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Politik

Hoppe, hoppe Reiter, so geht’s nicht mehr weiter: Justizministerin Lambrecht erschafft zwei Mütter für ein Kind und gängelt Väter

Gleichstellung aller Kinder und Eltern
Gleichstellung aller Kinder und Eltern

Eine von Justizministerinnen eingesetzte Expertenkommission empfahl nicht verheirateten Vätern das gemeinsame Sorgerecht für ihre Kinder ab Geburt zu geben. Justizministerin Christine Lambrecht lehnt das in ihrem Gesetzesvorschlag ab. Sie setzt sich damit über das einstimmige Votum der Expertenkommission – alle erfahrene Praktiker*innen des Familienrechts – hinweg. Warum wird in Deutschland nicht umgesetzt, was in Europa Standard ist?Justizministerin Christine Lambrecht hat dem Kabinett einen Gesetzentwurf zur elterlichen Sorge vorgelegt. Sie möchte, dass es künftig in lesbischen Beziehungen zwei Mütter gibt. Gleichzeitig klammert sie aus und erschwert sie die rechtliche Position von Vätern in lesbischen Beziehungen, in Partnerschaften zwischen schwulen Männern und in nichtverheirateten Partnerschaften.  Zentrale Forderung des ISUV – Verband für Unterhalt und Familienrecht - ist die  gemeinsame elterliche Sorge für eheliche und nichteheliche Kinder, die völlige Gleichstellung aller Kinder und ihren Eltern. „Gleichstellung aller Kinder und deren Eltern ist ein übergeordneter verfassungsgemäßer Aspekt, der keine Kosten nach sich zieht, konfliktvermeidend wirkt, den Anspruch des Kindes auf beide Eltern umsetzt. Alle Kinder haben das Recht ihre Eltern zu kennen und von ihnen betreut zu werden“, fordert der ISUV-Vorsitzende, Rechtsanwalt Klaus Zimmer. Er verweist dabei auch auf entsprechende Grundsätze der UN-Kinderkonvention, auf die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs, auf Empfehlungen des Europarates.

In lesbischen Beziehungen soll es nach Lambrechts Vorstellungen zwar zwei Mütter geben, der Vater taucht aber nur als „Samenspender“ auf. In Beziehungen zwischen zwei schwulen Männern können dagegen beide nicht Vater sein.  Auf diese Diskriminierung angesprochen äußert sie in einem Interview mit der Zeitung DIE WELT: „Die Situation ist bei schwulen Paaren anders. Hier ist zu berücksichtigen, dass ein Kind auch immer eine leibliche Mutter hat. Daher lässt sich das Modell nicht genauso auf schwule Paare übertragen.“- Praktisch und ungeschminkt heißt das: In lesbischen Beziehungen kann man den Vater vergessen. Schwule Paare dagegen brauchen eine Mutter, aber weil Leihmutterschaft in Deutschland verboten ist, können sie Kinder nur adoptieren, aber keine „eigenen“ Kinder haben. „Wo immer biologische Gesetze juristisch paralysiert und genderisch manipuliert werden, stellen sich Gleichstellungsfragen, die Lambrecht so löst, indem sie die Väter/Männer gängelt. Justitias Waage schlägt zugunsten der Frauen/Mütter aus“, kritisiert ISUV-Pressesprecher Josef Linsler das einseitige Rechtsempfinden der Justizministerin.

  Im gleichen Interview äußert Lambrecht auf die  Frage, warum sie nicht dem Vorschlag der Expertenkommission gefolgt ist, unverheirateten Vätern ab Geburt das gemeinsame Sorgerecht zu geben: "Im Regelfall – dann, wenn die Eltern sich einig sind – reicht in Zukunft nach meinem Vorschlag die Vaterschaftsanerkennung, um das gemeinsame Sorgerecht zu bekommen. Eine weitere Sorgerechtserklärung ist nicht nötig. Es gibt aber Sondersituationen, etwa wenn Gewalt ausgeübt wurde." – 

Was Lambrecht vorschlägt, ist nicht mehr als eine Verwaltungsvereinfachung. „Das als Fortschritt zu verkaufen ist Etikettenschwindel. Weiterhin werden Väter gegängelt, müssen dem Sorgerecht nachlaufen. Ihr Vorschlag bewegt sich im Graubereich mit der Gleichheitsmaxime des Grundgesetzes: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, Männer und Frauen sind gleichberechtigt, niemand darf wegen seines Geschlechts benachteiligt werden. Die Ministerin unterliegt dem Zwang Gender-Regelungen auch in Bezug auf Kinderrechte und Elternebene durchboxen zu wollen. Es geht um Eltern und Kinder, nicht um Geschlechter“, kritisiert Linsler.

Durch Lambrechts Vorschlag ändert sich nichts in der Praxis bei Problemfällen, wenn die Mutter Nein sagt: Weiterhin werden machtbewusste Mütter Väter fragen: „Warum willst du das Sorgerecht, es geht doch auch so." Weiterhin werden Mitarbeiterinnen der Jugendämter der Mutter sagen: „Warum wollen sie das gemeinsame Sorgerecht? So können sie selbst bestimmen, wenn es um wichtige Fragen geht, wie beispielsweise Schule, Wohnortwechsel." Weiterhin werden die Väter den Mund halten und konfliktscheu Diskussionen aus dem Weg gehen, um die Beziehung zum Kind nicht zu gefährden, um nicht Misstrauen zu wecken und dadurch die Situation zu verhärten. Weiterhin werden Väter alle juristischen Fragen auf die Seite schieben, weil sie es für selbstverständlich halten, dass sie gleichberechtigt sind. Weiterhin wird vielen erst bei der Trennung bewusst, dass sie im kindschaftsrechtlichen Niemandsland leben und auf das Wohlwollen der Mutter angewiesen sind.

Im gleichen Interview begründet die Ministerin ihre „Erfindung“ von zwei Müttern damit: „Es ist ein Vorschlag im Sinne des Kindeswohls. Wenn der Geburtsmutter etwas zustößt, kann nach der bisherigen Rechtslage das Kind in eine rechtlich ungesicherte Situation kommen, solange das Adoptionsverfahren durch die Partnerin noch nicht abgeschlossen ist.“ In diesem Zusammenhang drängt sich die Frage auf: Was ist mit dem Kind der alleinerziehenden Mutter, wenn ihr etwas zustößt und sie den leiblichen Vater – wie auch immer und womit auch immer – aus der Beziehung zu seinem Kind gekickt hat? Es hat den gleichen Anspruch aufs Kindeswohl. „Alle Kinder sind gleichberechtigt, unabhängig davon ob die Eltern verheiratet sind oder nicht“, fordert Linsler und stellt fest: „Wir merken an den Reaktionen von Mitgliedern, was die Ministerin vorschlägt, ist nicht vermittelbar.“

Was der national und international anerkannte Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Jan Kropholler 1985 in seinem Buch „Kritische Bestandsaufnahme im Nichtehelichenrecht“ feststellte, ist 35 Jahre später  aktueller denn je: „Bei einer solchen Aneinanderreihung kindschaftsrechtlicher Teilreformen ist es unvermeidbar, dass größere Zusammenhänge nicht gesehen oder nicht hinreichend durchleuchtet werden […]. Es ist deshalb davor zu warnen, immer nur auf dem Wege der Teilreformen fortzuschreiten und das Flickwerk lediglich von Zeit zu Zeit aus aktuellem Anlass, um einen weiteren Lappen zu ergänzen.“ 

Seit sechs Jahren versprechen drei verschiedene Justizminister*innen eine Reform des Kindesunterhaltsrechts gemäß der praktizierten Maxime: Beide betreuen, Beide bezahlen. Ein Gesetzesvorschlag dazu: Fehlanzeige. Die Problematik ist bekannt: Ein Elternteil leistet 30 Prozent der Betreuung und zahlt dennoch 100 Prozent Unterhalt. Das ist ungerecht, der Reformbedarf ist unbestritten. „Statt dazu einen Gesetzentwurf vorzulegen, verhaspelt sich die Ministerin in Gendersternchen und geht die echten Probleme nicht an. Unterhaltspflichtige sollen weiterhin Klappe halten und zahlen. Hoppe, hoppe Reiter, so geht´s nicht mehr weiter!“ (Linsler)

ISUV – Kompetenz im Familienrecht seit über 40 Jahren
Der ISUV vertritt als größte deutsche und überparteiliche Solidargemeinschaft die Interessen von Bürgern, die von Trennung, Scheidung und den damit zusammenhängenden Fragen und Problemen - elterliche Sorge, gemeinsame Elternschaft trotz Trennung, Umgangsrecht, Unterhalt für Kinder und ehemaligen Eheatten, Vermögensausgleich Ausgleich der Rentenansprüche - betroffen sind. ISUV ist unabhängig, bundesweit organisiert und als gemeinnützige Organisation anerkannt. Der ISUV finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Unterstützen Sie unser Anliegen durch Ihre Mitgliedschaft und Ihre Spenden.

Kontakt:
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ISUV-Vorsitzender RA Klaus Zimmer, Augustinerplatz 2, 79098 Freiburg, 0761/23455, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
ISUV-Pressesprecher, Josef Linsler, Moltkestraße 22a, 97318 Kitzingen, Tel. 09321/9279671 – Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

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Was ist los mit der europäischen Sozialdemokratie?

Eine Vortragsreihe am Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-
Universität befasst sich mit der Zukunft der linken Volksparteien.

Das Forschungskolleg Humanwissenschaften der Goethe-Universität setzt
seine Reihe „Perspektiven der Sozialdemokratie in Europa“ fort mit einem
Vortrag der Frankfurter Politologin Prof. Dr. Sigrid Roßteutscher. Sie
spricht

am Mittwoch, 21. Oktober, um 19 Uhr
im Forschungskolleg Humanwissenschaften
Am Wingertsberg 4, 61348 Bad Homburg

über das Thema „Warum nicht alle SPD wählen (obwohl sie es könnten).
Wählerentwicklung und soziale Bindungskraft der Sozialdemokratie seit
1949“.

Sigrid Roßteutscher ist Professorin für Soziologie und Politikwissenschaft
am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität. Als
Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Wahlforschung, als
Projektleiterin der Studie „German Longitudinal Election Study“ (GLES) und
in ihren Publikationen befasst sie sich seit vielen Jahren insbesondere
mit dem Wahlverhalten in Deutschland und Europa.

In ganz Europa verlieren die sozialdemokratischen und die demokratischen
sozialistischen Parteien seit einigen Jahren dramatisch an Wählergunst.
Zugleich erzielen neue politische Bewegungen, häufig rechtspopulistische
Parteien, große
Stimmengewinne. Dieses Phänomen hat in den unterschiedlichen Ländern sehr
unterschiedliche historische, kulturelle, gesellschaftliche und politische
Ursachen, aber es gibt auch Gemeinsamkeiten.

Die Vortragsreihe analysiert aus einer vergleichenden Perspektive die
Gründe für diese Entwicklung und wirft die Frage auf, ob insbesondere das
transnationale Zusammenwirken innerhalb der Europäischen Union für die
Sozialdemokratie eine Chance bietet, zu einer neuen Rolle und Stärke zu
gelangen. Die Frage könnte sich auch den anderen demokratischen Parteien
und Bewegungen in Europa über kurz oder lang mit Vehemenz stellen.

Die Reihe, die im Juli mit einem Vortrag von Franz Voves gestartet wurde,
ehemals Landeshauptmann der Steiermark und Landesvorsitzender der SPÖ
Steiermark, wird wissenschaftlich geleitet von Prof. Dr. Matthias Lutz-
Bachmann, Direktor des Forschungskollegs Humanwissenschaften und
Philosophieprofessor an der Goethe-Universität, Prof. Dr. Pierre Monnet,
Leiter des Institut Franco-Allemand de Sciences Historiques et Sociales
(IFRA) und Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Goethe-
Universität, sowie Prof. Dr. Hans-Jürgen Puhle, Emeritus der
Politikwissenschaft an der Goethe-Universität.

Die Termine

21.10.2020
Sigrid Roßteutscher, Goethe-Universität
„Warum nicht alle SPD wählen (obwohl sie es könnten).
Wählerentwicklung und soziale Bindungskraft der Sozialdemokratie seit
1949“

04.11.2020
Hans-Jürgen Puhle, Goethe-Universität
„Was kommt nach den ‚Volksparteien‘?
Zum Strukturwandel von Parteien, Öffentlichkeit und Demokratie“

25.11.2020
Wolfgang Schroeder, Universität Kassel und WZB
„Was ist noch übrig von der alten SPD?
Eine Post-Arbeiterpartei sucht ihren Platz im Parteienwettbewerb“

16.12.2020
Wolfgang Merkel, Humboldt-Universität zu Berlin und WZB, Berlin
„Varieties of Decline: Ende der Sozialdemokratie?“

20.01.2021
Gérard Grunberg, Sciences Po und CNRS, Paris
„Der Zusammenbruch des französischen Sozialismus:
strukturelle und konjunkturelle Ursachen“ (in französischer Sprache mit
deutscher Zusammenfassung)

Die Vorträge finden jeweils mittwochs um 19 Uhr statt. Eine Fortsetzung
der Reihe ist geplant.


Anmeldung: Die üblichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie
werden bei unseren Veranstaltungen beachtet: Maske, Abstand, Belüftung der
Räume. Außerdem ist die Teilnahme nur nach vorheriger Anmeldung per Email
(anmeldung@forschungskolleg-humanwissenschaften.de ) und gegen Vorlage
einer Teilnahmebestätigung möglich. Ihre Anmeldung kann nur berücksichtig
werden, wenn Sie Ihre vollständige Adresse mit Telefonnummer angeben.

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BDH fordert Kindergrundsicherung

Nach Zahlen der Bertelsmann-Stiftung wachsen etwa 2,8 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland in Armut auf. Damit lebt jedes fünfte Kind hierzulande in Armut. Die Zahlen verlangen eine soziale Haltelinie, so Ilse Müller vom BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. Die Vorsitzende des Sozialverbands warnt davor, die Verankerung dieser wichtigen sozialen Haltelinie weiterhin auf die lange Bank zu schieben:
 
„Wir beobachten im Bereich der Kinderarmut seit Jahren eine gefährliche Tendenz, die zur wirtschaftlichen Ausgrenzung wachsender Teile der jungen Generation folgen kann. Etwa 1,38 Millionen armutsgefährdete Kinder beziehen derzeit Harzt-IV. Es ist offensichtlich, dass die geltenden Kinderregelsätze zu niedrig angesetzt sind. Eine klar definierte Kindergrundsicherung würde uns auf dem Weg zur Bildungs- und Chancengerechtigkeit einen großen Schritt weiterbringen. Allerdings spielt die Bundesregierung bei der Einführung einer Kindergrundsicherung auf Zeit und verschleppt eine überfällige Sozialreform in einem gesellschaftlich äußerst sensiblen Bereich. Wir sind davon überzeugt, dass der Kampf gegen Armut nicht nur gesellschaftlichen Ausgleich mit sich bringt. Es wird sich auf lange Sicht ganz erheblich auf den allgemeinen Wohlstand auswirken, wenn es gelingt, Deutschland zum Land der Chancen und der Aufsteiger zu machen. Kinderarmut ist der Bremsklotz im Startblock unseres Nachwuchses und er muss unbedingt aus dem Weg geräumt werden!“

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Die Qual der (US-)Wahl – Muss Europa selbstständiger werden?

Podiumsdiskussion am Montag, den 19.10.2020 im Haus am Dom in Frankfurt am
Main und im Live-Stream. Es diskutieren: Dr. Caroline Fehl, Ralph Freund
und Sven Giegold. Moderation Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau.

Vier Jahre Donald Trump haben in Europa Spuren hinterlassen: die
Aufkündigung internationaler Abkommen, Zweifel an der Rolle der USA als
vertrauenswürdiger Sicherheitsgarant, diplomatische Spannungen. Am 3.
November wird der neue (alte?) US-Präsident gewählt. Was bedeutet der
Ausgang der Wahl für Europa? Was muss die EU unternehmen, um auch ohne die
USA handlungsfähiger zu werden? Was kommt, wenn Trump geht? Was geht, wenn
Trump bleibt?

Über die US-Wahl 2020 als Handlungsanstoß, europäische Krise oder Chance
diskutieren:

Dr. Caroline Fehl
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)

Ralph Freund
US-Experte

Sven Giegold
Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Europäischen Parlament
(zugeschaltet)

Moderation: Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau

Wann und Wo?
Montag, 19. Oktober 2020, Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt am Main
Beginn: 19:00 Uhr, Einlass 18:30 Uhr
Eintritt: frei; Einlass nur für angemeldete Gäste!

Die Veranstaltung ist in Teilpräsenz geplant. Die Anzahl der
ZuschauerInnen ist begrenzt. Anmeldung als ZuschauerIn im Haus am Dom
bitte unter fr.de/anmeldung, Stichwort „HSFK“

Die Diskussion wird auch per Livestream übertragen.
Link zu Youtube: https://www.youtube.com/hausamdom

Kooperationsveranstaltung von:
Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
Frankfurter Rundschau
Haus am Dom, Katholische Akademie Rabanus Maurus

Weitere Informationen:
https://www.hsfk.de/veranstaltungen/veranstaltung/news/die-qual-der-us-
wahl-muss-europa-selbststaendiger-werden/

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