1. FC Köln will sich von Fangruppierungen distanzieren
Der 1. FC Köln plant im Nachgang zu den Krawallen beim rheinischen Derby in Mönchengladbach drastische Maßnahmen gegen Fangruppierungen. "Es ist die eine Sache, einen Dialog mit den Fans zu führen", sagte Jörg Schmadtke, der Geschäftsführer Sport des Fußball-Bundesligisten, der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post, "aber nach diesen Geschehnissen müssen andere Reaktionen erfolgen." Der Klub erwägt, sich von einzelnen Fangruppierungen zu distanzieren und sie damit zu ächten.
- Aufrufe: 390
In Köln haben die SCP-Kicker beim 0:0-Unentschieden mit kompakter Defensive geglänzt, bei Hannover 96 (Sonntag, 15. Februar, 17.30 Uhr) richtet sich der Fokus jetzt stärker auch auf die eigene Offensive. Beim zweiten Auswärtsspiel in Folge könnte Mittelfeldregisseur Mario Vrancic nach seiner Verletzung wieder in den Kader rücken. Chef-Trainer André Breitenreiter bekräftigte in der Vorschau auf die Partie in seiner Heimatstadt noch einmal die Ausgangssituation: "Wir müssen nichts, aber wir wollen auch in Hannover punkten. Kleine Erfolgserlebnisse sind wichtig für uns, sie bringen das Selbstvertrauen zurück". Kompakt verteidigen, geschlossen auftreten und mit Laufstärke überzeugen - diese Grundtugenden wollen die SCP-Kicker an der Leine in die Waagschale werfen.