Regelmäßige Bewegung kann die Gehirngesundheit stärken und ist ein wichtiger Baustein der Demenzprävention. Zum Welt-Alzheimertag startet die Alzheimer Forschung Initiative e. V. (AFI) eine dreiteilige Presseserie zu beeinflussbaren Risikofaktoren. Zum Auftakt zeigt die AFI, wie regelmäßige Bewegung Herz-Kreislauf-Gesundheit, Stoffwechsel und Stimmung unterstützen kann. Ergänzend stellt die AFI ein Factsheet zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für Demenz bereit.
Seltene Erkrankungen sind große Herausforderungen für die moderne Medizin. Da jedes einzelne Krankheitsbild nur wenige Menschen betrifft, stehen Betroffene und ihre Familien häufig vor langen Wegen bis zur richtigen Diagnose und einer komplexen medizinischen Versorgung. Meist beginnen die Erkrankungen bereits im Kindes- und Jugendalter. Für Familien bedeutet dies oft jahrelange Unsicherheit, zahlreiche Arztbesuche und erhebliche psychische Belastungen. Begrenzte spezialisierte Anlaufstellen und unzureichend vernetzte Hilfsstrukturen erschweren den Zugang zu passender Unterstützung.
Viele Menschen mit Querschnittslähmung oder Multipler Sklerose benötigen Hilfe beim Entleeren von Blase und Darm. Das schränkt ihre Selbstständigkeit ein und birgt Risiken. Zwei Hilfsmittel, entwickelt am Fraunhofer IPA, sollen genau das ändern. Zu sehen sind sie Ende September auf der Fachmesse Rehacare: Halle 1, Stand C28.
Schätzungen zufolge leben weltweit etwa 15,4 Millionen Menschen mit einer Querschnittslähmung. Allein in Deutschland gibt es rund 140 000 Betroffene und Jahr für Jahr kommen zwischen 2300 und 2500 Personen neu hinzu. Häufige Ursachen für eine Querschnittslähmung sind hierzulande Erkrankungen, etwa ein Tumor an der Wirbelsäule, und Unfälle im Straßenverkehr, bei der Arbeit oder beim Sport.
Viele dieser Menschen können Blase und Darm nicht selbstständig entleeren. Sie leiden unter einer neurogenen Blasen- und Darmdysfunktion und brauchen ableitende Kontinenzhilfsmittel wie zum Beispiel einen Katheter. Betroffen sind davon aber nicht nur Querschnittsgelähmte, sondern auch Menschen, die beispielsweise an Multipler Sklerose erkrankt sind. »Die Betroffenen stehen mitten im Leben, haben Familie, sind beruflich eingebunden und sportlich aktiv«, sagt Carolin Schulz vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA. »Sie möchten sich selbst katheterisieren und machen da mehrmals täglich. Aber viele sind eben auch auf Hilfe von Angehörigen oder Pflegekräften angewiesen.«
– Am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM), Bundeswehrkrankenhaus Hamburg und Universitätsklinikum Hamburg- Eppendorf (UKE) arbeiten führende Expert:innen seit 20 Jahren in der Tropenmedizin und Infektionsbiologie erfolgreich Hand in Hand. Am 01.09.2026 fand anlässlich dieses Jubiläums eine akademische Feierstunde mit Grußworten, Impulsvorträgen und Podiumsdiskussion statt. Das BNITM lädt die interessierte Öffentlichkeit zu einer weiteren Veranstaltung am Mittwoch, 30.09.2026, von 17:00 bis 18:30 Uhr in den historischen Hörsaal des BNITM ein – spannende Vorträge über die gemeinsamen Forschungsprojekte und Missionen stehen auf dem Programm.