Durch Wandertouren Frankreich entdecken? Angesichts der atemberaubenden Landschaft, historischen Sehenswürdigkeiten, kulinarischen Erlebnisse und vielen weiteren Gründen spricht wahrlich eine Menge dafür. Wie bei jeder anderen Reise sollte allerdings auch eine Wanderung in Frankreich gut durchgeplant sein. Was eine erfolgreiche Planung ausmacht, zeigen wir hier.
Fitnessniveau steigern
Eine Wanderung ist immer eine gesundheitliche Herausforderung. Das gilt auch dann, wenn wir in Frankreich wandern und uns für eine entspannte Route entschieden haben. Daher ist es sinnvoll, vor einer Wanderung sein Fitnesslevel zu steigern. Das geht am besten durch regelmäßige Jogging-Einheiten in den Morgen- oder Abendstunden. Solche bereiten uns nicht nur auf das Wandern Frankreich vor, sondern kommen generell unserer Gesundheit zugute.
Geeignete Wanderrouten auswählen
Beim Wandern in Frankreich stehen einige spannende Wanderregionen zur Auswahl. Drei der beliebtesten sind Alpen, Bretagne und Provence. Wer herausfordernde Wanderwege Frankreich sucht, ist mit den Alpen am besten beraten. Wanderungen durch die Alpen sind zwar sehr anspruchsvoll, versprechen aber dafür herausragende Aussichten. Die Bretagne ist mit ihren malerischen Küsten und traumhaften Ausblicken auf das Meer schon weit einsteigerfreundlicher. Ein Mittelweg stellt die Provence dar. Die Provence bietet leichte bis mittelschwere Wanderwege durch Lavendelfelder, Olivenhaine und Weinberge.
Hochwertige Ausrüstung besorgen
Allein schon wegen des Wetters in Frankreich, das ziemlich rau sein kann, braucht es hochwertige Ausrüstung. Dazu gehört zum einen Kleidung, die am besten nach dem Schichtenprinzip getragen wird, zum anderen benötigen wir ausreichend Proviant, bequeme Wanderschuhe und einen großen Rucksack. Wichtig ist nur, es mit der Ausrüstung nicht zu übertreiben. Mehr Ausrüstung bedeutet schließlich auch mehr Gewicht und mehr Gewicht macht sich gerade bei einer längeren Wanderung schnell bemerkbar. Neben all diesen Dingen bietet sich die Mitnahme eines Erste-Hilfe-Sets sowie weiteren Gesundheitsprodukten wie Sonnencreme an.
Sicherheitsmaßnahmen treffen
An sich sind Wanderung in Frankreich ungefährlich. Trotzdem gilt es, grundlegende Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Dazu gehört etwa, sich vor Antritt der Wanderung über die jeweilige Route und potenzielle Gefahrenstellen wie steile Abhänge, wilde Flüsse oder instabile Geröllfelder zu informieren. Generell gibt es auf Wanderungen durchaus Risiken wie Verletzungen durch Stürze und plötzliche Wetterumschwünge. Eine Gefahr durch wilde Tiere besteht hingegen kaum. Zwar gibt es potenziell gefährliche Tiere wie Braunbären, Wildschweine und Wölfe, aber Angriffe auf den Menschen sind extrem selten. So beschränkten sich die bisherigen Attacken durch Bären ausschließlich auf Vieh. Die Situation ist damit nicht ansatzweise so problematisch wie in Italien.
Unterkünfte vor Wanderantritt buchen
Zumindest außerhalb der Hauptsaison müssen wir uns bei der Planung von Reisen nicht zwangsweise um eine kurzfristige Buchung unserer Unterkünfte kümmern. Voraussichtlich werden die meisten Unterkünfte ohnehin Zimmer frei haben und sollten die Preise höher ausfallen, können wir die Buchung immer noch online vornehmen. Während der Hauptsaison sieht die Situation schon ganz anders aus. Es ist gut möglich, dass die Unterkünfte, auf die wir entlang unserer Wanderungen treffen, keine Zimmer mehr frei haben. Und selbst wenn, müssen wir mit deutlich höheren Preisen rechnen. Damit es nicht dazu kommt, sollten Buchungen immer vor Wanderantritt vorgenommen werden. Das geht ganz einfach über dafür vorgesehene Portale.
Entdeckungsreisen im Schwarzwald Symbolbild pixels
Der Schwarzwald, mit seinen 24.000 Kilometern Wanderwegen, ist ein beliebtes Ziel für Wanderer. Die Bergregion im Südwesten Deutschlands erstreckt sich über 11.000 Quadratkilometer und bietet eine Vielzahl von Routen für Wanderfreunde.
Beretta, ein langjähriger Anbieter von Outdoor- und Bergsportbekleidung und -ausrüstung, hat die Infografik "Schwarzwald: Tipps und Wissenswertes für Wanderfreunde" entwickelt. Diese bietet wertvolle Informationen zu empfehlenswerten Wanderstrecken und praktische Ratschläge für Erstbesucher, um den Schwarzwald optimal zu erkunden.
Drei hervorzuhebende Hauptrouten im Schwarzwald sind der 285 Kilometer lange Westweg mit 12 Etappen an der westlichen Seite, der 252 Kilometer umfassende Ostweg mit 10 Abschnitten im Osten sowie der 226 Kilometer lange Mittelweg, der in 9 Teilstücke gegliedert ist. Diese bekannten Wanderwege bieten Wanderern eine vielfältige Auswahl an unterschiedlich langen und anspruchsvollen Touren durch die Bergregion.
Zusätzlich zu den Hauptrouten gibt es zwei weniger bekannte, aber besonders anspruchsvolle Wanderwege, die sich vor allem an erfahrene Wanderer richten: der 110 Kilometer lange Premiumweg Murgleiter, der sich von Gaggenau bis zum Schliffkopf erstreckt, sowie der 119 Kilometer lange Schluchtensteig von Stühlingen nach Wehr. Letzterer ermöglicht es Wanderern, beeindruckende Wasserfälle und atemberaubende Landschaften zu entdecken.
Auch für Familien und hundebesitzende Wanderer bietet der Schwarzwald attraktive Angebote. Der Baumwipfelpfad ermöglicht es Kindern, durch die Baumkronen zu spazieren und anschließend eine 55 Meter lange Rutsche hinabzusausen - perfekt für kleine Abenteurer. Ebenso reizvoll ist der Trollpfad, bei dem die Kleinen durch das Lösen von Rätseln auf Trolljagd gehen können. Darüber hinaus finden tierliebende Wanderer geeignete Routen in Bad Teinach, Nesselried bei Schloss Staufenberg sowie im Bühlertal.
Was sollten Sie beachten, um das Beste aus Ihrem Schwarzwald-Erlebnis herauszuholen? Zunächst ist es ratsam, die Jahreszeit mit Bedacht zu wählen, um ungünstigen Wetterbedingungen aus dem Weg zu gehen. Der Zeitraum von Mai bis Oktober gilt als ideal, da die Tage länger sind und die Niederschläge seltener auftreten.
Außerdem ist es unerlässlich, sich passend zu kleiden, um den unterschiedlichen Temperaturen gerecht zu werden. Helle Kleidung, die vor UV-Strahlen schützt und gleichzeitig das Schwitzen verringert, ist besonders empfehlenswert.
Zu guter Letzt ist es wichtig, ein Bewusstsein für die Anwesenheit von Wildtieren zu haben und sicherzustellen, dass deren Lebensräume respektiert werden. Vermeiden Sie Verhaltensweisen, die die Tiere provozieren könnten, um gefährliche Situationen zu vermeiden.
Spanien ist ein vielseitiges und faszinierendes Reiseziel, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Egal ob Sie sich nach urbanem Flair, kulinarischen Genüssen oder naturnahen Abenteuern sehnen – in Spanien werden Sie fündig. Das Land besticht durch seine farbenfrohe Vielfalt und seine reiche Geschichte, die Jahrtausende umspannt. Málaga Sehenswürdigkeiten und Barcelona Sehenswürdigkeiten tragen zur beeindruckenden Architektur, faszinierenden Kunst und weltberühmten Gastronomie bei, die Spanien zu einem unvergleichlichen Erlebnis für Reisende machen. Die atemberaubende Natur des Landes reicht von hohen Bergen über sandige Strände bis hin zu üppigen Wäldern und kargen Halbwüsten.
In diesem Blogpost möchten wir Ihnen einige inspirierende Ideen für Ihren nächsten Spanien-Urlaub vorstellen, wobei wir uns auf Málaga, Barcelona und die Region Katalonien konzentrieren werden. Málaga und Barcelona sind pulsierende Städte mit zahlreichen Highlights, während die Region Katalonien mit ihrer kulturellen und landschaftlichen Schönheit beeindruckt. Diese Reiseziele bieten Ihnen einen unvergesslichen Einblick in ein faszinierendes Land voller Abwechslung und Charme. Lassen Sie sich von unseren Empfehlungen verzaubern und planen Sie Ihren nächsten unvergesslichen Spanien-Trip.
Málaga: Eine Stadt mit reicher Geschichte und faszinierender Kunst
Kathedrale von Málaga
Die andalusische Stadt Málaga, an der Costa del Sol gelegen, beeindruckt durch ihre historischen und modernen Attraktionen gleichermaßen. Die Altstadt von Málaga ist ein wahres Juwel, in dem die Hauptattraktionen die reiche Geschichte der Stadt widerspiegeln – von den Römern über das Maurische Kalifat bis zum Spanischen Königreich.
Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist die Alcazaba, eine maurische Festung aus dem 11. Jahrhundert, die hoch über der Stadt thront und einen atemberaubenden Blick über Málaga und das Mittelmeer bietet – ein Erlebnis von unvergleichlicher Schönheit.
Málaga, die Geburtsstadt von Pablo Picasso und bekannt als Stadt der Museen, bietet Kunstliebhabern ein unvergessliches Erlebnis im Museo Picasso Málaga. Das Museum zeigt eine umfangreiche Sammlung von Werken des berühmten Künstlers und veranschaulicht seine Entwicklung von der Kindheit bis zum Erwachsenenalter. Ebenso unverzichtbar ist das Centre Pompidou Málaga, eine Zweigstelle des renommierten Pariser Museums, das in einem markanten, bunten Würfel am Hafen untergebracht ist.
Barcelona: Eine Entdeckungsreise durch Gaudís einzigartige Kunstwelt
Barcelona Sehenswürdigkeiten Casa Milà La Pedrera.
Barcelona, die Metropole Kataloniens an der mediterranen Küste gelegen,gehört zu den bedeutendsten Städten Europas und ist weltbekannt für ihre einzigartige Architektur und lebendige Kultur. Besonders herausragend unter den vielen Sehenswürdigkeiten Barcelonas sind die Werke von Antoni Gaudí, allen voran die Sagrada Familia, das unvollendete Meisterwerk des katalanischen Architekten. Diese imposante Struktur zieht jährlich Millionen von Besuchern an und besticht durch ihre Formen, Symbolik und die einzigartige Innenarchitektur.
Ein weiteres herausragendes Werk von Gaudí in Barcelona ist der Park Güell. Der Park beeindruckt mit seinen fantasievollen Mosaiken, Skulpturen und der berühmten wellenförmigen Bank, von der aus man einen herrlichen Blick über die Stadt und das Meer genießen kann. Auch die Casa Batlló und die Casa Milà (La Pedrera) sind unvergessliche Gebäude, die mit ihren organischen Formen und kreativen Details die Handschrift Gaudís tragen und Besucher gleichermaßen faszinieren.
Doch Barcelona hat weit mehr zu bieten als nur Gaudís Werke. Die Altstadt beherbergt wunderschöne römische und gotische Schätze, die über den Reichtum vergangener Jahrhunderte Zeugnis ablegen. Zudem gehen viele Attraktionen der Stadt auf die beiden Weltausstellungen zurück, die Barcelona ausrichtete, sowie auf die Olympischen Spiele vor über 30 Jahren, die die Stadt nachhaltig transformierten.
Eine kulinarische Reise: Tapas in Barcelona
Ein Spanienurlaub wäre unvollständig ohne die lokale Küche zu probieren. Und wenn wir über lokale Küche sprechen, kommen wir nicht an Tapas vorbei. Tapas sind kleine Gerichte, die oft als Vorspeise oder Snack serviert werden, aber auch in größerer Menge ein vollständiges Mahl ergeben können. Besuchen Sie während Ihres Aufenthalts in Barcelona unbedingt eine der vielen Tapas-Bars, um die Vielfalt und den Geschmack der spanischen Küche zu erleben.
Beliebte Tapas Barcelona sind unter anderem Patatas Bravas (frittierte Kartoffeln mit scharfer Sauce), Jamón Ibérico (luftgetrockneter Schinken), Bombas (eine frittierte Mischung aus Kartoffelpüree und Hackfleisch in Form einer Bombe), Pimientos de Padrón (gebratene grüne Paprika) und Chipirones (kleine Tintenfische).
Ein empfehlenswerter Ort für Tapas in Barcelona ist das Viertel El Born, das für seine malerischen Gassen, lebendige Atmosphäre und die Vielzahl an Bars und Restaurants bekannt ist. Hier können Sie die verschiedenen Tapas-Angebote probieren und bei einem Glas lokalen Rotwein oder Cava den Abend ausklingen lassen. Auch andere Viertel wie das historische Barri Gòtic oder das kreative Viertel Gràcia bieten zahlreiche Möglichkeiten, um köstliche Tapas zu genießen und die charmante Umgebung zu erkunden.
Katalonien: Von historischen Stätten über Strände bis hin zu hohen Bergen
Katalonien bietet weit mehr als nur Barcelona. Die Region ist reich an kulturellen und natürlichen Schätzen, die es zu entdecken gilt. An der Costa Brava erwarten Sie einige der schönsten Strände Spaniens mit kristallklarem Wasser und malerischen Buchten, ideal zum Entspannen und Baden. Küstenorte wie Tossa de Mar und Cadaqués sind besonders beliebt und beeindrucken zusätzlich mit charmanten Altstädten und reicher Geschichte.
Für Geschichtsliebhaber ist ein Besuch in Girona ein Muss. Die Stadt ist bekannt für ihre gut erhaltene Altstadt und die beeindruckende Kathedrale. Als Drehort der Serie "Game of Thrones" hat Girona zusätzlich an Bekanntheit gewonnen. Ein Spaziergang entlang der Stadtmauern belohnt Besucher mit herrlichen Ausblicken und historischen Einblicken.
Wanderfreunde sollten das Montserrat-Massiv nicht verpassen. Der imposante Berg mit seinen markanten Felsformationen ist nicht nur ein beliebtes Ziel für Wanderungen, sondern auch ein bedeutender Wallfahrtsort. Das Kloster Montserrat, hoch oben in den Bergen gelegen, beherbergt die berühmte Schwarze Madonna. Von dort aus genießt man auch eine spektakuläre Aussicht auf die gesamte Umgebung.
Und das ist noch längst nicht alles – in dieser Region Spaniens warten noch viele weitere Sehenswürdigkeiten Katalonien darauf, von Ihnen entdeckt und genossen zu werden.
Weitere verborgene Schätze Spaniens: Von historischer Architektur bis zu unberührter Natur
In ganz Spanien gibt es zahlreiche versteckte Juwelen zu entdecken. Die Region Andalusien im Süden Spaniens ist berühmt für ihre maurische Architektur. Städte wie Granada und Córdoba bieten beeindruckende Bauwerke wie die Alhambra und die Mezquita, die von der reichen Geschichte der Region zeugen.
Im Norden Spaniens lockt das Baskenland mit seiner eigenen Sprache, Kultur und Küche. Die Stadt San Sebastián ist bekannt für ihre exzellente Gastronomie und die schönen Strände, während Bilbao mit dem Guggenheim-Museum einen modernen kulturellen Höhepunkt bietet.
Galizien, im Nordwesten Spaniens gelegen, ist bekannt für seine atemberaubende Landschaft und seine kulinarischen Köstlichkeiten. Die Region zeichnet sich durch ihre grünen Hügel, beeindruckenden Klippen am Atlantik und kristallklaren Meeresabschnitte aus, die an die Karibik erinnern. Besonders bekannt ist die Stadt Santiago de Compostela als Ziel des berühmten Jakobswegs.
Die Region Kastilien und León im Herzen Spaniens beeindruckt mit ihren historischen Städten wie Salamanca, Ávila und Segovia, die reich an mittelalterlicher Architektur und kulturellem Erbe sind. Die römischen Aquädukte, prächtigen Kathedralen und imposanten Burgen machen diese Region zu einem Muss für Geschichtsinteressierte.
Für Naturliebhaber sind die Pyrenäen ein absolutes Muss. Dieses beeindruckende Gebirge erstreckt sich entlang der Grenze zu Frankreich und Spanien, beherbergt auf der spanischen Seite zwei unglaublich schöne Nationalparks und bietet eine Fülle von Wanderwegen und unberührten Naturschönheiten. Die Pyrenäen sind bekannt für ihre majestätischen Gipfel, kristallklaren Bergseen und die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt, die sie beherbergen. Im Winter verwandeln sich viele Teile der Pyrenäen in beliebte Skigebiete, die Skifahrern und Snowboardern aller Schwierigkeitsgrade eine Vielzahl von Pisten und Abfahrten bieten. Egal zu welcher Jahreszeit bieten die Pyrenäen ein reichhaltiges Angebot an Aktivitäten für Outdoor-Enthusiasten und Naturfreunde.
Letzte Tipps für Ihre Reise
Für Ihren nächsten Spanien-Urlaub bieten Málaga, Barcelona und die Highlights Kataloniens eine unvergleichliche Vielfalt an Erlebnissen. Doch auch die anderen Regionen Spaniens versprechen unvergessliche Abenteuer – von faszinierender Kunst und Architektur bis hin zu kulinarischen Genüssen und atemberaubender Natur. Lassen Sie sich von den pulsierenden Städten, der reichen kulturellen Schönheit des Landes und dem herrlichen Klima verzaubern. Planen Sie Ihre Reise mit unseren Empfehlungen und entdecken Sie die Schätze dieses faszinierenden Landes.
Selbst Deutschland bietet mit Regionen wie dem Bayerischen Wald und Schwarzwald hervorragende Destinationen für einen Wanderurlaub. Allerdings haben wir in Europa noch weit mehr Möglichkeiten, um uns in die Natur zu begeben und eine unvergessliche Zeit zu erleben. Mit seiner unglaublichen kulturellen und landschaftlichen Vielfalt gibt es für jeden Geschmack eine passende Wanderroute. Einige der besten Länder für Wanderer möchten wir uns hier ansehen.
Italien
Es dürfte niemanden überraschen, dass wir hier Italien nennen. Das größte Problem bei einem Wanderurlaub in Italien ist, sich für eine bestimmte Region zu entscheiden. Die Auswahl ist schließlich riesig und reicht von der Kulturlandschaft Cinque Terre über die Küste des Ligurischen Meeres bis hin zu den majestätischen Dolomiten. Hinzu kommt, dass die italienische Küche zu den besten der Welt gehört. Gerichte wie Pasta und Pizza werden auf der ganzen Welt gegessen, aber bei traditioneller Zubereitung und mit Zutaten aus der Region schmecken sie gleich deutlich besser.
Portugal
Portugal ist zwar kein großes Land, aber die landschaftliche Vielfalt lässt keineswegs zu wünschen übrig. Es gibt nicht nur malerische Küsten und tiefe Wälder, sondern auch atemberaubende Gebirgslandschaften, sanfte Hügel sowie ruhige Täler warten auf Wanderer. Ein echter Geheimtipp für Wanderungen in Portugal ist der Nationalpark Gerês. Er ist zwar nur der drittgrößte Nationalpark des Landes, aber er gilt als wichtiges Schutzgebiet für viele bedrohte Pflanzen- und Tierarten. Das wiederum bedeutet, dass man hier mit etwas Glück Tiere wie Iberische Luchse, Steinadler oder Wölfe in freier Wildbahn beobachten kann.
Spanien
Wir können nicht Portugal nennen und Spanien außer Acht lassen. Das größere Land der Iberischen Halbinsel ist ebenfalls eine beliebte Destination für Wanderer. Eine spannende Region ist etwa die Sierra Nevada. Bei der Sierra Nevada handelt es sich um das höchste Gebirge des spanischen Festlands. Eine Wanderung zum höchsten Berg Mulhacén ist zwar eine Herausforderung, aber im Gegensatz zu extremen Routen wie dem Mont Blanc nichts, was nur erfahrene Bergsteiger bewältigen können. Wer auf seiner Wanderung einen Abstecher nach Frankreich machen möchte, sollte hingegen lieber in den Pyrenäen starten.
Frankreich
Allein die Französischen Pyrenäen sind bereits Grund genug für eine Wanderung in Frankreich. Sie bieten atemberaubende Ausblicke, herausfordernde Wanderwege sowie eine vielfältige Flora und Fauna. Wer es noch etwas anspruchsvoller mag, sollte eine Wanderung in den Alpen wagen. Gerade der berühmte Montblanc ist ein begehrtes Ziel für Abenteurer. Wanderer können in Frankreich jedoch keineswegs nur Gebirgslandschaften erleben. Eine weitere schöne Region ist die Provence mit ihren Lavendelfeldern und Weinbergen. Hier befinden sich auch einige historische Dörfer, in denen Wanderer mit lokalen Speisen Kräfte tanken können.
Irland
Im Gegensatz zu den zuvor genannten Zielen befindet sich Irland nicht auf dem Festland. Das Land ist für seine grüne Landschaft und herzliche Gastfreundschaft bekannt. Bei einer Reise nach Irland können Wanderer etwa den berühmten Kerry Way erleben. Der längste nationale Wanderweg des Landes gehört mit seinen atemberaubenden Küsten, beeindruckenden Bergpanoramen und malerischen Seen zu den landschaftlich reizvollsten Routen Irlands. Im Gegensatz zu Großbritannien hat die Küche Irlands einen weit besseren Ruf. Einige leckere Gerichte sind Boxty, Colcannon und Irish Stew.