Zeit der Volksparteien ist nicht vorbei
Trotz der herben Verluste bei den drei Landtagswahlen verlieren die etablierten Volksparteien nach Ansicht des Parteienforschers Jürgen Falter nicht grundsätzlich an Bedeutung. In einem Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte Falter: "Die Zeit der Volksparteien ist keineswegs vorbei. Die Parteienlandschaft in Deutschland fächert sich nur auf, sie wird bunter."
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Die Stimmenverluste der CDU in den drei Landtagswahlen sind nach Ansicht von CDU-Vize Ursula von der Leyen kein Grund für einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik. "Wenn wir die Ergebnisse der drei Wahlen genau anschauen, dann haben überall mehr als 80 Prozent der Wählerinnen und Wähler für Parteien gestimmt, die eine europäische Lösung der Flüchtlingsfrage befürworten und den Kurs der Kanzlerin unterstützen", sagte von der Leyen der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".