Ministererlaubnis für Edeka belastet die Verbraucher
Die Ministererlaubnis für die Übernahme von Kaiser's Tengelmann durch Edeka wird die Verbraucher belasten. Wegen der Vorgabe, die Filialen und die Arbeitsplätze einige Jahre lang zu erhalten, werde Edeka verpflichtet, "ineffiziente Strukturen künstlich zu erhalten", schreibt der Unternehmensexperte Tomaso Duso vom DIW Berlin in einem Beitrag für den Tagesspiegel.
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Die deutschen Arbeitgeber wenden sich entschieden gegen die Vorstöße mehrerer Bundesländer, in der gesetzlichen Krankenversicherung zu einer paritätischen Bezahlung der Beiträge zurückzukehren. Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", die Arbeitgeber trügen bereits heute deutlich mehr Krankheitskosten als die Arbeitnehmer. "Wir übernehmen die komplette Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall."
NRW-Umweltminister Johannes Remmel warnt die Steag, ein verbindliches Angebot für die ostdeutsche Braunkohle abzugeben. "Es ist befremdlich, dass die Steag nun für die Braunkohle-Sparte von Vattenfall bieten will. Es ist nicht die Aufgabe von Stadtwerken im Ruhrgebiet, die Abwicklung der ostdeutschen Braunkohle zu organisieren und Braunkohle-Jobs in der Lausitz zu erhalten", sagte Remmel der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post".
Der Chef des Kölner Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, sieht in den Staatsausgaben zur Bewältigung der Flüchtlingskrise einen "beachtlichen" Konjunkturschub: "Wenn der Staat in diesem Jahr über 20 Milliarden Euro bereitstellt, die er sonst nicht ausgegeben hätte, wirkt das stabilisierend", sagte er im Interview der "Stuttgarter Zeitung".