Bundeswehr: Bundesregierung will Truppenpräsenz im Irak und in Mali um 550 Soldaten erhöhen
Die Bundesregierung will in ihrer Kabinettssitzung am morgigen Mittwoch die zusätzliche Entsendung von 550 Bundeswehrsoldaten nach Mali und in den Nordirak beschließen. Das kündigten Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) nach Informationen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" in Briefen an die Fraktionsvorsitzenden im Bundestag an.
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Für Bundeskanzlerin Angela Merkel ist das neue Jahr nicht gut gestartet. Die Grenzkontrollen der Dänen, die wohl in Kürze auf einen Zuwanderungsstopp für Flüchtlinge hinauslaufen, verstopfen das einzige Ventil, dass Deutschland angesichts des massenhaften Zustroms noch hatte, die Grenze zu Dänemark und Schweden. Merkel kommt jetzt in Zugzwang. Es wird nicht reichen, gebetsmühlenhaft zu betonen, dass eine Obergrenze für Flüchtlinge nicht mit dem individuellen Asylrecht vereinbar wäre.