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Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2026: Aufschwung mit Strukturproblemen – Finanzpolitik auf Abwegen

Die deutsche Wirtschaft ist seit Ende 2025 im Aufschwung. Die Erholung
fällt stärker aus als noch im Frühjahr erwartet, bleibt aber schwach. Die
führenden Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten für das laufende Jahr
ein BIP-Plus von 1,3% und für die beiden folgenden Jahre von 1,1% bzw.
0,4%. Gegenüber dem Frühjahr wurde die Prognose für 2026 um 0,7 und für
2027 um 0,2 Prozentpunkte angehoben. „Die Wirtschaft hat sich robuster
entwickelt als erwartet. Der Aufschwung steht jedoch auf einem schmalen
Fundament, denn hohe Energiepreise und Struktur­probleme belasten“, sagt
Oliver Holtemöller, Konjunkturchef des Leibniz-Instituts für
Wirtschaftsforschung Halle (IWH).

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Neue Perspektiven für Grünland: GBR-ACT entwickelt regionale Wertschöpfungsmodelle – Praxispartner gesucht

Wie lässt sich Biomasse aus Grünland wirtschaftlich nutzen? Obwohl bereits
zahlreiche Technologien zur Verarbeitung von Grünlandbiomasse zu
Proteinen, biobasierten Materialien oder Energie zur Verfügung stehen,
fehlen vielerorts noch tragfähige Geschäftsmodelle und funktionierende
regionale Wertschöpfungsketten. Genau hier setzt das europäische
Forschungsprojekt GBR-ACT an. Das Leibniz-Institut für Agrartechnik und
Bioökonomie e.V. (ATB) sucht Gemeinden, landwirtschaftliche Betriebe,
Unternehmen, landwirtschaftliche Genossenschaften und andere Akteure, die
neue Ideen zur Verwertung von Grasbiomasse vorantreiben möchten.

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Neue Hoffnung bei Verlust von zentralem Sehvermögen: Netzhaut-Chip macht Buchstaben wieder sichtbar

Menschen mit fortgeschrittener trockener altersabhängiger
Makuladegeneration (AMD) verlieren oft unwiederbringlich ihr zentrales
Sehvermögen. Gesichter erkennen, lesen oder alltägliche Aufgaben
bewältigen wird zunehmend unmöglich. Erstmals kann jetzt ein kürzlich
zugelassener Netzhaut-Chip Betroffenen einen Teil der Sehfunktion
zurückgeben. Wie gut die neue Technologie funktioniert und welche Chancen
sie eröffnet, berichtete Professor Dr. med. Lars-Olof Hattenbach,
Präsident der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG), auf der
Kongress-Pressekonferenz anlässlich der DOG 2026.

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