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Buchpräsentation: „Mit Rosenkranz und Schabmadonna“: Texte von „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“

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Texte aus der DFG-Kollegforschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität
vormoderner Christentümer“ im Dialog mit der Ausstellung

„Mit Rosenkranz und Schabmadonna. Religiöse Alltagsbegleiter der Neuzeit
im Dialog“ – unter diesem Titel befasst sich eine Ausstellung an der
Goethe-Universität Frankfurt am Main im Sommersemester 2026 mit der
Dingwelt des Religiösen. Angeregt von künstlerischen Verarbeitungen der
zeitgenössischen Künstlerin Eva Ulm, folgt die Schau den Spuren religiöser
Alltagsbegleiter in die Vergangenheit. Pilgerzeichen, essbare
Madonnenfiguren, Schluckbilder aus Papier, Amulette jeder Art und
Votivgaben in allen nur denkbaren Gestalten.

Objekte wie diese sind auch
wichtige Bezugspunkte für die Entstehung und den Zusammenhalt religiöser
Gemeinschaften – und damit für Prozesse, die die DFG-Kolleg-
Forschungsgruppe „Polyzentrik und Pluralität vormoderner Christentümer“
(POLY) erforscht. Ein kleiner Essayband stellt nun die vielfältigen
Zusammenhänge zwischen der materiellen Kultur des Religiösen,
individuellen Heilserwartungen, körperlichen Praktiken und sozialen
Mechanismen in der Vormoderne schlaglichtartig vor. Der von Prof. Hartmut
Leppin, Prof. Birgit Emich und Louise Zbiranski herausgegebene Band „Mit
Rosenkranz & Schabmadonna. Religiöse Alltagsbegleiter der Vormoderne im
Dialog“ wird

am Mittwoch, 1. Juli, 17 Uhr
im 3. OG (Treffpunkt: Vitrinen vor Q4)
des IG-Farben-Gebäudes (Historisches Seminar, Campus Westend)

öffentlich vorgestellt. Im Anschluss an die Buchpräsentation wird eine
Führung durch die Ausstellung angeboten.
Die Kolleg-Forschungsgruppe POLY ist an der Goethe-Universität Frankfurt
am Main angesiedelt. Sie erforscht religiöse Vielfalt als Triebfeder und
Herausforderung für Vergemeinschaftungsprozesse innerhalb des vormodernen
Christentums. Die Forschungsgruppe wird durch Birgit Emich und Hartmut
Leppin geleitet.