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Hirnscans und Beats in der Kölner Philharmonie

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Eröffnungskonzert am 10. Juli 2026 um 20 Uhr in der Kölner Philharmonie -
Auftakt der Reihe „Noten und Neuronen“ anlässlich des Wissenschaftsjahres
2026 – Medizin der Zukunft



Mit dem Gürzenich-Orchester Köln und der Kultband Bläck Fööss startet am
10. Juli in der Kölner Philharmonie die Konzertreihe „Noten und Neuronen:
Musik für die Gehirngesundheit“, die bis Dezember durch vier weitere
Städte in Deutschland tourt. Die populärwissenschaftlichen Veranstaltungen
kombinieren Pop-Musik, Klassik und Soundtracks mit Einblicken in die
aktuelle Hirnforschung - inklusive Mitmach-Experimenten mit dem Publikum.
Im Fokus steht die Wirkung von Musik auf das menschliche Gehirn und die
geistige Fitness. Die Veranstaltungsreihe ist eine gemeinsame Initiative
verschiedener Forschungseinrichtungen anlässlich des Wissenschaftsjahres
2026 – Medizin der Zukunft.

»„Noten und Neuronen“ ist ein ganz außergewöhnliches Konzert, weil es
Naturwissenschaft und Musik so erlebbar verbindet. Für das Gürzenich-
Orchester sind so einzigartige Konzertformate seit einigen Jahren ein
eigener Schwerpunkt, beispielsweise letztes Jahr das Sonderkonzert
„Amazônia“ mit Bildern von Sebastião Salgado. Wir sind begeistert, dass
der Auftakt dieser spektakulären interdisziplinären Konzertreihe mit
unserem Orchester in der Kölner Philharmonie stattfindet«, so Stefan
Englert, Direktor des Gürzenich-Orchesters.

Bei den Konzerten wird ein rund 100-köpfiges Projektorchester und der Chor
des Universitätsklinikums Bonn (UKB) gemeinsam mit renommierten Ensembles
und wechselnden Gaststars auf der Bühne stehen. »Wir spielen ein breites
Repertoire von Mozart über Coldplay bis John Williams. In Köln werden wir
von Mitgliedern des Gürzenich-Orchesters unterstützt, als besonderes
Gastspiel sind außerdem die Bläck Fööss dabei«, so Privatdozent Dr.
Theodor Rüber, Neurologe am UKB und Forschender an der Medizinischen
Fakultät der Universität Bonn. Er ist Leiter des UKB-Chors und Initiator
von „Noten und Neuronen“. »Die Zuschauerinnen und Zuschauer werden sich
aktiv einbringen können. Mitsingen ist explizit erlaubt und über eine
spezielle App kann man auch an einem Live-Experiment zum Zusammenspiel von
Musik, Emotionen und Erinnerungen mitmachen.«

Des Weiteren wird das Publikum ein Exemplar des weltweit ersten mobilen
Hirnscanners in Aktion erleben. Herkömmliche Geräte sind tonnenschwer und
fest installiert. Dieser Scanner hingegen passt in einen Krankenwagen.
Außerdem werden Gehirnbilder präsentiert, die von Musikerinnen und
Musikern im Vorhinein aufgenommen wurden. »Wir wollen zeigen, wie Musik
Emotionen auslöst, Erinnerungen aktiviert, Menschen verbindet und unser
Gehirn nachhaltig zum Positiven beeinflussen kann«, sagt Theodor Rüber.

»Es ist uns eine Ehre und Freude für dieses spannende Projekt eingeladen
worden zu sein! Da das Musikmachen in unserem Leben eine zentrale Rolle
spielt, sind wir natürlich gespannt, wie sich der wissenschaftliche Aspekt
unserer täglichen „Arbeit“ auf unsere Gehirne, aber vor allem auf die
unserer Zuhörer auswirkt. Ein einzigartiges Projekt! Wir sind stolz
darauf, für das Kölner Philharmonie-Konzert eingeladen worden zu sein und
uns somit in die illustre Reihe der bundesweit eingeladenen Gäste
einreihen zu dürfen.« - Alexander Vesper, Bläck Fööss

Die Tournee umfasst insgesamt sechs Konzerte und wird nach dem Auftakt in
Köln ab Oktober in Berlin, Bonn (2x), Dortmund und München fortgesetzt.

Das Kölner Konzert ist ausverkauft – für Journalistinnen und Journalisten
stehen wenige Plätze zur Verfügung. Bei Interesse bitten wir um
Akkreditierung bis 8. Juli 14:00 Uhr an
Sumi.Schmidt@guerzenich-orchester.de.

--

„Noten und Neuronen: Musik für die Gehirngesundheit“ ist eine gemeinsame
Veranstaltungsserie der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn, des
Universitätsklinikums Bonn (UKB), des Max-Planck-Instituts für empirische
Ästhetik (MPIEA) und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative
Erkrankungen (DZNE). Sie wird vom Bundesministerium für Forschung,
Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 –
Medizin der Zukunft gefördert. Infos und Termine:
https://www.notenundneuronen.de

Weitere Informationen:
https://www.guerzenich-orchester.de/de/event-detail/noten-und-neuronen

Fotos:
https://www.guerzenich-orchester.de/de/presse/fotografien

Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft: Gesundheit ist eine der
wichtigsten Voraussetzungen für ein gutes Leben. Im Wissenschaftsjahr 2026
– Medizin der Zukunft steht die Frage im Fokus, wie Forschende mit ihren
Ideen und Lösungen schon heute die Medizin von morgen formen. Wie lassen
sich in Zukunft Krankheiten diagnostizieren? Welche Ideen gibt es für die
medizinische Versorgung? Wird KI die Medikamentenentwicklung
revolutionieren? Wie können innovative Technologien Pflege unterstützen,
ohne den Menschen aus dem Blick zu verlieren? Wie lassen sich
Präventionsstrategien verbessern, sodass wir seltener und weniger schwer
erkranken? Ein besonderer Fokus im Wissenschaftsjahr liegt auf
geschlechtersensibler Forschung, denn bis heute fehlt für viele
Krankheiten die Datengrundlage für eine geschlechtsspezifische Behandlung
und Versorgung. Dies gilt ganz besonders für Erkrankungen und
Gesundheitsthemen, die gerade Frauen betreffen, darunter Endometriose oder
Wechseljahre.
Das Wissenschaftsjahr ist die größte bundesweite Plattform für
disziplinübergreifende Kommunikation aktueller Forschungsthemen, an der
sich pro Jahr 400 bis 800 Forschungsinstitute, Universitäten, Verbände,
Vereine, Unternehmen und Stiftungen mit bis zu 1.000 Veranstaltungen und
Aktionen beteiligen. Dazu gehören ein bundesweiter Hochschulwettbewerb,
Formate wie SchulKinoWochen, MINTmachtage und die MS Wissenschaft, ein
Ausstellungsschiff, das von Mai bis September bis zu 30 Städte in
Deutschland anfährt. Die Wissenschaftsjahre werden seit dem Jahr 2000
ausgerufen und sind eine Initiative des Bundesministeriums für Forschung,
Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog
(WiD).
Das ganze Jahr über lädt das Wissenschaftsjahr mit Veranstaltungen,
Projekten und Aktionen dazu ein, Einblicke in die aktuelle
Medizinforschung zu gewinnen und in den Austausch mit Wissenschaft,
Wirtschaft, Medien, Politik und Gesellschaft zu kommen. Auch Social Media-
Formate, monatliche Challenges und prominente Botschafterinnen und
Botschafter werden das Wissenschaftsjahr 2026 intensiv begleiten.