Zum Hauptinhalt springen

Reise/Travel

Herzkrank sicher reisen: So vermeiden Sie Probleme mit Blutdruck, Herz und Kreislauf

Wie die Vorbereitung auf den Urlaub in ungewohnter Umgebung gelingt –
Experten-Tipps zu Medikamenten, Hitze, Höhe und Flugreise

Wer auf Reisen geht, wünscht sich einen erholsamen Aufenthalt ohne
medizinischen Zwischenfall. Besonders Menschen mit chronischer Erkrankung
wie Herzpatienten sollten ihre Urlaubsreise daher gut planen und mit ihrer
Ärztin oder ihrem Arzt besprechen, ob und wann eine Reise möglich ist oder
nicht. So lassen sich Risiken durch Überlastungen oder Fehleinschätzungen
vermeiden. „Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen müssen in der Regel
nicht aufs Reisen verzichten. Aber sie sollten vorab Aspekte ihrer Reise
wie Klima, Höhenlage und die medizinische Versorgung vor Ort mit ihrem
Arzt besprechen. Ihr Kardiologe kann ihnen spezifische Empfehlungen geben,
die auf ihr Risikoprofil zugeschnitten sind“, betont der Herzspezialist
Prof. Dr. Thomas Meinertz, Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat und
Chefredakteur der Deutschen Herzstiftung. Generell sollten sich
Herzpatienten rund drei Wochen vor der Reise nochmals untersuchen lassen,
rät Meinertz. So könne überprüft werden, ob der Erkrankungszustand stabil
sei und die medikamentöse Einstellung könne eventuell noch geändert
werden.
Für Menschen mit einer Herzerkrankung bietet die Herzstiftung hilfreiche
Infos, darunter auch ein kostenfreies Reise-Infopaket unter
https://herzstiftung.de/urlaub-herzpatient oder telefonisch unter 069
955128-400. Das Infopaket beinhaltet neben vielen praktischen allgemeinen
Tipps auch eine Reise-Checkliste und ein Reise-Set für Herzpatienten.

Bei Herzinsuffizienz und Hitze: Vorsicht vor Flüssigkeitsverlust
Bei der Wahl des richtigen Urlaubsziels sollten Herzpatienten den
Klimawechsel berücksichtigen. Sehr hohe Temperaturen von etwa 30 Grad und
mehr können ohne Vorsichtsmaßnahmen gerade bei älteren und chronisch
kranken Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzschwäche und
koronarer Herzkrankheit (KHK) beispielsweise einen Kreislaufkollaps oder
Herzrhythmusstörungen auslösen. Aber auch Patienten mit
Niereninsuffizienz, Diabetes mellitus, Lungenerkrankungen oder einer
Demenz sind durch Hitze gefährdet.
Besonders die Kombination aus Herzerkrankung, Hitzeperiode über 30 Grad
und medikamentöser Therapie sieht der Kardiologe Prof. Dr. Thomas
Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung, mit einer
„gewissen Gefährdung“ verbunden. „Speziell bei Patienten mit Herzschwäche,
die wassertreibende Medikamente, also Diuretika, einnehmen und bei denen
die Trinkmenge ohnehin eingeschränkt ist, kann es zu einer ungünstigen
Kombination des Wasserverlustes kommen. Der Körper kompensiert die Hitze
durch Schwitzen und verliert zusätzlich an Flüssigkeit durch die
Diuretika“, erläutert Prof. Voigtländer im aktuellen Herzstiftungs-Podcast
unter https://herzstiftung.de/podcast-herzschutz-hitze „Um einen
Flüssigkeitsverlust zu vermeiden, sollten Herzpatienten auf eine
ausreichende Trinkmenge achten. Aber sie sollten auch nicht zu viel
trinken, denn eine übermäßige Flüssigkeitszufuhr kann bei Herzkranken zur
Verschlechterung ihrer Herzleistung führen.“ Durch tägliches Wiegen
morgens vor dem Frühstück, nach dem ersten Gang zur Toilette, können
Herzschwäche-Patienten kontrollieren, ob sie zu viel Flüssigkeit
aufnehmen. Hinweis darauf gibt eine Zunahme von mehr als einem Kilogramm
Körpergewicht von einem Tag auf den anderen.

Bluthochdruckpatienten: Bei Hitze droht Schwindel durch Blutdruckabfall
Für Bluthochdruckpatienten kann Hitze ebenfalls zum Problem werden, weil
der Körper auf die hohen Temperaturen reagiert, indem er durch
Gefäßweitung die Blutzirkulation mehr an die Peripherie zur Haut verlagert
und dadurch der Blutdruck abfällt. Senken zusätzlich Medikamente den
Blutdruck, besteht aufgrund eines zu niedrigen Blutdrucks die Gefahr von
Schwindel und Bewusstlosigkeit. Deshalb raten Kardiologen dazu, gerade bei
Hitze öfter mal den Blutdruck zu messen. Fällt der Blutdruck unter einen
Wert von 100 mmHg (systolisch), ist die Rücksprache mit einem Arzt ratsam.
Umgekehrt kann der Blutdruck bei einigen Patienten auch stark ansteigen,
weil ihr Körper durch die Hitze unter großen Stress gerät.
„Bei blutdrucksenkenden Medikamenten wie Betablockern, ACE-Hemmern,
Sartanen und Calciumantagonisten – ebenso bei den Diuretika für
Herzschwächepatienten - kann wegen längerer extremer Hitze eine Änderung
der Dosierung notwendig werden“, erläutert der Kardiologe und Pharmakologe
Meinertz. Herzpatienten sollten deshalb von ihrem Arzt die Dosierung
überprüfen lassen und besprechen, welche Medikamente bei Hitze wie lange
reduziert werden können. Mehr Infos: https://herzstiftung.de/podcasts
/tipps-hitze-herzmedikamente


Große Höhen und Luftverschmutzung stressen Herz und Gefäße
Auch Aufenthalte in großen Höhen können den Körper unter Stress setzen –
nicht nur bei Wanderungen in den Bergen, sondern auch bei Aufenthalten in
hochgelegenen Regionen während Kulturreisen. Bei leichter körperlicher
Aktivität gilt dabei als kritische Grenze eine Höhe von 2500 Metern, bei
intensiver Belastung (Berganstieg) liegt die allerdings schon deutlich
darunter (zum Vergleich: Die Zugspitze ist 2962 Meter hoch, das ebenfalls
per Seilbahn erreichbare Klein-Matterhorn bei Zermatt 3883 Meter, La Paz
in Bolivien liegt auf 3869 Metern). Denn mit zunehmender Höhe wird die
Luft dünner, es gelangt weniger Sauerstoff in die Arterien. Dadurch steigt
die Herzschlagrate. „Der hohe Puls kann insbesondere Menschen mit einer
Herzschwäche enorm belasten“, erklärt Prof. Meinertz. „Höhenlagen sowie
tropische und arktische Weltregionen sind für Herzpatienten nicht zu
empfehlen. Das Klima dort strengt das Herz-Kreislauf-System einfach zu
sehr an“, betont Meinertz. Sinnvoller sei es, an ein Urlaubsziel mit einem
gewohnten Klima zu reisen.
Gerade bei Städtereisen sollten sich Herzpatienten darüber hinaus auch
über die Luftqualität am Urlaubsort informieren. Schadstoffe in der Luft,
neben Feinstaub beispielsweise Kohlenmonoxid und Stickoxide, können
Entzündungen begünstigen und Gefäßerkrankungen wie Ablagerungen in den
Wänden der Arterien (Arteriosklerose) befeuern. Gefährdet sind unter
anderem Patienten mit KHK, Herzrhythmusstörungen oder Bluthochdruck. Infos
zur Luftqualität an Urlaubszielen weltweit sind abrufbar unter
https://waqi.info/de/

Nach Herz-Eingriff: Wann ist Reisen wieder möglich?
Wer nach einem überstandenen Herz-Eingriff eine Urlaubsreise plant, sollte
mit dem Kardiologen klären, ab welchem Zeitpunkt eine Reise ratsam ist.
Die Herzstiftung informiert unter https://herzstiftung.de/urlaub-
herzpatient über die empfohlenen Zeitintervalle bis zur nächsten Reise
nach: Herzinfarkt, Stent-Implantation, Bypass-Operation, Katheterablation,
großem herzchirurgischem Eingriff sowie nach Implantation von
Herzschrittmacher (CRT: Kardiale Resynchronisationstherapie) und
Defibrillator. Beispiel Herzinfarkt: Hier hängt die Wartezeit bis zum
Start der Reise von der Infarktgröße und -lokalisation
(Vorderwand-/Hinterwandinfarkt) ab. Bei niedrigem Risiko zum Beispiel ist
bereits nach drei Tagen das Reisen wieder möglich, empfohlen wird, 14 Tage
zu warten.

Bei den folgenden Symptomen sollte man auf eine Urlaubsreise verzichten
In manchen Fällen sollten Herzpatienten auf eine Urlaubsreise verzichten –
etwa dann, wenn sie unter folgenden Erkrankungen beziehungsweise Symptomen
leiden:
- Angina pectoris (Brustenge) bei geringen Belastungen, wie Treppensteigen
- mit zunehmender Stärke auftretende Angina pectoris (Brustenge),
- Luftnot bei geringer Belastung wie Gehen zu ebener Erde oder
Treppensteigen,
- zunehmende Luftnot oder zunehmenden Ödemen (Wassereinlagerungen),
- wiederholter Schwindel
- plötzliche Bewusstlosigkeiten (Synkopen)

– dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.

Bei Flugreise Krankenunterlagen und ausreichend Medikamente ins Handgepäck
Patienten mit KHK, Herzschwäche, Herzklappenersatz, Schrittmacher und Defi
können fliegen, wenn sie gut belastbar sind, die Krankheitssituation
stabil ist und sich Krankheitssymptome kurz vor Abreise nicht akut
verschlechtern/verändern. Krankenunterlagen sollten während des Fluges
griffbereit sein. Ausreichend Medikamente, die während der direkten
Reisezeit nötig sind (plus Puffer), sollten ins Handgepäck, ebenso der
Medikationsplan zum Bedarfsnachweis. Wer einen Herzschrittmacher oder
Defibrillator in seiner Brust trägt, der sollte den Ausweis für das Gerät
bei Sicherheitskontrollen am Flughafen vorzeigen. Durch die
Kontrollschranken (jene, die aussehen wie Türrahmen) kann man zwar guten
Gewissens gehen, eine Untersuchung mit einem händischen Metalldetektor
direkt über den Brustbereich ist eher ungünstig. Mehr Infos zum Reisen mit
Herzschrittmacher und implantierbarem Defibrillator gibt es unter
https://herzstiftung.de/schrittmacher-defi-reise
Langes Sitzen bei Langstreckenflügen bringt die Gefahr einer Thrombose mit
sich, die zur Lungenembolie führen kann. Mit dem Arzt sollte je nach
individuellem Risiko besprochen werden, ob Thrombosestrümpfe und
Heparinspritzen ratsam sind.

Service-Tipps

Checkliste für mehr Sicherheit
Eine Reise-Checkliste zu den wichtigsten Punkten einer guten
Reisevorbereitung und die Bestellmöglichkeit eines Reise-Sets für
Herzkranke bietet die Deutsche Herzstiftung kostenfrei unter
https://herzstiftung.de/urlaub-herzpatient oder telefonisch unter 069
955128-400 an.

Aus der Podcast-Reihe imPULS zum Schwerpunkt Hitze
In der aktuellen imPULS-Episode „Herzschutz bei Hitze - Was Sie als
Patient wissen sollten“ erläutert der Kardiologe Prof. Thomas Voigtländer,
worauf Senioren und Herzkranke bei Hitzeperioden achten sollten, um sich
vor kritischen Situationen schützen zu können: https://herzstiftung.de
/podcast-herzschutz-hitze

Der kostenfreie Ratgeber „Herzkrank jedem Wetter trotzen“ ist bei der
Herzstiftung telefonisch unter 069 955128-400 oder unter
https://herzstiftung.de/bestellung erhältlich.

Herz-Tipp bei implantierbarem Defibrillator/Herzschrittmacher unter:
https://herzstiftung.de/schrittmacher-defi-reise

Infos zu den Themen Schwimmen, Wandern und Radfahren:
https://herzstiftung.de/schwimmen
https://herzstiftung.de/wandern
https://herzstiftung.de/radfahren

  • Aufrufe: 127

Spanien-Reisetipps für ältere Reisende

Spanien Reisetipps für ältere Reisende Symbolbild
Spanien Reisetipps für ältere Reisende Symbolbild

Spanien ist eines der beliebtesten Reiseziele für deutsche Touristen. Allein im Jahr 2023 werden die Deutschen schätzungsweise 3,81 Millionen Reisen nach Spanien unternehmen - damit ist es das beliebteste Ziel für den Auslandstourismus. Und das ist keine Überraschung.

Mit seiner reichen Geschichte, seiner Kultur, seiner Küche und seinem spektakulären Wetter bietet Spanien die perfekte Kombination für einen Urlaub im Ausland. In diesem herrlichen Land gibt es so viel zu sehen und zu unternehmen, und das nicht nur für jüngere Reisende. Eine eingeschränkte Mobilität oder das Alter sollten Sie nicht davon abhalten, sich auf das Abenteuer Ihres Lebens einzulassen und all die Freuden zu erleben, die Spanien zu bieten hat.

Hier finden Sie einen Leitfaden zu einigen der wichtigsten Reiseziele in Spanien und wie Sie als älterer Reisender das Beste aus ihnen machen können.

Madrid

Es gibt so viel Kunst, Geschichte und Kultur in nur einer Stadt zu erleben. Madrid ist die Hauptstadt Spaniens und wimmelt nur so vor Leben. Im Jahr 2023 zählte die Stadt rund sechzehn Millionen Besucher, und es gibt für jeden eine Aktivität.

Wenn Sie auf der Suche nach einem Hauch von Kultiviertheit sind, können Sie die Kunst und Kultur in den zahlreichen Museen und Galerien der Stadt erkunden. Wenn Sie ein authentisches Erlebnis suchen, sollten Sie eine private Stadtrundfahrt abseits der ausgetretenen Pfade machen, um eine unerwartete und eher lokale Seite Madrids kennenzulernen. Probieren Sie die typische Küche und die Produkte der Stadt, erkunden Sie die lokalen Märkte und Seitengassen, und genießen Sie bei einem Glas Wein die weltberühmten Tapas.

Wenn Sie Lust auf etwas Grün haben, sollten Sie einen Spaziergang durch den Park Casa de Campo machen - den größten der vielen Madrider Parks. Spazieren Sie am See entlang, besuchen Sie den Vergnügungspark vor Ort, fahren Sie mit dem berühmten Teleférico de Madrid oder nehmen Sie ein Picknick mit, während Sie sich im Park entspannen.

Sevilla

Wenn Sie sich für Geschichte und Architektur interessieren, ist Sevilla der perfekte Ort für Sie. Die Hauptstadt Andalusiens ist randvoll mit stolzer und schöner Kultur. Ihre Architektur ist eine historische Mischung aus islamischem, gotischem und Renaissance-Design, darunter der atemberaubende Königspalast und die mächtige Kathedrale von Sevilla - eine der größten und schönsten Kathedralen der Welt.

Das Real Alcazár ist ein wahres Wunderwerk, das ursprünglich als Festung im 10. Jahrhundert erbaut wurde, und jeder Sultan und König, der dort gelebt hat, hat die Palastanlage beeinflusst. Bewundern Sie den kürzlich freigelegten Patio de las Doncellas oder die unterirdischen Bäder und üppigen Gärten von Doña María de Padilla.

Sevilla ist der Geburtsort des Flamenco, des traditionellen spanischen Tanzes, der ein vielfältiges kulturelles Erbe verkörpert. Warum nicht eine Show besuchen?

Bilbao

Bilbao liegt an der Nordküste Spaniens und ist eine weniger bekannte, aber nichtsdestotrotz aufregende Stadt im Baskenland. Ein weiteres traumhaftes Ziel für Kunst- und Kulturliebhaber ist das Guggenheim - Bilbaos berühmteste Attraktion und Heimat vieler berühmter Kunstwerke.

Die von den baskischen Bergen umgebene Stadt liegt an einem Meeresarm, der zum Atlantik führt, und eignet sich daher sowohl für einen Spaziergang am Wasser als auch für eine Wanderung in den Bergen. Machen Sie einen Spaziergang um den Artxanda-Hügel oder entscheiden Sie sich am Nachmittag für ein Bad am Sopelana-Strand.

Da Bilbao im Norden liegt, sollten Sie nicht mit dem für Spanien typischen heißen Wetter und Sonnenschein rechnen. Es kann oft bewölkt und regnerisch sein, aber das sorgt dafür, dass die Berglandschaften üppig und grün bleiben.

Alicante

Alicante ist aufgrund seiner goldenen Strände, geschützten Buchten und der herrlichen Küstenlinie auch als Costa Blanca bekannt. Diese Region bietet alles, was das Herz begehrt: Kunst, Kultur, Hotels und kulinarische Erlebnisse.

Das reiche Erbe der Weinherstellung im nahe gelegenen La Rioja ist in dieser Region tief verwurzelt. Machen Sie sich mit dem lokalen spanischen Wein vertraut, indem Sie an einer privaten Weinkeller- oder Weinbergsbesichtigung teilnehmen.

Wenn Sie den Strand gegen grüne Wiesen und Landschaftsgärten eintauschen möchten, finden Sie in Alicante beides in Hülle und Fülle. Die botanischen Gärten sind ideal für einen nachmittäglichen Spaziergang und bieten atemberaubende Blumenausstellungen, Blumenlabyrinthe und spanische Architektur.

Die Inseln

Trotz ihres Rufs als Partyinseln gibt es auf den Balearen und den Kanarischen Inseln in Spanien jede Menge ruhige, entspannende Erlebnisse zu genießen.

Ibiza steht vielleicht nicht unbedingt ganz oben auf Ihrer Liste, aber zwischen den felsigen Landzungen, Sandstränden, Unterwasserhöhlen und grünen Hügeln gibt es jede Menge Abenteuer zu erleben. Mallorca ist die größte Insel der Balearen und könnte mit ihrer wunderschönen, unerschlossenen Wildnis mit dem hessischen Bergland verglichen werden.

Die Kanarischen Inseln bieten spektakuläre Ausblicke auf das Meer und viele Möglichkeiten für Radtouren und die Verkostung von Köstlichkeiten in den örtlichen Fischerdörfern.

Fuerteventura ist die zweitgrößte der Kanarischen Inseln und bietet eine breite Palette an Erlebnissen. Für Naturliebhaber gibt es viel zu sehen, wie zum Beispiel die magischen Meereshöhlen von Puertito de Los Molinos oder die dramatischen vulkanischen Felsformationen von La Cueva del Llano.

Wenn Sie für Ihre Ankunft einen Flughafentransfer vom Flughafen Fuerteventura arrangieren, kommen Sie bequem und stilvoll in Ihrer Unterkunft an und sind bereit, das Beste aus Ihrer Kanaren-Odyssee zu machen.

  • Aufrufe: 155

Wandern in Frankreich – Tipps für eine erfolgreiche Planung

Wandern in Frankreich Symbolbild
Wandern in Frankreich Symbolbild

Durch Wandertouren Frankreich entdecken? Angesichts der atemberaubenden Landschaft, historischen Sehenswürdigkeiten, kulinarischen Erlebnisse und vielen weiteren Gründen spricht wahrlich eine Menge dafür. Wie bei jeder anderen Reise sollte allerdings auch eine Wanderung in Frankreich gut durchgeplant sein. Was eine erfolgreiche Planung ausmacht, zeigen wir hier.

Fitnessniveau steigern



Eine Wanderung ist immer eine gesundheitliche Herausforderung. Das gilt auch dann, wenn wir in Frankreich wandern und uns für eine entspannte Route entschieden haben. Daher ist es sinnvoll, vor einer Wanderung sein Fitnesslevel zu steigern. Das geht am besten durch regelmäßige Jogging-Einheiten in den Morgen- oder Abendstunden. Solche bereiten uns nicht nur auf das Wandern Frankreich vor, sondern kommen generell
unserer Gesundheit zugute.

Geeignete Wanderrouten auswählen



Beim
Wandern in Frankreich stehen einige spannende Wanderregionen zur Auswahl. Drei der beliebtesten sind Alpen, Bretagne und Provence. Wer herausfordernde Wanderwege Frankreich sucht, ist mit den Alpen am besten beraten. Wanderungen durch die Alpen sind zwar sehr anspruchsvoll, versprechen aber dafür herausragende Aussichten. Die Bretagne ist mit ihren malerischen Küsten und traumhaften Ausblicken auf das Meer schon weit einsteigerfreundlicher. Ein Mittelweg stellt die Provence dar. Die Provence bietet leichte bis mittelschwere Wanderwege durch Lavendelfelder, Olivenhaine und Weinberge.

Hochwertige Ausrüstung besorgen



Allein schon wegen des
Wetters in Frankreich, das ziemlich rau sein kann, braucht es hochwertige Ausrüstung. Dazu gehört zum einen Kleidung, die am besten nach dem Schichtenprinzip getragen wird, zum anderen benötigen wir ausreichend Proviant, bequeme Wanderschuhe und einen großen Rucksack. Wichtig ist nur, es mit der Ausrüstung nicht zu übertreiben. Mehr Ausrüstung bedeutet schließlich auch mehr Gewicht und mehr Gewicht macht sich gerade bei einer längeren Wanderung schnell bemerkbar. Neben all diesen Dingen bietet sich die Mitnahme eines Erste-Hilfe-Sets sowie weiteren Gesundheitsprodukten wie Sonnencreme an.

Sicherheitsmaßnahmen treffen



An sich sind Wanderung in Frankreich ungefährlich. Trotzdem gilt es, grundlegende Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Dazu gehört etwa, sich vor Antritt der Wanderung über die jeweilige Route und potenzielle Gefahrenstellen wie steile Abhänge, wilde Flüsse oder instabile Geröllfelder zu informieren. Generell gibt es auf Wanderungen durchaus Risiken wie Verletzungen durch Stürze und plötzliche Wetterumschwünge. Eine Gefahr durch wilde Tiere besteht hingegen kaum. Zwar gibt es potenziell gefährliche Tiere wie Braunbären, Wildschweine und Wölfe, aber Angriffe auf den Menschen sind extrem selten. So beschränkten sich die bisherigen
Attacken durch Bären ausschließlich auf Vieh. Die Situation ist damit nicht ansatzweise so problematisch wie in Italien.

Unterkünfte vor Wanderantritt buchen



Zumindest außerhalb der Hauptsaison müssen wir uns bei der
Planung von Reisen nicht zwangsweise um eine kurzfristige Buchung unserer Unterkünfte kümmern. Voraussichtlich werden die meisten Unterkünfte ohnehin Zimmer frei haben und sollten die Preise höher ausfallen, können wir die Buchung immer noch online vornehmen. Während der Hauptsaison sieht die Situation schon ganz anders aus. Es ist gut möglich, dass die Unterkünfte, auf die wir entlang unserer Wanderungen treffen, keine Zimmer mehr frei haben. Und selbst wenn, müssen wir mit deutlich höheren Preisen rechnen. Damit es nicht dazu kommt, sollten Buchungen immer vor Wanderantritt vorgenommen werden. Das geht ganz einfach über dafür vorgesehene Portale.

  • Aufrufe: 118

Entdeckungsreisen im Schwarzwald: Nützliche Hinweise für Wanderer, Familien und Haustiere

Entdeckungsreisen im Schwarzwald Symbolbild pixels
Entdeckungsreisen im Schwarzwald Symbolbild pixels

Der Schwarzwald, mit seinen 24.000 Kilometern Wanderwegen, ist ein beliebtes Ziel für Wanderer. Die Bergregion im Südwesten Deutschlands erstreckt sich über 11.000 Quadratkilometer und bietet eine Vielzahl von Routen für Wanderfreunde.

Beretta, ein langjähriger Anbieter von Outdoor- und Bergsportbekleidung und -ausrüstung, hat die Infografik "Schwarzwald: Tipps und Wissenswertes für Wanderfreunde" entwickelt. Diese bietet wertvolle Informationen zu empfehlenswerten Wanderstrecken und praktische Ratschläge für Erstbesucher, um den Schwarzwald optimal zu erkunden.

Drei hervorzuhebende Hauptrouten im Schwarzwald sind der 285 Kilometer lange Westweg mit 12 Etappen an der westlichen Seite, der 252 Kilometer umfassende Ostweg mit 10 Abschnitten im Osten sowie der 226 Kilometer lange Mittelweg, der in 9 Teilstücke gegliedert ist. Diese bekannten Wanderwege bieten Wanderern eine vielfältige Auswahl an unterschiedlich langen und anspruchsvollen Touren durch die Bergregion.

Zusätzlich zu den Hauptrouten gibt es zwei weniger bekannte, aber besonders anspruchsvolle Wanderwege, die sich vor allem an erfahrene Wanderer richten: der 110 Kilometer lange Premiumweg Murgleiter, der sich von Gaggenau bis zum Schliffkopf erstreckt, sowie der 119 Kilometer lange Schluchtensteig von Stühlingen nach Wehr. Letzterer ermöglicht es Wanderern, beeindruckende Wasserfälle und atemberaubende Landschaften zu entdecken.

Auch für Familien und hundebesitzende Wanderer bietet der Schwarzwald attraktive Angebote. Der Baumwipfelpfad ermöglicht es Kindern, durch die Baumkronen zu spazieren und anschließend eine 55 Meter lange Rutsche hinabzusausen - perfekt für kleine Abenteurer. Ebenso reizvoll ist der Trollpfad, bei dem die Kleinen durch das Lösen von Rätseln auf Trolljagd gehen können. Darüber hinaus finden tierliebende Wanderer geeignete Routen in Bad Teinach, Nesselried bei Schloss Staufenberg sowie im Bühlertal.

Was sollten Sie beachten, um das Beste aus Ihrem Schwarzwald-Erlebnis herauszuholen? Zunächst ist es ratsam, die Jahreszeit mit Bedacht zu wählen, um ungünstigen Wetterbedingungen aus dem Weg zu gehen. Der Zeitraum von Mai bis Oktober gilt als ideal, da die Tage länger sind und die Niederschläge seltener auftreten.

Außerdem ist es unerlässlich, sich passend zu kleiden, um den unterschiedlichen Temperaturen gerecht zu werden. Helle Kleidung, die vor UV-Strahlen schützt und gleichzeitig das Schwitzen verringert, ist besonders empfehlenswert.

Zu guter Letzt ist es wichtig, ein Bewusstsein für die Anwesenheit von Wildtieren zu haben und sicherzustellen, dass deren Lebensräume respektiert werden. Vermeiden Sie Verhaltensweisen, die die Tiere provozieren könnten, um gefährliche Situationen zu vermeiden.

  • Aufrufe: 126