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Gesundheit

Risiko Herz-OP bei Patienten mit Lebererkrankung: Jenaer Mediziner ist Biomarkern auf der Spur

Herzchirurg am Uniklinikum Jena forscht nach Biomarkern zur Vorhersage von
Komplikationen – unterstützt durch die Dr. Rusche-Projektförderung der
Deutschen Stiftung für Herzforschung

„Patienten mit Leberproblemen tragen ein dreifach erhöhtes Risiko für
Komplikationen bei Herzoperationen“, erklärt Dr. med. Hristo Kirov,
Oberarzt an der Klinik für Herz- und Thoraxchirurgie des
Universitätsklinikums Jena (UKJ). So kann es beispielweise zu einer
Gefäßerweiterung und infolgedessen zu einem Blutdruckabfall, Blutungen bei
und nach der Operation, neurologischen Langzeitfolgen wie zum Beispiel
Schlaganfall oder Hirnblutung sowie Multiorganversagen kommen. Etliche
sterben daran. Offen ist bislang, warum manche der Risikopatienten diese
schweren Folgen erleiden und sogar versterben, bei anderen aber, die das
gleiche Risiko haben, Eingriff und anschließende Genesung problemlos
verlaufen.

Neues Forschungsprojekt, um Risikopatienten zu identifizieren
Dieser Frage will der Jenaer Herz- und Thoraxchirurg in einem
Forschungsprojekt namens „Metabolomische Charakterisierung von
herzchirurgischen Patienten mit Leberdysfunktion“, kurz COINTREAU-Trial,
auf den Grund gehen. Dafür erhält er die von der Deutschen Stiftung für
Herzforschung (DSHF) finanzierte Dr. Rusche-Projektförderung in Höhe von
60.000 Euro. Kurz zur Erklärung: Unter Metabolom werden die
Stoffwechselmoleküle in einer Untersuchungsprobe, zum Beispiel im
Blutplasma, zusammengefasst. „Wir versprechen uns von der Studie wichtige
Erkenntnisse darüber, inwiefern bestimmte Moleküle im Blutplasma auf ein
erhöhtes Risiko der Patienten hinweisen“, betont Prof. Dr. med. Armin
Welz, Herzchirurg und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates der
DSFH, die von der Deutschen Herzstiftung (www.herzstiftung.de) 1988
gegründet wurde. „Ziel ist es, den Betroffenen eine risikoadjustierte
Therapieoptimierung anbieten zu können.“

Blutproben von rund 900 Patienten werden untersucht
Eine gestörte Leberfunktion ermitteln die Ärzte anhand spezieller
Blutwerte. Alkohol, Drogen, Medikamente, eine dauerhaft fette Ernährung,
undichte Herzklappen oder Herzschwäche, selten Gallenwegs- und
Gallensteinerkrankungen können zur Folge haben, dass die Leber nicht mehr
richtig arbeitet. In der COINTREAU-Studie wollen Dr. Kirov und seine Team-
Kollegen herausfinden, welche der Patienten mit einer Leberdysfunktion
Gefahr laufen, bei ihrem Eingriff am Herzen schwere Komplikationen zu
erleiden. Dafür werden bei rund 900 Patienten in der Klinik für Herz- und
Thoraxchirurgie des Jenaer Universitätsklinikums vor, während und nach der
Herzoperation Blutproben entnommen und in einer Biobank eingefroren. Im
späteren Studienverlauf untersuchen die Mediziner dann die Blutproben auf
ein möglicherweise unterschiedliches Profil der Substanzen im Blutplasma.

Biomarker im Blut sollen Patientensicherheit erhöhen
„Voruntersuchungen, die ich bereits vorgenommen habe, legen nahe, dass
während und nach der Operation im Blut der herzchirurgischen Patienten die
Menge einer bestimmten Aminosäure mit der Menge an einem
herzunterstützenden Medikament, das, wenn nötig, während der OP gegeben
wird, korreliert“, erklärt Oberarzt Dr. Kirov. Ziel der neuen mit der Dr.
Rusche-Forschungsförderung unterstützten Studie, die in diesem Frühsommer
beginnen soll, ist es, Biomarker im Blut der Patienten zu erkennen, die
bereits vor einer Herzoperation auf mögliche schwere Folgen hinweisen.
„Die gewonnenen Erkenntnisse können einen wichtigen Beitrag für die
Identifizierung von Hochrisikopatienten, die Optimierung der Therapie und
damit für die Erhöhung der Patientensicherheit leisten“, erklärt der
Jenaer Herzchirurg.“

(Weg)

Forschung nah am Patienten
Dank der finanziellen Unterstützung durch Stifterinnen und Stifter,
Spender und Erblasser kann die Deutsche Herzstiftung gemeinsam mit der von
ihr 1988 gegründeten Deutschen Stiftung für Herzforschung (DSHF)
Forschungsprojekte in einer für die Herz-Kreislauf-Forschung
unverzichtbaren Größenordnung finanzieren.

Die 2008 eingerichtete „Dr. Rusche-Projektförderung“ ist mit 60.000 Euro
dotiert und wird jährlich von der DSHF zusammen mit der Deutschen
Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) vergeben.
Benannt ist der Stiftungsfond nach dem Internisten Dr. Ortwin Rusche (1938
bis 2007) aus Bad Soden, der die DSHF in seinem Testament bedachte, um
Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Herzchirurgie zu fördern. Bewerben
können sich junge Wissenschaftlerinnern und Wissenschaftler, die in
Deutschland auf dem Gebiet der Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie tätig
sind (www.dshf.de).

Service-Tipp:

Forschen für die Medizin von morgen - Forschungsbroschüre der Herzstiftung
Über die Forschungsförderung der Deutschen Herzstiftung und der Deutschen
Stiftung für Herzforschung informiert die Broschüre „Forschen für die
Medizin von morgen“. Der Band stellt eine Auswahl an geförderten
patientennahen Forschungsprojekten vor und berichtet darüber hinaus über
die Vergaben von Wissenschaftspreisen und stellt die Stifterinnen und
Stifter sowie Erblasser hinter den Preisen und Förderprojekten vor. Die
Broschüre kann unter Tel. 069 955128400 kostenfrei angefordert werden.

Broschüre „Herzoperationen auf einen Blick“
Patientinnen und Patienten, Interessierte und Krankenhäuser/Arztpraxen
können die Broschüre „Auf einen Blick – Herzoperation“ kostenfrei als
Print-Produkt oder im digitalen Format (PDF) bei der Deutschen
Herzstiftung unter www.herzstiftung.de/bestellung (Tel. 069 955128-400)
anfordern. Weitere Infos unter www.herzstiftung.de und www.dgthg.de

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7 Stunden Schlaf pro Nacht sind kein Garant für erholsamen Schlaf!

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM)
empfiehlt, die Schlafdauer dem individuellen Schlafbedürfnis anzupassen
und nicht einer vermeintlichen Zeitvorgabe von 7 Stunden pro Nacht.
Stellungnahme der DGSM zu einer aktuellen Studie, die einen Zusammenhang
zwischen sieben Stunden Schlaf als Idealwert für die kognitive
Leistungsfähigkeit, das allgemeine Wohlbefinden und die psychische
Gesundheit von Menschen mittleren und höheren Alters nahe legt.

Die Ergebnisse einer aktuellen britisch/chinesischen Studie mit fast
500000 Erwachsenen zwischen 38 und 73 Jahren haben zur öffentlichen
Diskussion über die optimale Schlafdauer bei Erwachsenen geführt. Daraus
ist der Eindruck entstanden, dass 7 Stunden Schlaf pro Nacht bei
Erwachsenen eine Notwendigkeit sei. Kürzerer oder längerer Schlaf sei mit
erhöhten Risiken für psychische Erkrankungen und geistige Einschränkungen
verbunden.

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM)
nimmt hierzu wie folgt Stellung:

Eine ursächliche Verbindung zwischen kurzem bzw. langem Schlaf und den
genannten Erkrankungen bzw. Einschränkungen kann mit dem Studiendesign
nicht nachgewiesen werden und die Autorinnen und Autoren der Arbeit
behaupten dies auch nicht in dem zitierten Artikel. Dementsprechend ist
die Studie kein Hinweis darauf, dass der Versuch, genau 7 h zu schlafen,
gesundheitsförderlich ist. Dies kann sich für Menschen mit einem
geringeren oder längeren Schlafbedarf sogar eher gesundheitsschädlich
auswirken. Der Schlafbedarf ist individuell sehr unterschiedlich und wird
genetisch gesteuert von unserer inneren Uhr. Daraus resultiert, dass die
meisten Erwachsenen eine durchschnittliche Schlafdauer von etwa 6 bis 8
Stunden haben. Einige Langschläfer brauchen regelmäßig mehr Schlaf,
wohingegen Kurzschläfer mit deutlich weniger Schlaf auskommen, ohne
dadurch krank zu werden. Hinzu kommt, dass für den Erholungswert des
Schlafes nicht nur die Schlafdauer relevant ist, sondern auch die
Schlafqualität. Und die kann, körperlich oder psychisch bedingt,
beeinträchtigt sein. Insofern sind die Ergebnisse der Studie differenziert
zu betrachten und es ist nicht ein statistisch gewonnener Mittelwert über
500000 Probanden auf einzelne Individuen zu verallgemeinern.

Unabhängig davon ist zu betonen, dass sowohl Menschen, die einen
chronischen Schlafmangel haben als auch Menschen, die regelmäßig zu lange
(über 9 Stunden pro 24h) schlafen, ein erhöhtes Risiko für körperliche
Erkrankungen, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen, psychische
Störungen, insbesondere Depressionen und Angststörungen und kognitive
Einschränkungen bis hin zu einem erhöhten Risiko für dementielle
Erkrankungen im höheren Alter haben und dass zu kurze oder zu lange
Schlafzeiten auch ein Hinweis zugrunde liegender Erkrankungen sein kann.

Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM)
wird anlässlich des DGSM-Aktionstages Erholsamer Schlaf am 21.6.2022 die
Thematik ausführlich präsentieren.

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Statement: "Wir sind aktuell dabei, uns von einer guten Krankenhausversorgung zu verabschieden."

Gesundheitsökonom Thomas Busse sieht Einsetzung der Krankenhaus-Kommission
durch Gesundheitsminister Lauterbach eher kritisch und fordert eine
schnellere Lösung

Der Frankfurter Gesundheitsökonom Prof. Thomas Busse hat sich eher
kritisch zur Einsetzung einer Krankenhaus-Kommission durch den
Gesundheitsminister Karl Lauterbach geäußert, die schriftliche
Stellungnahmen zu einzelnen Fragen der Krankenhausversorgung abgeben soll.
Generell sei nichts gegen die Bündelung von Kompetenzen einzuwenden, um
Probleme - wie bspw. die aktuelle Situation von Krankenhäusern - anzugehen
und zu lösen, meint der Professor für Pflegemanagement an der Frankfurt
University of Applied Sciences (Frankfurt UAS): „Aber brauchen wir wieder
eine Kommission, die breit diskutiert, um dann festzustellen, was bekannt
ist? Dass das Fallpauschalensystem seit Jahren falsche Anreize setzt, dass
wir zu viele stationäre Krankenhausbetten und Krankenhausstandorte nur in
Ballungsgebieten vorhalten, dass das Zusammenspiel zwischen ambulanter und
stationärer Versorgung nicht gut funktioniert, dass die Notfallversorgung
im ländlichen Raum immer schlechter wird oder dass die Pflege in der
Krankenhausversorgung nicht die Rolle spielt, die sie eigentlich spielen
müsste?“ Busses Antwort lautet – nein. Er plädiert stattdessen dafür,
nicht wieder nur zu reden, sondern endlich zu handeln und keine weitere
kostbare Zeit ins Land ziehen zu lassen. Handeln könne aus seiner Sicht
keine Kommission, sondern dies könnten nur die politisch Verantwortlichen.

„Was spricht dagegen, zeitnah das aktuelle Fallpauschalensystem nicht
immer weiter gesetzgeberisch auszuhöhlen und zu verkomplizieren, sondern
konkret und zeitnah zu reformieren? Was spricht dagegen, den tatsächlichen
Bedarf an Krankenhausbetten und Standorten zu erheben und daran zukünftige
Investitionen auszurichten oder was spricht dagegen bspw. festzulegen, wie
viel Prozent der Krankenhausbetten zukünftig in öffentlicher Hand bleiben
müssen, um den Versorgungsauftrag seitens des Staates tatsächlich auch
sicherstellen und einer drohenden Privatisierungswelle oder
Monopolisierung entgegentreten zu können?“, erläutert Busse und gibt damit
der Kommission sowie der Politik die dringende Empfehlung hierauf zeitnah
Antworten zu finden. Er bemängelt, dass sich die Probleme der
Krankenhäuser seit Jahren im Hinblick auf deren Finanzierung, Strukturen
oder insbesondere auf deren Attraktivität für Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter sichtbar verschärft hätten. Diese Probleme seien bereits
hinlänglich bekannt und müssten endlich einmal konkret und zeitnah
angegangen werden.

Aus seiner Sicht sollten die politischen Entscheidungsträger strukturelle
Ziele benennen und diese dann auch kurz- und mittelfristig verfolgen.
„Unverbindliche Kommissionsvorschläge können dazu neigen, dringend
notwendige Reformprozesse zu verschleppen, Entscheidungsträger ihrer
Verantwortung zu entbinden und lösen die anstehenden Probleme letztlich
erfahrungsgemäß nicht wirklich“, so Busse. „Wir sind aktuell dabei, uns
von einer guten Krankenhausversorgung zu verabschieden und dem gilt es mit
Taten und nicht mit Worten entgegenzutreten!“

Der Bundesminister für Gesundheit, Prof. Dr. Karl Lauterbach, hat Anfang
Mai die „Regierungskommission für eine moderne und bedarfsgerechte
Krankenhausversorgung“ berufen. Besetzt ist die Kommission mit 15
Expertinnen und Experten aus der Versorgung (Pflege und Medizin), der
Ökonomie, der Rechtswissenschaften und einem an das Bundesministerium für
Gesundheit angebundenen Koordinator. Erarbeitet werden sollen schriftliche
Stellungnahmen zu einzelnen Fragen der Krankenhausversorgung. Wie im
Koalitionsvertrag vereinbart, sollen die Empfehlungen Grundlagen für
Krankenhausreformen ab dem Jahr 2023 werden.

Gerne steht Prof. Busse für Interviews, Fragen und weitere Statements rund
um das Thema zur Verfügung.

Zur Person:
Prof. Thomas Busse ist seit 2001 Professor für Pflegemanagement an der
Frankfurt UAS. Er ist Gesundheitsökonom und leitet den Master-Studiengang
Pflege- und Gesundheitsmanagement am Fachbereich Soziale Arbeit und
Gesundheit der Frankfurt UAS. Darüber hinaus ist er Leiter des Zentrums
für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) der Hochschule.

Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR)
Das Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) bündelt die
Kompetenzen der Frankfurt University of Applied Sciences auf den Gebieten
Gesundheitswirtschaft, Gesundheitsökonomie und Gesundheitsrecht und dient
als Plattform für die interdisziplinäre, fachbereichsübergreifende
Kooperation. Das wissenschaftliche Zentrum wurde 2009 im Zusammenwirken
der Fachbereiche Wirtschaft und Recht sowie Soziale Arbeit und Gesundheit
gegründet. Das ZGWR führt u.a. alle zwei Jahre die bundesweite Befragung
„OP-Barometer“ zur Arbeitssituation von OP- und Anästhesie-Pflegekräften
im OP-Bereich durch.

Weitere Informationen zum Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit unter:
<www.frankfurt-university.de/fb4>; mehr zum ZGWR unter <www.frankfurt-
university.de/zgwr>.

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Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin startet Öffentlichkeitskampagne: das ist palliativ

Wie wollen wir sterben? Die Frage mag angesichts
Raketenfeuers und täglich kommunizierter Corona-Toten zynisch erscheinen,
doch diese Frage geht uns alle an und gehört in unsere moderne
Wertedebatte. Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) zeigt
in einer neuen Informations- und Aufklärungskampagne menschlich und mutig,
wie Palliativmedizin und Palliativversorgung Schwerkranken, Angehörigen
und Freund:innen zu helfen vermag.

„Der Begriff palliativ ist oft angstbesetzt, dabei kann die
Palliativversorgung die Lebensqualität steigern mit ihrem klaren Fokus auf
die Bedürfnisse der Betroffenen“, erläutert Prof. Dr. Claudia Bausewein,
Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin, zum Start der
Kampagne.

Antworten auf die Frage, wie wir sterben wollen, liefert die Kampagne
nicht „top-down“, sondern lässt Menschen zu Wort kommen, die mit
Engagement und Leidenschaft haupt- und ehrenamtlich in der
Palliativversorgung tätig sind.

Die Kampagne richtet sich vorrangig an das fachfremde Publikum, an
Betroffene, Angehörige und Freund:innen schwerkranker Menschen – und
letztlich an jede und jeden von uns. Dabei nähert sie sich dem Thema
Sterben mit einer ungewohnten Selbstverständlichkeit, auch mit einer Prise
Humor und rückt den Begriff der Würde der Patient:innen in den
Mittelpunkt.

Regelmäßige Posts auf den Social-Media-Kanälen Instagram und Facebook
geben einen Einblick in die vielfältige und vielseitige palliative
Umsorgung in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Hospizen oder im eigenen
Zuhause. Mitarbeiter:innen erzählen von ihren Erfahrungen und erklären,
was für sie palliativ ist – authentisch, ehrlich, menschlich.

Palliative Versorgung sucht auch in schwierigen Situation stets kreative
und individuelle Lösungen.

„Mehr zuhören als sprechen. Stille aushalten. Trauer aushalten. Aber auch
gemeinsam lachen und Freude teilen.“  Für Dr. Sebastian Schiel, Chefarzt
für Palliativmedizin am Klinikum Fulda, bedeutet palliativ: „Begegnung
zwischen Menschen – auf Augenhöhe, mit Raum für die Geschichte(n) des
Gegenübers. Ich begleite Menschen auf einem Abschnitt ihrer Reise.
Manchmal ist es der letzte Abschnitt.“

Auf der kampagneneigenen Webseite finden Besucher:innen niedrigschwellig
erklärt Informationen über Palliativmedizin und palliative Versorgung
sowie praktische Hilfestellungen und Unterstützungsangebote.
https://dasistpalliativ.de

Die illustrierenden Bildmotive regen humorvoll und provokant zu einer
Auseinandersetzung mit dem Thema Sterben an und veranschaulichen, was wir
uns alle im letzten Lebensabschnitt wünschen.

Über diesen Link können Sie die druckfähigen Bilder herunterladen:
https://www.dasistpalliativ.de/download-fotomaterial

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin

Mit über 6.000 Mitgliedern ist die Deutsche Gesellschaft für
Palliativmedizin (DGP) die größte wissenschaftliche Fachgesellschaft für
Palliativmedizin und Palliativversorgung in Deutschland und setzt sich
seit mehr als 25 Jahren für die Belange schwerstkranker Menschen und ihrer
An- und Zugehörigen ein. In ihrer Multiprofessionalität und Vernetzung
einzigartig ist sie kompetente und wichtige Beraterin von Politik,
Wissenschaft, Gesellschaft, Versorgung, Bildung und Medien und zudem in
diverse aktuelle Forschungsprojekte und zahlreiche Kooperationen
eingebunden.
https://www.palliativmedizin.de

Kampagnenwebseite:
https://www.dasistpalliativ.de

#dasistpalliativ

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