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Vermischtes

IWH-Tarif-Check: Tariflohnplus reicht nicht - Reale Nettoverluste im Länderdienst

Die Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes der Länder haben sich
auf einen neuen Tarifabschluss geeinigt. Für die ersten fünf Monate wurde
eine „Nullrunde“ vereinbart. Die erste Tariflohnerhöhung von 2,8%,
mindestens jedoch 100 Euro pro Monat, erfolgt ab April 2026. Elf Monate
später folgt die nächste Anhebung um 2,0%. Zum Ende der vereinbarten
Laufzeit im Januar 2028 werden die regulären Tabellenentgelte nochmals um
1,0% erhöht. Die Tariflohnzuwächse dürften damit leicht über den
erwarteten Preissteigerungen liegen.

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Ein Rückschlag für Betroffene und für die Demenzforschung in Deutschland – DGN bedauert G-BA-Entscheidung zu Lecanemab

Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) wertet die heutige negative
Entscheidung des G-BA als Rückschlag für Betroffene. Auch erschwere sie
die Erhebung von wichtigen „Real-World-Daten“ zu Lecanemab in Deutschland,
z. B. zur Frage, welche Patientengruppen besonders von der Therapie
profitieren, welche nicht. Zwar sieht die DGN die Grenzen der
Finanzierbarkeit kostenintensiver Therapien, insbesondere wenn es sich wie
bei Alzheimer um eine häufige Krankheit handelt, doch dafür müssten
gesamtgesellschaftliche Lösungen gefunden werden, die nicht zu Lasten des
Forschungsfortschritts gehen dürfen.

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Bad Oeynhausen: Neues Katheterverfahren rettet Hochrisikopatientin

Den Kardiologen Prof. Dr. Volker Rudolph und Dr. Kai Peter Friedrichs und
ihrem Team am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen,
gelingt ein bahnbrechender Eingriff: Sie konnten einer schwer herzkranken,
anderweitig nicht mehr therapierbaren Patientin mit einer besonders
schonenden Herzkathetertherapie eine neuartige Behandlungslalternative
anbieten. Das komplexe Mitralklappenersatzverfahren kam erstmals in
Ostwestfalen-Lippe zum Einsatz und zählt aktuell zu den anspruchsvollsten
Technologien der modernen Kardiologie.

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Gasfermentation: Gamechanger für die Kreislaufwirtschaft?

Materialkreisläufe schließen, Abfälle reduzieren und Rohstoffe dauerhaft
im Wirtschaftssystem halten – das sind die zentralen Ziele der
Kreislaufwirtschaft. Um sie zu erreichen, braucht es innovative
Technologien, die neue Wege des Recyclings eröffnen. Eine
vielversprechende Technologie ist die Gasfermentation: Das
biotechnologische Verfahren nutzt Abgase wie CO₂ als Rohstoff, um daraus
wertvolle Produkte zu erzeugen und industrielle Emissionen neu zu denken.
Prof. Ralf Takors will der Gasfermentation mit seiner Forschung zur
Marktreife verhelfen.

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