Die Linke will eine ''Revolution der Gerechtigkeit''
Die Spitze der Linken sieht die eigene Partei nach dem schwachen Abschneiden bei den Landtagswahlen im Frühjahr und vor dem Hintergrund der Gefahr eines weitergehenden gesellschaftlichen Rechtsrucks »vor der Herausforderung, unsere Rolle in der Gesellschaft neu zu finden und uns weiterzuentwickeln«.
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Der gefürchtete klare Sieger der ersten Runde der Bundespräsidentenwahl in Österreich ist die rechtspopulistische Freiheitliche Partei (FPÖ). Der Blaue Norbert Hofer konnte sich klar durchsetzen, das Kopf-an-Kopf-Rennen blieb aus. Der Sieg der FPÖ kommt angesichts der Wahlergebnisse bei den Landtagswahlen im vergangenen Jahr nicht aus dem Nichts.
Der SPD-Politiker und ehemalige Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse hat die Linke für ihren Umgang mit dem Thema Zwangsvereinigung von KPD und SPD scharf kritisiert. "Eine unübersehbare Kontinuität des Kampfes gegen die SPD durchzieht die Geschichte der Linken - vom ,Sozialfaschismus'-Vorwurf (in den 20er und 30er Jahren) über den ,Sozialdemokratismus' (in den 60er bis 80er Jahren) bis zu heutigen wütenden Attacken auf die SPD-Politik.