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ADAC-Skandal: Stiftung Warentest wiederholt Reifentests

ReifentestDie Verbraucherorganisation Stiftung Warentest wird ihren alljährlichen Sommerreifen-Test in Teilen wiederholen und kann deswegen die Testergebnisse erst einen Monat später als gewohnt vorlegen. Die für März geplante Veröffentlichung der Testergebnisse wurde jetzt gestoppt, zum Teil soll es neue Reifentests geben. "Wir planen die Veröffentlichung jetzt für das Aprilheft", der für die Tests zuständige Bereichsleiter der Stiftung. Hintergrund sind Vorwürfe an den ADAC, auch bei den Reifentests manipuliert zu haben. Stiftung Warentest und ADAC haben eine langjährige Kooperation vor allem bei Tests von Kinderautositzen und Reifen. Ein Ende der Kooperationen mit dem ADAC sei hingegen nicht geplant, so Stiftung Warentest.

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ADAC: Daimler gibt ''Gelben Engel'' zurück

Gelber EngelDie Manipulationsvorwürfe bei der Vergabe des ADAC Mobilitätspreises „Gelber Engel" wurden mit den aktuellen Untersuchungsergebnissen des vom ADAC beauftragten Wirtschaftsprüfungsunternehmens bestätigt. Vor diesem Hintergrund hat sich die Daimler AG entschlossen, sämtliche „Gelbe Engel"-Auszeichnungen des ADAC der vergangenen Jahre zurückzugeben.

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ADAC-Skandal weitet sich aus - Bei Reifentests wurde gezielt betrogen

ADACDas WDR-Verbrauchermagazin "Serviczeit" hat weitere fragwürdige Methoden bei ADAC-Reifentests aufgedeckt. Ein ehemaliger Entwicklungsingenieur eines niederländischen Produzenten sagte gegenüber der WDR-"Servicezeit", dass schon in den späten 90-ziger Jahren Testreifen in geringer Stückzahl mit hochwertigen Materialien ausschließlich für den Test produziert und direkt an den ADAC geliefert worden seien. Frei verkäufliche Reifen dieses Typs seien mit wesentlich minderwertigeren Materialien gefertigt worden und mit der Qualität der Testreifen nicht vergleichbar gewesen.

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Grüne warnen vor Brückensperrungen und ''Rumpelstraßen''

RumpelstrassenDie Verkehrsexpertin der Grünen, Valerie Wilms, hat davor gewarnt, dass sich die Verkehrsinfrastruktur in den kommenden Jahren verschlechtert. "Der schleichende Wertverlust wird hingenommen und Brückensperrungen und Rumpelstraßen werden immer mehr zum Alltag gehören", sagte Wilms der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Die Bundesregierung ignoriere die "jahrelange Arbeit" mehrerer Länderkommissionen, sagte sie. Aus Sicht der Länder sind bundesweit rund 7,2 Milliarden Euro zusätzlich notwendig, um die bestehende Infrastruktur zu erhalten. Die Bundesregierung sieht dem Koalitionsvertrag zufolge aber nur fünf Milliarden Euro zusätzlich in den kommenden vier Jahren vor.

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