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Post-COVID: Eine Verbesserung der Symptome bedeutet keine vollständige Genesung

Ergebnisse des Forschungsprojekts PCS-Journey der
Universitätsmedizin Göttingen zeigen: Die Beschwerden des Post-COVID-
Syndroms bessern sich bei vielen Betroffenen im Zeitverlauf – gleichzeitig
bleiben Symptome wie Fatigue bei einem relevanten Teil der Erkrankten
langfristig bestehen. Die individuellen Krankheitsverläufe unterscheiden
sich erheblich.

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Wann zum Kieferorthopäden Symbolbild pexels

Wann zum Kieferorthopäden? Anzeichen bei Kindern erkennen und moderne Diagnostik verstehen

Schiefe Zähne im Wechselgebiss, ein vorstehender Frontzahn oder ein Kind, das auffällig einseitig kaut: Viele Eltern kennen solche Beobachtungen und fragen sich, ab wann sie kieferorthopädisch relevant sind – und wann sie gelassen abwarten können. Die kurze Antwort: Eine erste kieferorthopädische Kontrolle ist in der Regel im Grundschulalter sinnvoll; eine frühe Abklärung führt dabei nicht automatisch zu einer Behandlung, schafft aber Klarheit. Worauf es bei der Einschätzung ankommt, was beim ersten Termin passiert und wie digitale Diagnostik heute dabei hilft, ordnet dieser Beitrag ein.

Wann eine kieferorthopädische Abklärung sinnvoll ist

Ein guter Zeitpunkt für die erste Kontrolle ist das Grundschulalter: In dieser Phase lassen sich Zahnfehlstellungen und Auffälligkeiten im Kieferwachstum frühzeitig erkennen – oft lange bevor sie für Eltern deutlich sichtbar werden. Entscheidend ist dabei: Nicht jede Feststellung bedeutet, dass sofort eine Zahnspange nötig ist. Häufig wird zunächst nur beobachtet, wie sich Zähne und Kiefer weiterentwickeln.

Typische Anzeichen, bei denen sich eine Abklärung lohnt, sind etwa Engstände, also Zähne, die zu dicht nebeneinanderstehen oder aus der Reihe wachsen. Auch ein Kreuzbiss, bei dem die Zähne von Ober- und Unterkiefer seitlich nicht korrekt aufeinanderpassen, ein offener Biss, bei dem sich die Zahnreihen beim Zubeißen nicht berühren, oder deutlich vorstehende Frontzähne sind klassische Gründe für eine Vorstellung beim Kieferorthopäden. Praktische Hinweise können ebenfalls im Alltag auffallen: Kinder, die beim Kauen eine Seite bevorzugen, häufig auf die Wange beißen oder deren Zähne sich sichtbar verschieben. Gerade im Wachstum bietet die Kieferorthopädie besondere Möglichkeiten: Das natürliche Kieferwachstum lässt sich nutzen, um Fehlstellungen rechtzeitig und oft mit geringerem Aufwand zu behandeln, als dies später möglich wäre.

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Wenn der Fuß schmerzt Symbolbild pexels

Wenn der Fuß schmerzt: Der Weg vom Rezept zum passenden orthopädischen Hilfsmittel

Rückenschmerzen, Knieprobleme oder ständig müde Füße: Viele Beschwerden im Bewegungsapparat haben ihren Ursprung weiter unten, als Betroffene vermuten — in der Fußstellung. Statt sich dauerhaft mit Schmerzen zu arrangieren, lohnt sich häufig ein genauer Blick auf die Füße. Orthopädische Hilfsmittel wie Einlagen, Bandagen oder Orthesen können Fehlstellungen ausgleichen und Gelenke entlasten. Doch bei welchen Beschwerden kommen sie infrage, wie wird aus einer ärztlichen Verordnung ein individuell angepasstes Hilfsmittel, und worauf ist bei der Wahl des Fachbetriebs zu achten? Ein Überblick.

Wenn der Fuß der Ursprung des Problems ist

Die Füße tragen den Körper durch den Alltag — bei jedem Schritt, im Stehen, beim Sport. Steht der Fuß nicht optimal, wirkt sich das auf die gesamte Statik aus: Knie, Hüfte und Rücken werden anders belastet, als es der Körperbau vorsieht. Deshalb klagen viele Menschen über Beschwerden, deren eigentliche Ursache gar nicht dort liegt, wo sie wehtun. Typische Anlässe, bei denen Ärzte orthopädische Hilfsmittel verordnen, sind:

  • Fußfehlstellungen wie Knickfuß, Senkfuß oder Spreizfuß, die die Abrollbewegung verändern

  • Fersensporn, bei dem gepolsterte Bettungseinlagen den Druck auf die schmerzende Stelle reduzieren können

  • Gonarthrose, also Verschleiß im Kniegelenk, bei der etwa randerhöhte Einlagen die Belastung im Gelenk umverteilen

  • instabile Gelenke, die mit Bandagen oder Orthesen gestützt und geführt werden

  • Rückenbeschwerden, bei denen neben Einlagen auch Rückenorthesen zur Entlastung eingesetzt werden

Ob tatsächlich eine Fehlstellung oder ein anderes Krankheitsbild hinter den Beschwerden steckt, kann nur eine ärztliche Untersuchung klären. Sie ist immer der erste Schritt — noch vor jeder Anpassung. Wer die Beschwerden dagegen ignoriert, riskiert, dass sich Fehlbelastungen über Jahre verstärken.

Zusammenspiel von Arzt und orthopädischem Fachbetrieb

Die Versorgung mit orthopädischen Hilfsmitteln beruht auf einer klaren Arbeitsteilung. Die Diagnose stellt der Arzt — etwa der Hausarzt oder ein Facharzt für Orthopädie. Er entscheidet auch, welches Hilfsmittel medizinisch sinnvoll ist, und stellt die Verordnung aus. Der orthopädische Fachbetrieb übernimmt anschließend die handwerkliche Umsetzung: Er fertigt das Hilfsmittel individuell an oder passt es an den Körper des Kunden an.

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Krankenhausaufenthalt darf nicht krank machen: Wie ältere Menschen geschützt werden können

In einem Krankenhaus sollen Menschen eigentlich gesund werden. Doch gerade
für ältere und schutzbedürftige Patienten kann der Aufenthalt selbst zum
Risiko werden. „Krankenhausassoziierte Dekonditionierung ist ein großes
Problem: Sie wird durch eine Kombination von Faktoren verursacht, die mit
der Erkrankung selbst, verminderter körperlicher Aktivität, der Ernährung
und der Gestaltung der Umgebung in vielen Krankenhäusern zusammenhängen“,
sagt Dr. Carly Welch.

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