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Transferale Berlin: Innovation braucht Partnerschaft: Hochschulen treffen Unternehmen

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Berliner Hochschulnetzwerk „Zukunft findet Stadt“ bringt am 30. Juni bei
der Transferale 2026 Wissenschaft und Wirtschaft für Austausch, Vernetzung
und Anbahnung neuer Kooperationen im Startup Incubator Berlin am CIC
Berlin zusammen.



Berlin, 25. Juni 2026 – Wie finden Unternehmen die passenden Fachkräfte?
Wie gelingt der Einstieg in Künstliche Intelligenz? Und wie entstehen
Innovationen gemeinsam mit Hochschulen? Der Festivaltag „Wissenschaft ×
Wirtschaft“ der Transferale 2026 zeigt am 30. Juni 2026 im CIC Berlin in
Treptow-Köpenick (Lohmühlenstraße 65, 12435 Berlin), wie Unternehmen
Zukunftsfragen gemeinsam mit Berliner Hochschulen für Angewandte
Wissenschaften angehen können.

Gastgeber am zweiten Tag des bis zum 3. Juli 2026 dauernden Berliner
Wissenschaftsfestivals für Klima und Gesundheit ist der Startup Incubator
Berlin (SIB), das Gründungszentrum der Hochschule für Wirtschaft und Recht
Berlin (HWR Berlin). Hier bringt das Hochschulnetz „Zukunft findet Stadt“
Unternehmen, Verbände, Gründer*innen, Gründungscoaches, Transfer- und
Innovationsmanager*innen und Forschende zusammen. Teilnehmer*innen können
am Dienstag am Standort des SIB im CIC Berlin aus drei parallel
stattfindenden Formaten wählen, die unterschiedliche Zugänge zur
Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis eröffnen. Ab 19 Uhr kommen
alle beim gemeinsamen After Work zusammen, um Gespräche fortzuführen,
Kontakte zu vertiefen und neue Kooperationen anzubahnen.

Der Festivaltag „Wissenschaft × Wirtschaft“ wird von der HWR Berlin und
der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW Berlin) im Rahmen
des Hochschulnetzwerks „Zukunft findet Stadt“ gestaltet und in Kooperation
mit dem Bündnis „Klimaschutzpartner Berlin“ durchgeführt.

Berliner Mittelstand und KI – was jetzt zählt
Ein Beispiel für Transferpartnerschaften im Bereich der digitalen
Transformation ist das Verbundprojekt KI-InnoX, das kleine und mittlere
Unternehmen dabei unterstützt, KI-Kompetenzen aufzubauen und eigene KI-
Anwendungen zu entwickeln.

„Viele Unternehmen wissen, dass sie sich mit Künstlicher Intelligenz
beschäftigen müssen. Häufig fehlt jedoch ein konkreter Zugang zu Wissen,
Partnern und ersten Umsetzungsschritten. Genau hier können Hochschulen
einen wichtigen Beitrag leisten“, sagt Prof. Dr. Sabine Baumann,
Vizepräsidentin für Internationales, Forschung und Transfer der HWR Berlin
und Projektleiterin von KI-InnoX.

Denn Künstliche Intelligenz entwickelt sich auch für kleine und mittlere
Unternehmen zunehmend zu einem Wettbewerbsfaktor. Gleichzeitig fehlt
vielen Betrieben Orientierung, welche Anwendungen sinnvoll sind und wie
der Einstieg gelingen kann. Die Veranstaltung bringt dafür Unternehmen mit
Forschenden und Transferexpert*innen zusammen und macht sichtbar, welche
Unterstützungsangebote Berliner Hochschulen für Angewandte Wissenschaften
bereits heute bereitstellen.

Auch für die Unternehmensnachfolge und Unternehmensentwicklung wird
Künstliche Intelligenz zunehmend zu einem wichtigen Faktor. „Künstliche
Intelligenz wird die Art verändern, wie Unternehmen geführt, übergeben und
weiterentwickelt werden. Wer heute Nachfolge gestaltet, muss die
Potenziale dieser Technologien mitdenken“, sagt Prof. Dr. Birgit Felden,
Professorin für Mittelstand und Unternehmensnachfolge an der HWR Berlin.
KI-InnoX ist ein Verbundprojekt des IFAF Berlin – Institut für Angewandte
Wissenschaften und wird gefördert vom Land Berlin.

Meet. Match. Make Impact.
Wie können Unternehmen von Praktika, Abschlussarbeiten,
Forschungskooperationen und der gemeinsamen Entwicklung innovativer
Lösungen profitieren? Der konkreten Ausgestaltung der Zusammenarbeit
zwischen Hochschulen und Firmen widmet sich das Format „Meet. Match. Make
Impact.“, das gemeinsam mit dem Bündnis Klimaschutzpartner Berlin
organisiert wird. Die 13 im Bündnis zusammengeschlossenen Wirtschafts- und
Branchenverbände informieren ihre Mitgliedsunternehmen über das Angebot.

In moderierten Begegnungsräumen kommen Unternehmen mit Forschenden und
Transferexpert*innen ins Gespräch. Themen sind unter anderem
Fachkräftegewinnung, Praktika und Abschlussarbeiten,
Forschungskooperationen sowie gemeinsame Innovations- und
Transformationsprojekte. Ziel ist es, konkrete Anknüpfungspunkte für
langfristige Kooperationen zu schaffen.

„Gerade kleine und mittlere Unternehmen stehen vor großen
Transformationsaufgaben, haben aber im Alltag oft nur begrenzte
Kapazitäten, um neue Ideen systematisch weiterzuentwickeln. Der Austausch
mit Hochschulen kann hier enorm wertvoll sein: Studierende und Forschende
bringen frische Perspektiven ein, nehmen sich Zeit, Lösungen zu
durchdenken, und können konkrete Ansätze für die Praxis sichtbar machen.
Diese gegenseitige Befruchtung ist Gold wert“, sagt Larissa Scheu, Public
Affairs Managerin Energie- und Klimaschutzpolitik im Bereich Wirtschaft &
Politik der IHK Berlin.

AI as a Co-Founder – Vibe Coding Workshop
Während sich die Formate „Berliner Mittelstand und KI – was jetzt zählt“
und „Meet. Match. Make Impact.“ direkt an Unternehmen richten, adressiert
der Workshop „AI as a Co-Founder – Vibe Coding“ gezielt Gründungscoaches,
Innovationsmanager*innen und Mitarbeitende von Transfer- und
Gründungszentren.

Der praxisorientierte Train-the-Trainer-Workshop bietet einen
niedrigschwelligen Zugang zu KI-gestützten Entwicklungswerkzeugen. Die
Teilnehmenden erleben, wie sich digitale Ideen mithilfe generativer KI
innerhalb kurzer Zeit in erste Prototypen übersetzen lassen und wie sie
dieses Wissen an Gründer*innen weitergeben können.

Mehr über die Transferale 2026: Wissenschaft für die Zukunft Berlins
Die Transferale ist das Berliner Wissenschaftsfestival für Klima und
Gesundheit. Sie zeigt, wie angewandte Forschung zur Resilienz und
Zukunftsfähigkeit Berlins beiträgt – anhand konkreter Transferprojekte,
bei denen Forschende und Praxispartner gemeinsam an Lösungen für die Stadt
arbeiten.

Das Festival macht die Relevanz angewandter Forschung für Berlin sichtbar:
mit praktischen Beispielen aus laufenden Projekten, interaktiven Mitmach-
Stationen und unterhaltsamen Formaten wie dem Science Slam. Es bietet
zugleich Raum für Austausch und Vernetzung zwischen Wissenschaft,
Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Stadtgesellschaft. Der Eintritt ist
frei.

Mehr über „Zukunft findet Stadt. Hochschulnetzwerk für ein resilientes
Berlin“
„Zukunft findet Stadt“ bringt angewandte Forschung in die Stadt – und die
Stadt in die Forschung. Fünf Berliner Hochschulen für Angewandte
Wissenschaften arbeiten gemeinsam mit Unternehmen, Verbänden und der
Berliner Stadtgesellschaft daran, konkrete Antworten auf die drängenden
Fragen unserer Zeit zu finden: Wie wird Berlin klimaresilienter? Wie
bleiben Menschen gesund und versorgt? Wie entsteht Innovation dort, wo sie
gebraucht wird?

Dafür gehen Forschende direkt in die Kieze, arbeiten mit Berliner*innen an
praktischen Lösungen und entwickeln gemeinsam mit Unternehmen neue
Produkte und Prozesse. Wissen, das in der Praxis entsteht, fließt zurück
in die Lehre – und Erkenntnisse aus der Forschung werden dort erprobt, wo
sie wirken sollen: in der Stadt.

Beteiligt sind die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW
Berlin), die Berliner Hochschule für Technik (BHT), die Evangelische
Hochschule Berlin (EHB), die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
(HWR Berlin) und die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB)
sowie die Praxispartner Johannesstift Diakonie Pflege & Wohnen, die Berlin
School of Public Engagement and Open Science des Museums für Naturkunde
Berlin und der Impact Hub Berlin.

Förderhinweis: Das Projekt „Zukunft findet Stadt. Hochschulnetzwerk für
ein resilientes Berlin“ wird im Rahmen der Bund-Länder-Förderinitiative
„Innovative Hochschule“ vom Bundesministerium für Forschung, Technologie
und Raumfahrt und der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und
Pflege Berlin gefördert.
Weitere Informationen: zukunftstadt.berlin

Mehr über die Initiative „Klimaschutzpartner Berlin“
Die Initiative „Klimaschutzpartner Berlin“ ist ein starkes Bündnis der
Berliner Wirtschaft. Getragen von der gemeinsamen Überzeugung, dass
effektiver Klimaschutz nur im Zusammenspiel gelingt, vereint das Netzwerk
Akteure aus Wirtschaft, Handwerk, Wissenschaft und Verwaltung. Mit der
Ausrichtung des renommierten Wettbewerbs „Klimaschutzpartner des Jahres“
zeichnet die Initiative jährlich zukunftsweisende, reale und innovative
Projekte aus, die als Vorbilder für die Hauptstadtregion dienen. Partner
des Bündnisses sind unter anderem die IHK Berlin, die Handwerkskammer
Berlin, die Architektenkammer Berlin, der BBU sowie zahlreiche weitere
führende Wirtschaftsverbände und Institutionen.

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin

Die Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) ist eine
fachlich breit aufgestellte, international ausgerichtete Hochschule für
angewandte Wissenschaften, einer der bundesweit größten staatlichen
Anbieter für das duale Studium und im akademischen Weiterbildungsbereich.
Sie sichert den Fachkräftebedarf in der Hauptstadtregion und darüber
hinaus. Rund 12 000 Studierende sind in über 60 Studiengängen der
Wirtschafts-, Verwaltungs-, Rechts-, Ingenieur- und Polizei- und
Sicherheitswissenschaften sowie in internationalen Master- und MBA-
Studiengängen eingeschrieben. Die HWR Berlin ist die viertgrößte
Hochschule für den öffentlichen Dienst in Deutschland und mehrfach
prämierte Gründungshochschule. Über 700 Kooperationen mit Partnern in der
Wirtschaft und im öffentlichen Dienst garantieren den ausgeprägten
Praxisbezug in Lehre und Forschung. 195 aktive Partnerschaften mit
Universitäten auf allen Kontinenten fördern einen regen
Studierendenaustausch und die internationale Forschungszusammenarbeit. Die
HWR Berlin ist Mitglied im Hochschulverbund „UAS7 – Alliance for
Excellence“ und unterstützt die Initiative der Hochschulrektorenkonferenz
„Weltoffene Hochschulen – Gegen Fremdenfeindlichkeit“.

http://www.hwr-berlin.de