Berliner Forschungsnetzwerk: Starke Industrie durch freie Wissenschaft
Freie Wissenschaft – erfolgreiche Wirtschaft – starkes Deutschland: Unter
diesem Titel unterzeichnen insgesamt 23 Organisationen des Berliner
Forschungsnetzwerkes, darunter die AIF – Allianz für Industrie und
Forschung e.V., ein aktuelles Positionspapier zum Schutz der
Wissenschaftsfreiheit.
Freie Wissenschaft – erfolgreiche Wirtschaft – starkes Deutschland: Unter
diesem Titel unterzeichnen insgesamt 23 Organisationen des Berliner
Forschungsnetzwerkes, darunter die AIF – Allianz für Industrie und
Forschung e.V., ein aktuelles Positionspapier zum Schutz der
Wissenschaftsfreiheit.
Darin heißt es: „Deutschland braucht eine exzellente
Wissenschaftslandschaft und starke Unternehmen.“ Freie Wissenschaft, so
betonen die Mitgliedsorganisationen, ist der zentrale Treiber für
Innovationen, Investitionssicherheit und international wettbewerbsfähige
Industrieforschung. Nur wenn Forschung unabhängig gedacht, überprüft und
angewendet wird, kann Deutschland die aktuellen globalen Herausforderungen
meistern: rasante technologische Entwicklungen, den Fachkräftebedarf und
den steigenden internationalen Wettlauf um Technologien, Talente und
Wertschöpfung.
„Unsere Industrie steht in Deutschland exemplarisch für die erfolgreiche
Umsetzung von Forschung in Wirtschaft. Kooperationen zwischen Wissenschaft
und Praxis, Patente und Ausgründungen schaffen Technologien, Produkte und
Geschäftsmodelle, die die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Der
volkswirtschaftliche Nutzen der Forschung ist messbar: Ein Euro
Investition in Hochschul- und Forschungsstandorte generiert vielfachen
Mehrwert für Unternehmen und Arbeitsplätze“, erklärt AIF-Geschäftsführer
Dr. Matthias Heider.
Die Beispiele reichen von KI-gestützten Arbeitsprozessen für KMU über
Mikroprozessor-Designs bis hin zu funktionalen Materialien für
Wasserstoff- und Energietechnologien sowie Sensorik für die Landwirtschaft
und KI-gestützter Automatisierungssoftware im Gesundheitswesen. „Die
Bandbreite zeigt: Industrieforschung ist die Rohstoffquelle moderner
Wirtschaft“, betont Heider.
Wissenschaftliche Freiheit bedeutet Schutz der Methoden, Nachprüfbarkeit,
Relevanz und Verantwortung. Forschung muss unabhängig, transparent und
richtungsweisend verlässlich bleiben, damit politische Entscheidungen auf
belastbaren Erkenntnissen beruhen. Nur so entstehen neue Anwendungsfelder
und letztlich leistungsfähige Industrien, die Wohlstand sichern und
exportorientierte Arbeitsplätze schaffen.
Die unterzeichnenden Organisationen setzen sich dafür ein,
- Forschungsfragen nach wissenschaftlichen Maßstäben zu beantworten,
- wissenschaftliche Methoden und Ergebnisse zu schützen sowie der
Diskreditierung von Forschung und Forschenden entgegenzutreten,
- unabhängige Begutachtungs- und Selbstverwaltungsstrukturen der
Wissenschaft zu achten und zu stärken,
- das Vertrauen in evidenzbasierte Erkenntnisse zu fördern sowie
- eine offene Gesellschaft mit Willkommenskultur zu leben und zu schützen.
„Wissenschaft und Forschung brauchen Freiheit. Eine fortschrittliche,
resiliente Demokratie und eine moderne, international kompetitive
Wirtschaft brauchen eine freie Forschung. Wer versucht, die Wissenschaft
zu instrumentalisieren, versperrt einer freien Gesellschaft die Zukunft“,
wird in dem Positionspapier deutlich.
Das Berliner Forschungsnetzwerk besteht aus Vertreterinnen und Vertretern
verschiedener Wissenschafts- und Forschungsorganisationen sowie
Wirtschaftsverbänden und Unternehmen. Der Themenfokus liegt auf der
Forschungs- und Innovationspolitik.
Pressekontakt
AIF e.V., Frauke Frodl,
19621 541
Originalpublikation:
https://www.aif.de/berliner-fo
freie-wissenschaft/
