Einladung zur Jahresfeier der HoK-Studiengänge an der Universität des Saarlandes
Die Studiengänge Historisch orientierte Kulturwissenschaften (HoK) laden
am Mittwoch, 8. Juli, herzlich zu ihrer Jahresfeier auf den Saarbrücker
Campus der Universität des Saarlandes ein. Beginn ist um 18:15 Uhr im
Gebäude B3 1 (Hörsaal I). Eingeladen sind alle Studierenden, Dozentinnen
und Dozenten sowie alle Interessierten.
Der Festakt bildet den feierlichen Rahmen für die Verabschiedung der
diesjährigen Absolventinnen und Absolventen der Bachelor- und
Masterstudiengänge mit Verleihung der Urkunden. Zwei herausragende
Masterarbeiten werden mit dem Richard-van-Dülmen-Preis ausgezeichnet. Im
Rahmen der Jahresfeier wird außerdem ein Leitungswechsel beim Sprecherrat
der HoK-Studiengänge gewürdigt. Und: Zwei Alumni berichten, welche
Erfahrungen sie nach dem Studium gemacht haben und wie ihr jetziges
Berufsleben aussieht.
Marvin Hey, Absolvent des Masterstudiengangs Angewandte
Kulturwissenschaften und Pressesprecher im Ministerium der Finanzen und
für Wissenschaft des Saarlandes, berichtet über seinen beruflichen
Werdegang und gibt den neuen Absolventinnen und Absolventen Einblicke in
den Berufsalltag in der Öffentlichkeitsarbeit. Helen Tepper, Absolventin
des Masters Historisch orientierte Kulturwissenschaften, leitet beim
Saarpfalz-Kreis das von der EU geförderte LEADER-Projekt „Frauenspuren im
Saarpfalz-Kreis“, in dem sie das Leben und Wirken bedeutender Frauen aus
der Region erforscht und ihre Biografien einer breiten Öffentlichkeit
zugänglich macht.
Höhepunkt der Jahresfeier ist die Verleihung der Richard-van-Dülmen-
Preise, die in diesem Jahr bereits zum siebzehnten Mal vergeben werden.
Die nach dem Kulturhistoriker und Mitbegründer der HoK-Studiengänge
benannten Preise würdigen herausragende Masterarbeiten. Dank der
Unterstützung der Arbeitskammer des Saarlandes und der Stiftung ME Saar
können auch in diesem Jahr Auszeichnungen zu je 500 Euro vergeben werden.
Der Sprecherrat der HoK-Studiengänge zeichnet eine Absolventin und ein
Absolvent des Masters Angewandte Kulturwissenschaften aus: Anna Katharina
Petri legte eine innovative und prägnante Masterarbeit zur Renaissance der
Tapisserie in vergleichender Perspektive vor, die die Jury durch ihre
methodische Stringenz und Originalität überzeugte. Patrick Schweitzer
widmet sich in seiner Arbeit dem bislang wenig erforschten Verhältnis der
katholischen Kirche zu Francos Spanien – ein Thema, das laut Jury dringend
größerer wissenschaftlicher Aufmerksamkeit bedarf.
Die prämierten Masterarbeiten zeigen, wie fachlich fundiert und vielseitig
die Ausbildung in den Masterstudiengängen der Historisch orientierten
Kulturwissenschaften und Angewandten Kulturwissenschaft ist. Zugleich
belegen sie die Fähigkeit der Absolventinnen und Absolventen, komplexe
kulturwissenschaftliche Fragestellungen eigenständig zu bearbeiten. Dabei
werden die Studierenden ermutigt, ein individuelles Profil zu entwickeln,
eigenen Forschungsideen nachzugehen und innovative methodische Ansätze zu
erproben.
Im Rahmen der Jahresfeier wird zugleich ein bedeutender Leitungswechsel
gewürdigt: Professorin Gabriele B. Clemens, Inhaberin des Lehrstuhls für
Neuere Geschichte und Landesgeschichte, wird als erste Sprecherin der HoK-
Studiengänge verabschiedet, die sie in den letzten neun Jahren geprägt und
weiterentwickelt hat. Als ihr Nachfolger übernimmt Professor Fabian
Lemmes, Inhaber der Professur für Kultur- und Mediengeschichte an der
Universität des Saarlandes, den Vorsitz im Sprecherrat der HoK-
Studiengänge.
Die Historisch orientierten Kulturwissenschaften umfassen im Rahmen des
zweistufigen Bachelor-/Master-Systems drei interdisziplinäre,
praxisorientierte und fakultätsübergreifende Studiengänge: den Bachelor
Historisch orientierte Kulturwissenschaften sowie die beiden
Masterprogramme Angewandte Kulturwissenschaften und Historisch orientierte
Kulturwissenschaften.
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