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„ZusammenLeben. Verbinden statt spalten“ Frühjahrsakademie an der Uni Ulm

Gäste der Frühjahrsakademie 2023 im Hörsaal  Quelle: Elvira Eberhardt  Copyright: Uni Ulm
Gäste der Frühjahrsakademie 2023 im Hörsaal Quelle: Elvira Eberhardt Copyright: Uni Ulm
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Die Anmeldung zur Frühjahrsakademie an der Uni Ulm ist ab sofort möglich!
Vom 23. bis 26. März steht die Akademiewoche des Zentrums für Akademische
Wissenschaftliche Weiterbildung der Universität unter dem Motto
„ZusammenLeben. Verbinden statt spalten“ und beleuchtet den
gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt kommt nicht von selbst. In Zeiten von
Krisen, Polarisierung, wachsender Ungleichheit und tiefgreifendem Wandel
steht das Zusammenleben unter Druck. Die Frühjahrsakademie des Zentrums
für Akademische Wissenschaftliche Weiterbildung von 23. bis 26. März an
der Universität Ulm steht unter dem Motto „ZusammenLeben. Verbinden statt
spalten“. Sie fragt danach, was unsere Gemeinschaft zusammenhält und wie
das Miteinander gestärkt werden kann. Die Anmeldung zur
Weiterbildungswoche für alle ist ab sofort möglich.

Gesellschaft ist eine gemeinsame Aufgabe. Die Frühjahrsakademie 2026 des
Zentrums für Akademische Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) der Uni
Ulm bietet Impulse, Zusammenhalt neu zu denken und Wege zu erkunden, wie
ein solidarisches Miteinander gestärkt werden kann. Insgesamt fünf
Vorträge erlauben einen facettenreichen Dialog über Demokratie,
Gerechtigkeit, Vielfalt und Verantwortung – und laden dazu ein,
Gemeinsamkeiten und Verbindendes neu zu entdecken. Daneben gibt es
Arbeitskreise, Raum für Begegnungen und die beliebten Mittwochsangebote.

Eröffnet wird die Frühjahrsakademie von Professor Dieter Rautenbach, Vize-
Präsident für Karriere, am Montag, 23. März, 9:30 Uhr im H4/5. Ein
Grußwort spricht Iris Mann, Bürgermeisterin für Kultur, Bildung und
Soziales der Stadt Ulm. Danach macht die Politikwissenschaftlerin,
Journalistin und Autorin Gilda Sahebi den Auftakt zur Vortragreihe (Beginn
jeweils 10:00 Uhr, H4/5) mit einem kritischen Blick auf die Erzählung der
gespaltenen Gesellschaft.

Am Dienstag analysiert Professorin Beate Küpper von der Hochschule
Niederrhein den Zustand demokratischer Einstellungen in Deutschland –
zwischen Sorge vor Rechtsextremismus und einer stabilen demokratischen
Grundhaltung der Mehrheit. Professor Nils Goldschmidt, Direktor des
Weltethos-Instituts Tübingen, rückt am Mittwoch Gerechtigkeit als
ethischen und ökonomischen Kompass für sozialen Zusammenhalt und
nachhaltigen Wohlstand ins Zentrum. Die Migrations- und Bildungssoziologin
Dr. Anna C. Reinhardt (TU Dortmund) thematisiert am Donnerstagvormittag
das Zusammenleben in der alternden Migrationsgesellschaft. Den Abschluss
am Donnerstagnachmittag (Beginn 13:30 Uhr) bildet Stefanie Bremers
Plädoyer für Steuer- und Vermögensgerechtigkeit als Schlüssel zu fairer
Teilhabe und Zukunftsfähigkeit.

Die kulturelle Begleitveranstaltung lädt am Montag, 23. März, um 17:00
Uhr, im H4/5 zum gemeinsamen Singen unter der Leitung von Unichor-Leiter
Manuel Sebastian Haupt ein. Im Vordergrund stehen die Freude und das
Gemeinschaftserlebnis, nicht das korrekte Notenlesen. Während der gesamten
Frühjahrsakademie zeigt im Uni-Forum die Wanderausstellung „VielfALT –
Perspektiven auf das Leben im Alter“ unterschiedliche Gesichter des
Älterwerdens.

Die Arbeitsgruppen und Mittwochsangebote bieten erneut ein breites
Themenspektrum – von Künstlicher Intelligenz und IT-Sicherheit über
ökonomische und biologische Fragestellungen bis hin zu kreativen Angeboten
wie Schreiben und Malen. Angebote in der Mittagspause vervollständigen das
Programm der Akademiewoche.

Terminüberblick:
Frühjahrsakademie 2026 – ZusammenLeben. Verbinden statt spalten
Montag, 23. bis Donnerstag, 26. März
Universität Ulm
Eröffnung: Montag, 9:30 Uhr, H 4/5

Die Anmeldung zur Frühjahrsakademie ist ab sofort online, telefonisch oder
schriftlich möglich. Vorträge und andere Programmpunkte können auch
einzeln gebucht werden. Fragen zur Anmeldung beantwortet das ZAWiW-
Sekretariat unter 0731/50-26601, Fax: 0731/50-26609. Die Teilnahme am
Gesamtprogramm kostet 90 Euro, Mitglieder des ZAWiW-Fördervereins zahlen
80 Euro. Studierende können sich kostenfrei anmelden!