Der Le-Mans-Gesamtsieger von 1998 feiert mit Porsche erfolgreiches Renncomeback
„Ein unglaubliches Rennen. Es hat riesig Spaß gemacht, so viele Autos zu überholen. Mein Ingenieur Roland Kussmaul und ich haben zusammen ein tolles Setup ausgetüftelt. Irgendwie war es heute wieder wie 1998." Laurent Aiello hat seinen VIP-Start im Porsche Carrera Cup vor den 24 Stunden von Le Mans sichtlich genossen. Für den Franzosen war es eine Rückkehr an die Stätte seines größten Triumphs: 1998 hat er den Langstreckenklassiker zusammen mit Allan McNish und Stéphane Ortelli im Porsche 911 GT1 gewonnen – es war der bislang letzte Gesamtsieg von Porsche in Le Mans.
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Auf den ersten Blick klingt die Prämie von 720.000 Euro obszön, die jeder spanische Fußball-Profi im Fall eines WM-Triumphs erhalten soll. Zumal Xavi, Iniesta und Co bereits als 30-Jährige ausgesorgt haben durch ihre Millionenverträge bei ihren Clubs. Wäre es da nicht ein Zeichen, ein wenig bescheidener zu sein, zumal in einem Land, wo viele Menschen Sorgen um ihre Existenz haben? Auf der anderen Seite könnte sich der spanische Verband die Summe leisten, sollte es wirklich zum erneuten Triumph kommen. Denn die Prämien, die die FIFA ausschüttet, sind noch einmal gestiegen. Sagenhafte 26 Millionen Euro erhält das Land des Weltmeisters. Da ist es doch nur zu gerecht, wenn diejenigen, die den sportlichen Erfolg ermöglichen, einen Löwenanteil von dieser Summe abbekommen.