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Hohe europäische Auszeichnung für Prof. Daniela Berg

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European Academy of Neurology würdigt ihr international prägendes Wirken
in Forschung, Krankenversorgung, Lehre und Nachwuchsförderung Prof. Dr. Daniela Berg, Direktorin der Klinik für Neurologie des
Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, ist von der
European Academy of Neurology (EAN) mit der Moritz Romberg Lecture
ausgezeichnet worden. Sie zählt zu den höchsten Ehrungen der EAN und
würdigt herausragende Persönlichkeiten, deren Arbeit die klinische
Neurologie international geprägt hat.

Prof. Berg gehört zu den international führenden Expertinnen für Parkinson
und andere neurologische Erkrankungen, bei denen Nervenzellen im Gehirn
fortschreitend geschädigt werden. Ihre Arbeit trägt dazu bei, solche
Erkrankungen besser zu verstehen, früher zu erkennen und Patientinnen und
Patienten gezielter zu behandeln.

Prof. Berg hielt die Moritz Romberg Lecture am 28. Juni im Rahmen des
Präsidentensymposiums des EAN-Jahreskongresses. In ihrem Vortrag nahm sie
das internationale Fachpublikum mit auf eine persönliche und
wissenschaftliche Reise durch zentrale Stationen ihres Wirkens. Dabei
machte sie deutlich, dass erfolgreiches klinisches und wissenschaftliches
Arbeiten auf Faszination und Staunen, genauem Beobachten, Beharrlichkeit,
aufmerksamem Zuhören, Empathie und der Bereitschaft beruht, Erkenntnisse
zu teilen und Wissen weiterzugeben.

„Diese Auszeichnung ist für mich eine große Ehre und erfüllt mich mit
großer Dankbarkeit“, sagt Prof. Berg. „Sie steht stellvertretend für viele
Jahre gemeinsamer Arbeit mit hervorragenden Kolleginnen und Kollegen sowie
engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wissenschaft lebt vom
kritischen Austausch, gegenseitigen Vertrauen, der Bereitschaft
voneinander zu lernen und in der Zusammenarbeit vieler.“

Die Moritz Romberg Lecture wird an international anerkannte
Persönlichkeiten der klinischen Neurologie vergeben. Ausgezeichnet werden
Forschende, die wesentlich zum Verständnis, zur Diagnostik oder zur
Therapie neurologischer Erkrankungen beigetragen und die klinische Praxis
nachhaltig beeinflusst haben. Auch herausragendes Engagement in der
akademischen Lehre und in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses
gehört zu den Auswahlkriterien. Namensgeber der Auszeichnung ist Moritz
Heinrich Romberg (1795–1873), ein deutsch-jüdischer Arzt aus Berlin. Er
zählt zu den Begründerpersönlichkeiten der modernen Neurologie.