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Streit um Karmann-Millionen vor dem Bundesgerichtshof

Karmann WerkEin Streit um eine Steuerrückerstattung in Höhe von 160 Millionen Euro verzögert den Abschluss des Insolvenzverfahrens des pleitegegangenen Osnabrücker Autobauers Karmann. Wie die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet, will am Mittwoch der Bundesgerichtshof darüber entscheiden, wem das Geld zusteht: den Karmann-Gesellschaftern oder dem Insolvenzverwalter Ottmar Hermann, der rund 7000 Gläubiger vertritt. Die Verhandlung soll um 9 Uhr vor dem 12. Zivilsenat beginnen, bestätigte eine Gerichtssprecherin.

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DIW: Bund muss sich von ''schwarzer Null'' verabschieden

BundesregierungDer Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, hat die Bundesregierung aufgefordert, ihr aktuelles Defizitziel von Null im kommenden Jahr aufzugeben. "Die Nullverschuldung ist zurzeit die falsche Priorität in einem wirtschaftlichen Umfeld, in dem die Arbeitslosigkeit steigt und wir hohe Risiken und eine Vertrauenskrise haben", sagte Fratzscher der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post. "Das Signal muss doch jetzt sein: Wir haben alle Möglichkeiten, die Wirtschaft zu stabilisieren. Wenn es notwendig ist, können wir auch unsere Ausgaben erhöhen und ein Konjunkturprogramm auflegen", sagte Fratzscher. "Wir sehen im nächsten Jahr enorme Risiken für die Konjunktur", so der DIW-Chef. "Es kann gut sein, dass wir unsere Prognose von 1,2 Prozent für 2015 nochmals senken müssen", sagte Fratzscher.

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Fraport: Positive Bilanz nach drittem Quartal 2014

FraportDie Passagierentwicklung am Frankfurter Flughafen zeigt weiterhin einen deutlich positiven Trend. Insgesamt nutzten im September rund 5,9 Millionen Fluggäste den größten Flughafen Deutschlands, was einem klaren Anstieg von 5,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Damit war der aktuelle Berichtsmonat der passagierstärkste September in der Geschichte des Frankfurter Flughafens. Außerdem wurden am 26. September mit knapp 214.000 Fluggästen so viele Flugreisende an einem Tag gezählt, wie noch nie zuvor. An weiteren elf Tagen des Monats überstieg das Tages-Aufkommen die Marke von 200.000 Passagieren.

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Insolvenzen in Deutschland weiter rückläufig

InsolvenzenIm Juli 2014 meldeten die deutschen Amtsgerichte 2111 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 14,2 % weniger als im Juli 2013. Einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen hatte es zuletzt im Oktober 2012 gegeben (+ 1,8 % gegenüber Oktober 2011). Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen) gab es im Juli 2014 mit 420 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 328 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes. Im Wirtschaftsbereich Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen wurden 243 Insolvenzanträge gemeldet.

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