Weselsky nervt: Bahn nennt GDL-Streikdrohung ermüdend
Kurz vor den heutigen Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat die Deutschen Bahn die jüngsten Äußerungen von GDL-Chef Claus Weselsky kritisiert. "Die Tonlage ist völlig unangemessen, vor allem wenn man bedenkt, wie weit wir in den Verhandlungen schon sind", erklärte Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber gegenüber der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post". Weselsky hatte der Bahn in einem Interview mit Blick auf die Personalnot Managementversagen vorgeworfen. Die Beschimpfungen gingen an der Realität vorbei, sagte Weber. "Die Bahn stellt aktuell pro Jahr rund 1000 Lokführer und Lokführer-Azubis ein. Wir sind zudem dazu übergegangen, über Bedarf einzustellen, um das Thema Mehrarbeit in den Griff zu bekommen."
- Aufrufe: 302