sein. Wir bleiben jedoch bei unserer seit langem vertretenen Einschätzung, dass die allermeisten Banken und Sparkassen nicht Täter, sondern - zum Beispiel als unverschuldet Reputationsgeschädigte und als von der Regulierung Mitbetroffene - Opfer der Krise und der mit ihr hochgespülten Skandale sind. Und dass 97% der Bankbeschäftigten bis hinauf zu den Vorständen ihrer Arbeit seit eh und je redlich und zuverlässig nachgehen.