Güllebehälter: Warum die Lagerung von Gülle strengen rechtlichen Vorgaben unterliegt
Gülle ist für landwirtschaftliche Betriebe ein wertvoller Wirtschaftsdünger – und zugleich ein wassergefährdender Stoff. Gelangt sie durch undichte Behälter oder unsachgemäße Lagerung in Böden und Gewässer, können erhebliche Umweltschäden entstehen. Deshalb sind Bau und Betrieb von Güllelageranlagen in Deutschland gesetzlich streng geregelt.
Für Betriebe heißt das: Die Frage, wie und wo Gülle gelagert wird, ist weit mehr als eine Kapazitätsfrage. Sie ist eine rechtliche und bauliche Aufgabe zugleich. Dieser Beitrag ordnet die wichtigsten Vorgaben ein und zeigt, worauf Betriebe bei Planung und Bau achten sollten.
Warum Güllelagerung strengen rechtlichen Vorgaben unterliegt
Der rechtliche Rahmen ergibt sich im Kern aus dem Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und der darauf gestützten Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, kurz AwSV.
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