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Prof. Dr. Kai Purnhagen als Experte für das Europäische Parlament berufen

Kai Purnhagen
Kai Purnhagen
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Prof. Dr. Kai Purnhagen, Lehrstuhlinhaber für Lebensmittelrecht an der
Universität Bayreuth, ist für eine verantwortungsvolle Expertentätigkeit
für das Europäische Parlament ausgewählt worden. Der renommierte
Rechtswissenschaftler wird die Berichterstatterinnen und Berichterstatter
des Ausschusses für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und
Lebensmittelsicherheit (ENVI) bei der laufenden Gesetzgebungsarbeit zur
Regulierung gentechnisch veränderter Mikroorganismen (GMM) unterstützen.

Konkret begleitet Prof. Dr. Kai Purnhagen die parlamentarischen Beratungen
zu einem Richtlinienvorschlag der Europäischen Kommission, der zentrale
Fragen des Inverkehrbringens genetisch veränderter Mikroorganismen und
angrenzender regulatorischer Bereiche neu ordnet. Als unabhängiger Experte
bringt er seine wissenschaftliche Expertise in Form von Briefings,
schriftlichen Stellungnahmen sowie durch die Teilnahme an Anhörungen und
Fachgesprächen auf europäischer Ebene ein. Seine Analysen und Einordnungen
leisten einen wichtigen Beitrag zu einer evidenzbasierten, rechtssicheren
und ausgewogenen Gesetzgebung.

„Die Anfrage des Europäischen Parlaments ist eine große Anerkennung meiner
wissenschaftlichen Arbeit“, sagt Prof. Dr. Kai Purnhagen. „Gerade bei
hochkomplexen und gesellschaftlich sensiblen Themen wie der Regulierung
gentechnisch veränderter Mikroorganismen ist es entscheidend, rechtliche,
wissenschaftliche und praktische Perspektiven zusammenzuführen. Dass ich
diesen Prozess beratend begleiten darf, freut mich sehr.“

Auch der Präsident der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Stefan Leible,
würdigt die Berufung ausdrücklich: „Die Tätigkeit von Prof. Dr. Purnhagen
für das Europäische Parlament unterstreicht eindrucksvoll die
internationale Sichtbarkeit und Relevanz der Forschung an der Universität
Bayreuth. Seine herausragende Expertise und sein Engagement stehen
beispielhaft für unseren Anspruch, mit exzellenter Wissenschaft aktiv zur
Lösung zentraler gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen
beizutragen.“

Die Universität Bayreuth profitiert unmittelbar von dieser europäischen
Vernetzung: Erkenntnisse aus der parlamentarischen Arbeit fließen in
Forschung und Lehre ein und stärken den interdisziplinären Dialog zu
Fragen des europäischen und internationalen Rechts.