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„Das funktioniert aber natürlich nur, wenn die Karosserie auch wirklich aus Metall ist“, sagt Thomas Raphael. Wohnmobile und Cabriolets ohne Dachgerüst oder Überrollbügel aus Metall schützen daher nicht sicher vor einem Blitzeinschlag – auch nicht bei geschlossenem Verdeck.
Prinzipiell keinen Unterschied macht hingegen die Antriebsart des Fahrzeugs. „Auch Elektroautos fungieren als Faradayscher Käfig“, sagt Thomas Raphael. Selbst beim Laden seien Personenschäden äußerst unwahrscheinlich. „Öffentliche Ladeeinrichtungen und Ladeparks können sinnvoll mit Blitz- sowie Überspannungsschutz ausgerüstet werden“, ergänzt Thomas Raphael. So seien sie noch einmal sicherer.
Dennoch kann ein direkter Blitzeinschlag die Infrastruktur der Elektromobilität schädigen – ähnliches gilt aber auch für die allgemeine Verkehrsinfrastruktur wie Ampelanlagen. Grundsätzlich rät der VDE daher auch, bei heftigen Gewittern im Auto zu bleiben, aber nicht zu fahren. „Blitz, Donner und Regen können durch eingeschränkte Sicht und heftiges Erschrecken zu Fahrfehlern und Unfällen führen“, erklärt Thomas Raphael. „Bei einem direkten Blitzeinschlag können zudem die Reifen durch die entstehende Hitze beschädigt werden – und durch das elektromagnetische Feld des Blitzes die Fahrzeugelektronik.“ Er rät daher, nach einem Blitzeinschlag ins Auto die Funktionen der Elektronik zu prüfen, bevor es weitergeht.
Weitere Tipps und Informationen zum Thema Blitzschutz finden Interessierte auf der Webseite www.vor-blitzen-schuetzen.eu
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