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Auto/Motor

Bereit für die Mobilität der Zukunft

Die Hochschule Esslingen bietet ab dem kommenden Sommersemester ihren
Bachelor-Studiengang Fahrzeugsysteme zweimal jährlich an. Damit kommt sie
dem Wunsch vieler junger Menschen nach, die sich für Themen wie Autonomes
Fahren oder Elektromobilität interessieren und die mobile Welt
nachhaltiger gestalten möchten.

Interesse an Themen wie Autonomes Fahren oder Elektromobilität? Dann ist
der Bachelor-Studiengang Fahrzeugsysteme an der Hochschule Esslingen die
richtige Wahl. Ab dem Sommersemester 2021 bietet die Hochschule Esslingen
diesen Studiengang zweimal jährlich an. Damit kommt die Hochschule dem
Wunsch vieler junger Menschen nach, die sich für Fahrzeugsysteme der
Zukunft interessieren und die mobile Welt nachhaltiger gestalten möchten.

Ein Studium über die Mobilität der Zukunft

Im Studium werden neben den ingenieurwissenschaftlichen Grundlagen
insbesondere Themen aus dem Bereich der Fahrzeugsysteme, der E-Mobilität
und der Digitalisierung behandelt. Während die Studierenden am Anfang das
Basiswissen aus der Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik und Informatik lernen,
kommen im zweiten Abschnitt der Aufbau und die Funktion moderner
elektronischer Fahrzeugsysteme zur Sprache. Hier geht es dann um Autonomes
Fahren, neue Mobilitäts- und Antriebskonzepte sowie Fahrzeugvernetzung.

Je nach Interessen können die Studierenden Wahlpflichtmodule wählen, wo es
neben klassischen fahrzeugtechnischen Wissensgebieten auch automatisiertes
Fahren bis hin zu Anwendungsgebieten von künstlicher Intelligenz und
maschinellem Lernen geht. Natürlich steht der große Praxisbezug immer im
Vordergrund. Deshalb können die Studierenden in modern ausgestatteten
Laboren an Problemen tüfteln und ihr Wissen direkt anwenden, bei
Interesse auch in der „Formular Student Autonomous Driving“, einem
internationalen studentischen Wettbewerb, an dem sich der Rennstall der
Hochschule Esslingen engagiert.

Nach dem Studium sind die Ingenieurinnen und Ingenieure sehr gefragt

Nach dem Studium haben die Ingenieurinnen und Ingenieure beste
Karrierechancen, denn sie haben gelernt, wie sie interdisziplinär
arbeiten, kreative Lösungen entwickeln, und sie haben einen Plan von
Vernetzung bis Digitalisierung. Und genau das sind die Leute, die gesucht
werden, um Mobilität innovativ und nachhaltig zu gestalten oder Autonomes
Fahren voranzutreiben. Alternativ ist auch möglich, die Themen in einem
weiterführenden Masterstudium zu vertiefen.

Die Bewerbung für den Bachelor-Studiengang Fahrzeugsysteme an der
Hochschule Esslingen ist vom 1. Dezember 2020 bis 15. Januar 2021 möglich.

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Veranstaltungshinweis Deutscher Verkehrssicherheitsrat DVR kritisiert Beschluss des Bundesrats zur StVO-Novelle

Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) bedauert die erneute Ablehnung eines Kompromissvorschlags zur StVO-Novelle bei der heutigen Plenarsitzung des Bundesrats. Nach wie vor bestünde Rechtsunsicherheit darüber, welche Regeln und Sanktionen nun im Straßenverkehr gelten. Für die Sicherheit des Rad- und Fußverkehrs sei das ein Rückschritt. Denn gerade die ungeschützten Verkehrsteilnehmenden sollten durch die Novelle besser geschützt werden.

„Ich bedauere sehr, dass der Entschließungsantrag im Bundesrat heute keine Mehrheit gefunden hat“, bewertet Prof. Dr. Walter Eichendorf, Präsident des DVR, die Entscheidung. Der Kompromiss sei schlechter als die ursprüngliche Einigung des Bundesrates und die (fehlerhafte) Verordnung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), aber doch gut für die Verkehrssicherheit gewesen.

Dieser beinhaltete neben der Aufforderung zur notwendigen Korrektur des Formfehlers u.a. einmonatige Fahrverbote beim Übertreten der Höchstgeschwindigkeit ab 26 km/h innerorts und mindestens 36 km/h außerorts, eine massive Erhöhung des Bußgelds und die juristische Verankerung der Vision Zero.

„Die Annahme des Antrags hätte auch signalisiert, dass es der Politik ernst ist mit der Vision Zero. Was nun bleibt ist, dass der bereits monatelang andauernde öffentliche Streit über die richtigen Sanktionen bei klaren Verkehrsverstößen weitergeht“, so das Fazit des DVR-Präsidenten.
Gleichzeitig fordert er alle beteiligten Parteien auf, rasch zu einem neuen Kompromiss zu kommen und diesen noch in der laufenden Legislatur zu verabschieden.

 

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StVO-Novelle: Verkehrswacht appelliert an Bundesrat

Die Deutsche Verkehrswacht (DVW) fordert den Bundesrat auf, in seiner morgigen Sitzung den aktuell vorliegenden Kompromissvorschlag zur StVO-Reform zu verabschieden und die Novelle damit gültig und rechtssicher zu machen. Nach dem Beschlussvorschlag sollen die Bußgelder für Geschwindigkeitsüberschreitungen deutlich erhöht werden.

DVW-Präsident Prof. Kurt Bodewig: „Die StVO-Novelle kann den Straßenverkehr vor allem für ungeschützte Verkehrsteilnehmer deutlich sicherer machen. Dass es bisher nicht gelungen war, ein Kompromiss zu finden und damit das Inkrafttreten verhindert wurde, ist bedauerlich. Jetzt liegt ein annehmbarer Kompromiss mit deutlichen Verbesserungen zur bisherigen Rechtslage vor. Dieses Mehr an Verkehrssicherheit muss nun auch verabschiedet werden.“

Im Ringen um die StVO-Novelle hat der Bundesrat in seiner Sitzung am 6. November 2020 erneut Gelegenheit, einem geänderten Verordnungsentwurf zuzustimmen. Zuvor war sie durch einen Formfehler außer Vollzug gesetzt worden und Bemühungen für eine konsensuale Lösung waren bisher gescheitert. Die saarländische Verkehrsministerin Anke Rehlinger, die auch Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz ist, hatte im Oktober ein Kompromisspapier vorgelegt. Dieses sieht unter anderem vor, dass Fahrverbote bei Überschreitung des Tempolimits „erst“ ab 26 km/h innerorts und 36 km/h außerorts greifen. Dafür sollen die Geldstrafen deutlich bis zu einer Höchstgrenze von 1.000 Euro angehoben werden und sich damit dem Niveau europäischer Nachbarstaaten annähern.

Prof. Bodewig: „Aus meiner Sicht eine gute Basis für einen Kompromiss von Bund und Ländern und zwischen den Auffassungen verschiedener Länder. Diese realen Verbesserungen für mehr Verkehrssicherheit dürfen nicht mehr auf die lange Bank geschoben werden“.

Die StVO-Novelle sollte eigentlich schon seit Mai 2020 gelten. Sie beinhaltet viele Regelungen, die besonders den Radverkehr stärken und sichern soll. Aber auch der Sanktionsrahmen zum Beispiel für Geschwindigkeitsdelikte sollte empfindlich angehoben werden und Fahrverbote hätten bereits bei Tempoüberschreitung von 21 km/h innerorts und 26 km/h außerorts verhängt werden können.

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Bessere Plug-in-Hybrid Fahrzeuge können Arbeitsplätze retten und dem Klima helfen!

Prof. Dr.-Ing. Hermann Koch-Gröber, Professor im Studiengang Automotive Systems Engineering.  HHN
Prof. Dr.-Ing. Hermann Koch-Gröber, Professor im Studiengang Automotive Systems Engineering. HHN

•       Clevere Auslegung von Batterie und Antriebsmotoren ermöglichen
hohe elektrische
Fahranteile

•       Uneingeschränkte Reichweite bei begrenzter Batteriegröße bleibt
für viele Fahrer*innen
und Produzenten attraktiv

•       Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge (PHEV) sichern Beschäftigung als Teil der
Übergangsphase
zur E-Mobilität

Heilbronn, Oktober 2020. Hermann Koch-Gröber, Professor für
Antriebstechnik an der Hochschule Heilbronn legt zusammen mit Thomas
Poreski, technologiepolitscher Sprecher der Grünen-Landtagsfraktion, und
Kai Burmeister, Gewerkschaftssekretär bei der IG Metall Baden-Württemberg
einen Lösungsvorschlag für zwei wichtige gesellschaftlichen
Herausforderungen vor:
Wie kann unser Klima rasch wirksam geschützt und die zahlreichen
Arbeitsplätze in der deutschen Automobilindustrie gesichert werden?

Die Partner sind sich einig: eine neue Generation von Hybridautos mit
längeren elektrischen Reichweiten verringern CO2-Emissionen und sichern
gleichzeitig Arbeitsplätze. Heute verfügen viele Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge
über stärkere Verbrennungsmotoren als Elektronatriebe, der das Fahrzeug
nur maximal 50 Kilometer weit bringt. Schon mittlere Fahrstrecken, aber
auch viele Beschleunigungen werden mit Benzin oder Diesel gefahren.

Eine klügere Auslegung von Batterie und Verbrennungsmotor könnte weitaus
mehr Emissionen einsparen. Zudem seien diese Fahrzeuge deutlich
attraktiver für Kunden, die nicht nur Kurzstrecken, sondern die Vielfalt
längerer Fahrten auch umweltschonend zurück legen wollten. Zum Beispiel
wird der Arbeitsweg verlängert, indem man einkaufen fährt oder Mitfahrende
abholt.

Ziel seien Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge mit effektiver elektrischer Reichweite
von 100 km. Ein kräftiger E-Motor werde von einem PS-ärmeren
Verbrennungsmotor unterstützt, der typischerweise nur im Fernverkehr wie
auf Autobahnen zum Einsatz kommt.
„Diese Fahrzeuge sind voll langstreckentauglich. Viele Nutzer können über
90 Prozent ihrer üblichen Strecken rein elektrisch zurücklegen. Sollten es
doch mal mehr als 100 Kilometer werden, springt der Verbrennungsmotor ein.
Die neuen Plug-in-Hybride sind also für jene vielen Kunden interessant,
für die ein Umstieg auf ein rein elektrisch betriebenes Fahrzeug bis auf
Weiteres  nicht infrage kommt. Dafür sind keine kompletten
Neuentwicklungen nötig, bisher angebotene Plug-in-Hybride sind aber
unzureichend!“, sagt Koch-Gröber.

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Hochschule Heilbronn – Kompetenz in Technik, Wirtschaft und Informatik
Mit ca. 8.200 Studierenden ist die Hochschule Heilbronn eine der größten
Hochschulen für Angewandte Wissenschaften in Baden-Württemberg.
Ihr Kompetenz-Schwerpunkt liegt auf den Bereichen Technik, Wirtschaft und
Informatik. An vier Standorten in Heilbronn, Heilbronn-Sontheim, Künzelsau
und  Schwäbisch Hall bietet die Hochschule mehr als 50 Bachelor- und
Masterstudiengänge an. Die Hochschule pflegt enge Kooperationen mit
Unternehmen aus der Region und ist dadurch in Lehre, Forschung und Praxis
sehr stark vernetzt.

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