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Bankenstresstest: Banken sind sicherer, aber keineswegs sicher

Europäische ZentralbankDie Europäische Zentralbank (EZB) hat Ernst gemacht, sie ließ 25 von 130 Banken durch den Stresstest fallen. Ihnen würde bei Rezession und Immobilien-Crash ein Zusammenbruch drohen, höchste Zeit zum Nacharbeiten. Allein neun Sitzenbleiber kommen aus Italien. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone hatte 2012 den Rettungsschirm gerade noch vermeiden können. Dass Italiens Geldhäuser aber doch maroder sind, als Rom gern behauptet, ist nun amtlich. Sparer, Aktionäre, Steuerzahler können mit dem deutschen Ergebnis zufrieden sein. Selbst die Münchener Hypothekenbank, die mit der Bilanz für 2013 noch durchgefallen war, hat ihre Kapitallücke inzwischen geschlossen.

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Neue Streikwelle bei Amazon

AmazonDie Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) ruft die Beschäftigten bei Amazon in dieser Woche erneut zu Arbeitsniederlegungen auf. Zum ersten Mal wird der Versandhändler dabei vom ersten Tag an (Montag, 27. Oktober) an fünf Standorten gleichzeitig bestreikt, nämlich in Bad Hersfeld (Hessen), Leipzig (Sachsen), Graben (Bayern), Werne und Rheinberg (beide Nordrhein-Westfalen). Der Ausstand begann in Bad Hersfeld und Leipzig mit der Nachtschicht, Graben, Werne und Rheinberg folgten mit der Frühschicht.

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Bund erwartet ab 2016 deutlich höhere Bahn-Dividende

Deutsche BahnDie Deutsche Bahn AG soll dem Bund vom Jahr 2016 an eine deutlich höhere Dividende überweisen als bisher. Das geht aus einem Finanztableau des Bundesverkehrsministeriums für die Haushaltspolitiker von Union und SPD hervor, das der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt. Demnach soll die Dividende der Bahn für den Bund 2016 auf 850 Millionen Euro steigen. 2015 sind 700 Millionen Euro geplant. 2017 erwartet der Bund dem Papier zufolge eine Bahn-Dividende von sogar 950 Millionen Euro. 2018 werden 800 Millionen Euro veranschlagt, im Jahr 2019 dann eine Milliarde Euro.

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BDI reduziert Konjunkturerwartungen - BIP-Zunahme in diesem Jahr zwischen 1,2 und 1,4 Prozent

Konjunktur-ReportDer Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) reduziert seine Erwartungen an die Konjunktur im laufenden Jahr. Für das Gesamtjahr 2014 rechnet er jetzt mit einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts in der Größenordnung von 1,2 bis 1,4 Prozent, wie der BDI am Donnerstag in Berlin mitteilte. Bislang war der Verband von einem BIP-Plus von rund 1,5 Prozent ausgegangen. "Die konjunkturellen Aussichten haben sich etwas eingetrübt", sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber anlässlich der Vorstellung des neuen BDI-Konjunktur-Reports. "Ein Abgleiten in eine Rezession ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht zu erwarten."

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