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Regional

POL-BO: Kind (10) wird bei einem Verkehrsunfall in Herne schwer verletzt

Herne (ots) - Bei einem Verkehrsunfall in den Nachmittagsstunden (16 Uhr) des 5.8. wurde ein 10-jähriger Junge aus Herne angefahren und schwer verletzt.

Ein 76-jähriger Herner befuhr mit seinem Auto die Edmund-Weber-Straße in westliche Richtung. In Höhe der Hausnummer 193 kollidierte er mit einem 10-jährigen Kind, das die Straße an dem dortigen Zebrastreifen mit seinem Cityroller überquerte. Dabei erlitt der Junge Verletzungen, die eine stationäre Behandlung in einem angrenzenden Krankenhaus erforderlich machen. Es besteht keine Lebensgefahr.

Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der Fahrstreifen in Richtung Westfalenstraße gesperrt und der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Dadurch kam es zu geringfügigen Beeinträchtigungen des Fahrzeugverkehrs.

Zeugen werden gebeten, sich während der Geschäftszeit beim Bochumer Verkehrskommissariat unter der Rufnummer 0234/909-5206 zu melden.

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Stadt Herne und hsg entwickeln Selbsthilfe-Blog

Das Gruppenbild zeigt alle beteiligten Personen des Projekts: Studierende, Vertreter der Stadt Herne samt Selbsthilfe, Betroffene und Vertreter der Hochschule für Gesundheit.  Foto: hsgStudierende der Hochschule für Gesundheit (hsg) aus Bochum und Vertreter der Herner Selbsthilfe haben einen Blog zu Themen wie Glücksspielsucht, Depression und Alkoholsucht entwickelt.

Es ist nicht leicht, junge Menschen für die Selbsthilfe zu sensibilisieren. Wie es funktionieren kann, haben Studierende der Hochschule für Gesundheit (hsg) aus Bochum und engagierte Vertreter der Herner Selbsthilfe eindrucksvoll bewiesen: Mit einem Blog.

Die Seiten www.help-yourself-herne.de oder www.selbsthilfe-herne.de laden ab sofort zur interaktiven Nutzung ein. Neben allgemeinen Informationen, speziell adressiert an junge Menschen, finden sich fünf Themen, die von den Studierenden und den Engagierten der Selbsthilfe bearbeitet werden. Wer sich in Zukunft über Glücksspielsucht, Depression, Aneurysma, Lotsen für Menschen mit Behinderungen und Alkoholsucht informieren oder mit andere austauschen möchte, ist hier an der richtigen Adresse. „Ich bin froh, dass wir diese gelungene Kooperation auf den Weg gebracht haben. Wir sind eben nicht nur Innovation-City, sondern wir tragen auch den Titel gesunde Stadt und sind ein wichtiges Mitglied im Gesunde-Städte-Netzwerk“, betonte Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda während der Pressekonferenz. Dort dankte er nicht nur allen Beteiligten, sondern erinnerte auch noch einmal an die letzte Gesundheitskonferenz, die ganz im Zeichen der Zukunftssicherung der Selbsthilfe in Herne stand. Die Einrichtung des Blogs ist ein Ergebnis der Gesundheitskonferenz, in dem gleich verschiedene Handlungsempfehlungen wie die Gewinnung von jüngeren Bevölkerungsgruppen oder eine breitere Öffentlichkeitsarbeit umgesetzt werden.

„Es gehört zu den Aufgaben der Hochschule für Gesundheit, dabei mitzuwirken, die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen und dabei insbesondere die Region, also das Ruhrgebiet, im Blick zu haben“, betonte hsg-Präsidentin Prof. Dr. Anne Friedrichs. Seit Gründung der hsg gebe es eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt Herne. Die hsg, die ein großes Netzwerk aufgebaut hat, arbeite mit zahlreichen Partnern in Herne eng zusammen – von großen Kliniken, über ein Hospiz bis hin zum Fachbereich Gesundheit der Stadt Herne. Friedrichs: „Zudem ist uns die Anwendungsorientierung in der Lehre sehr wichtig. Dieses Projekt ist ein sehr gutes Beispiel dafür.“

Das Projekt wurde im Sommersemester 2016 im Bachelor-Studiengang „Gesundheit und Diversity“ der hsg im Modul „Mediale Kommunikation und Intervention“ umgesetzt, welches von Prof. Dr. Gudrun Faller, Professorin für Kommunikations- und Interventionsprozesse im Gesundheitswesen der hsg, geleitet wurde. Faller: „Die mediale Kommunikation wird auch zu Gesundheitsthemen immer wichtiger. Deshalb haben sich die Studierenden in dem Modul kritisch mit Fragen der medialen Gesundheitskommunikation auseinandergesetzt. Darüber hinaus konzipierten sie eine eigene Kommunikationsstrategie für eine spezifische Zielgruppe. Das Innovative an diesem Projekt ist die Verbindung der traditionellen face-to-face- Kommunikation in der Selbsthilfe mit den neuen elektronischen Möglichkeiten.“

Dass sich diese elektronischen Möglichkeiten nun auch in der Herner Selbsthilfe wiederfinden, erfreut auch Dr. Katrin Linthorst, Leiterin der Abteilung Gesundheitsförderung: „Ich bin unheimlich stolz darauf, mit wie viel Herzblut die Studierenden bei der Sache sind. Schon im Vorfeld der letzten Gesundheitskonferenz haben wir in Workshops mit den Studierenden zusammengearbeitet, um herauszufinden, wie wir junge Menschen für die Selbsthilfe sensibilisieren können.“ Linthorst wies in diesem Zusammenhang auch noch einmal auf das Bürger-Selbsthilfe-Zentrum (BüZ) hin, das seit Jahrzehnten einen festen und wichtigen Platz in der Gesellschaft einnimmt. Engagierte Vertreter/innen des BüZ haben die Studierenden maßgeblich bei der Entwicklung des Blog unterstützt.

Am Selbsthilfeblog haben sich insgesamt 19 Studierende aus dem zweiten Studiensemester des hsg-Studiengangs „Gesundheit und Diversity“ beteiligt. Die vier Studierenden Thomas Müller, Falk Küpper, Celine Mester und Linda Lück präsentierten den Blog vor Medienvertretern in Herne. Dabei erläuterten sie, dass sie sich zunächst überlegt hatten, wie sie selbst an das Thema Selbsthilfe herangeführt werden wollten. „Wir haben beim Thema Glücksspielsucht gemerkt, dass Menschen die Anonymität des Internets nutzen“, erklärte Celine Mester und Linda Lück führte weiter aus, um welche Blog-Inhalte sich die Studierenden gekümmert haben: „Wir haben zum Beispiel zwei Interviews geführt: Mit Anne, einer Betroffenen, und ihrer Schwester. Die Tondokumente haben wir in den Blog eingefügt.“ Schließlich ergänzte die Studentin: „Online-Spiele sind gefährlich, weil man hier anonym bleiben kann. Es kann jeden treffen. Besonders gefährdet sich Jugendliche. Denn der Bezug der jungen Leute zum Internet ist viel größer.“

Anne selber zeigte sich während der Pressekonferenz sehr angetan von der Herangehensweise der Studierenden. „Ich fand das ganz toll. Ich bin ja schon etwas älter, deshalb ist mir der Austausch zwischen den Generationen so wichtig und der hat hier auch stattgefunden. Ich habe durch dieses Projekt etwas gelernt und ich hoffe, auch die jungen Leute haben etwas von mir gelernt.“

Als befruchtend bezeichnete auch Inge Wilzoch die Zusammenarbeit. Die Hernerin kümmert sich in der Selbsthilfe der Stadt Herne um das Thema „Aneurysma“ und ist gleichzeitig stellvertretende Vorsitzende des Selbsthilfe-Beirates. Inge Wilzoch: „Die Zusammenarbeit mit den Studierenden hat mir sehr gut gefallen. Es ist wichtig, junge Menschen mit ins Boot zu holen. Wir möchten darüber informieren, wie heimtückisch diese Krankheit ist. Man kann nicht früh genug damit anfangen, auf sich aufzupassen.“

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Stadt Bochum Infos:Abenteuerspielplatz: „Soziale Stadt“ ermöglicht Neubauten für 1,25 Millionen Euro

Der Abenteuerspielplatz in Wattenscheid ist etwas Besonderes: Die
wichtige und überaus beliebte Einrichtung der städtischen Kinder- und
Jugendhilfe bietet Mädchen und Jungen in einem dichtbesiedelten Umfeld
freien Raum, die Stadtnatur zu erleben, und Tieren wie Pferden, Ziegen
und Hühnern ein Zuhause. Nun bekommen die menschlichen Besucher und die
tierischen Bewohner für rund 1,25 Millionen Euro ein neues Dach über den
Kopf.

Die Zentralen Dienste der Stadt errichten für das Jugendamt an der
Hüller Straße ein modernes Betreuungsgebäude und einen neuen
Kleintierstall. Dafür weichen die vorhandenen Bauten und Container, die
ihren Dienst lange genug getan haben. Den Neubau von Gruppen- und
Hausaufgabenräumen, Büro, Küche, Werkstätten, Lager, Gehegen und Boxen
ermöglicht das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept (ISEK) für
die „Soziale Stadt Wattenscheid“. Dafür stehen Mittel der Europäischen
Union und der Städtebauförderung zur Verfügung; sie decken 90 Prozent
der Investitionssumme.

Der zirka 1.300 Quadratmeter große Abenteuerspielplatz startete 1988
als Bauspielplatz und bietet Sechs- bis 21-Jährigen seitdem eine
Anlaufstelle, wo sie sich austoben und ihre Grenzen ausprobieren können.
Mittelpunkt der Arbeit vor Ort ist für die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter, gemeinsam mit den Kinder und Jugendlichen die (Nutz-)Tiere
zu versorgen. Darüber hinaus bieten sie ihnen sozialpädagogische Hilfe
und Beratung bei Problemen an. Seit Beginn findet die Arbeit in einem
„Provisorium“ statt, das nun endet.

Der Neubau erfolgt in zwei Abschnitten. So lassen die Zentralen Dienste
die miteinander verbundenen Einzelgebäude und Containeranlagen in zwei
Schritten abbrechen und entsorgen, so dass auf den Flächen die Neubauten
entstehen können. Zudem kann ein Teil des Gebäudebestandes weiterhin
genutzt werden, so dass das Jugendamt die sozialpädagogische Arbeit auf
dem Abenteuer-Spielplatz eingeschränkt fortsetzen kann.

Das Betreuungsgebäude mit wärmegedämmten Pultdach erhält eine massive
Gründung aus Stahlbeton. Seine Wände werden in Holztafelbauweise
errichtet, außen verschalt und ebenfalls teilweise mit einem
Wärmedämmverbundsystem versehen, das verputzt und angestrichen
wird. Der Stall für Kleintiere bekommt ebenfalls eine massive Gründung
aus Stahlbeton; die Wände erstellen die Zentralen Dienste passend in der
Holztafelbauweise mit äußerer Verschalung, so dass das neue
Gebäude-Ensemble skandinavisch wirkt.

In den Herbstferien soll eine zweite Beteiligung der Kinder und
Jugendlichen und mit den Mitarbeitenden der Umzug in das
Übergangsgebäude stattfinden. Die ersten Abbrucharbeiten sollen im
November beginnen. Der Baubeginn für das Betreuungsgebäude soll dann im
März 2017 folgen; die Fertigstellung ist für November 2017 geplant. Nach
dem Bezug des neuen Betreuungsgebäudes startet der zweite Bauabschnitt
mit dem Abbruch der verbliebenen Gebäude und dem Bau des
Kleintierstalls. Die gesamten Arbeiten auf dem Abenteuerspielplatz,
einschließlich der Plattierung der Oberflächen auf dem Außengelände,
sollen im März 2018 fertig gestellt sein.

Um die Kinder und Jugendlichen und auch die Nachbarn vor Ort über das
Vorhaben zu informieren, nutzen die städtischen Ämter das heutige
Sommerfest (5. August), zu dem der Abenteuerspielplatz jedes Jahr
einlädt.

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Stadt Bochum Infos:Technischer Betrieb pflegt Stadtgrün – Sisyphos-Arbeit bei tropischen Temperaturen

Mitarbeiter des Technischen Betriebes der Stadt Bochum sind am 30.06.2016 an einem öffentlich genutzten Weg in Bochum-Stiepel mit umfangreichen Grünschnittarbeiten beschäftigt. +++ Foto: Lutz Leitmann / Stadt Bochum, Referat für Kommunikation„Ist das grün hier“, hören Bochumer von auswärtigen Gästen oft und
gerne. Und es ist ja auch schön, wenn „alles grünt und blüht“. Der
Technische Betrieb der Stadt, der den Grünschnitt auf den öffentlichen
Flächen – in Parks, auf Spielplätzen und Friedhöfen, an Straßen und
Gehwegen – macht, sieht das durchaus schon mal anders. Vor allem wenn
so viel Regen fällt wie in den letzten Monaten und die Temperaturen
dennoch hoch sind, lässt das ungewöhnlich tropische Wetter das Grün
explosionsartig ausschlagen und sprießen. Dann gilt für die Pflege und
den Schnitt von städtischen Wiesen, Sträuchern und Bäumen, so wie jetzt
ganz aktuell: Sicherheit geht vor Schönheit.

Mehr zu diesem Sommerthema erfahren Sie auf www.bochum.de unter
http://www.bochum.de/sommerthemen/gruenschnitt.

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