Zum Hauptinhalt springen

Minister begrüßt erste Kohorte in neuem Emder Studiengang

Pin It

Falko Mohrs tauschte sich mit ersten berufsbegleitend Studierenden der
Sozialen Arbeit aus
Die ersten Studierenden, die im September an der Hochschule Emden/Leer in
das neue Bachelor-Studienangebot „Soziale Arbeit (BASA-online)“ gestartet
sind, wurden am 16.01.2026 noch einmal in besonderem Rahmen begrüßt: Der
Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs, hatte
den Weg aus Hannover angetreten, um die ersten Eindrücke und Anregungen
der Gruppe aufzunehmen und sie willkommen zu heißen.



„Mit diesem Studiengang beschreiten wir Neuland an den Staatlichen
Hochschulen in Niedersachsen“, so Minister Falko Mohrs während seiner
Begrüßung in der Emder Hochschulbibliothek. Das innovative
berufsbegleitende Studienformat eröffne neue, spannende Wege in die
Hochschulbildung und mache das Studium im gesellschaftlich bedeutenden
Berufsfeld „Soziale Arbeit“ für mehr Menschen attraktiv und erreichbar.
„Der Studiengang verbindet akademische Qualität, digitale Lehre und
gesellschaftliche Verantwortung. Damit leistet die Hochschule Emden/Leer
als modernes, zukunftsgewandtes und praxisnahes wissenschaftliches Zentrum
der Region einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung“, so Mohrs.

Rund 30 Studierende haben sich für den ersten Online-Studiengang am
Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit eingeschrieben. Damit ist dieser
zu mehr als 100 Prozent ausgelastet. Mit der Bereitstellung des neuen
Angebots verfolge die Hochschule das Ziel, neue Personengruppen
anzusprechen und flexiblere Formate, passend zu den unterschiedlichen
Lebenssituationen, zu generieren, wie Hochschulpräsident Prof. Dr. Marco
Rimkus am Freitag betonte. „Wir wollen die Hochschule Emden/Leer zu einer
Partnerin für lebenslanges Lernen entwickeln. Zu einer akademischen
Brückenbauerin, die Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen passende
Bildungsangebote anbietet“, so der Präsident.

Dafür gab es laut Studiengangsleiter Prof. Dr. Michael Herschelmann
bereits im Vorfeld großen Zuspruch seitens der sozialen Einrichtungen aus
der Region. „Mehr als 60 Prozent der Studierenden kommen aus Ostfriesland
uns dem Emsland, 90 Prozent aus Niedersachsen. Dies zeigt: Wir machen
etwas für die Region und das Land“, so Herschelmann. Als Staatliche
Hochschule biete man den großen Vorteil, Blended-Learning-Angebote für
Berufstätige ohne Studiengebühren und mit dem Erfahrungsschatz aus 50
Jahren Lehre in der Sozialen Arbeit vorhalten zu können.

Beim neuen Studiengang gibt es neben der Möglichkeit, den Großteil des
Studiums von zu Hause aus und zu flexiblen Zeiten zu absolvieren, aber
auch durch eine Gruppe unterstützt zu werden, noch weitere Besonderheiten.
Die Hochschule Emden/Leer ist eine von insgesamt neun Hochschulen in
Deutschland, die erfolgreich in den Verbund BASA-online aufgenommen
wurden. Dadurch können unter anderem mehr Vertiefungsschwerpunkte
angeboten werden als an den einzelnen Hochschulen allein.

Auf dem Programm des Kurzbesuchs von Minister Mohrs in Emden stand auch
eine Gesprächsrunde mit den Studierenden, die von den rund ersten 100
Tagen im Studiengang berichteten. „Vorfreude, Arbeit an einem guten
Selbstmanagement und dabei Job, Familie und Studium unter einen Hut zu
bekommen“ waren für Sarah Schöne die präsentesten „Aha-Momente“ der ersten
Wochen. Zugleich ist die Emderin, die mit Anfang 30 bereits langjährige
Berufserfahrung in der Sozialen Arbeit mitbringt, sehr dankbar für die
Möglichkeit, an ihre persönliche Situation angepasst studieren zu können.
Wertgeschätzt wurden von vielen weiteren Studierenden außerdem der
unmittelbare Zugang zu Fachwissen, die gute Vernetzung untereinander und
die Fähigkeit, ihr tägliches Handeln im Job noch besser durch das neue
Wissen untermauern zu können. Auch nutzten einige die Gelegenheit, Wünsche
und Anregungen in Richtung des Ministeriums zu äußern – etwa in Bezug auf
Bildungsurlaub, um die Praxisphasen im Studium besser in ihren
Arbeitsalltag integrieren zu können.

Wer sich für den Studiengang Soziale Arbeit (BASA-online) bewerben möchte,
muss eine einschlägige Berufserfahrung von mindestens eineinhalb Jahren in
Voll- oder drei Jahren in Teilzeit und eine studienbegleitende
Berufstätigkeit nachweisen. Zwei Drittel der Studienzeit erfolgen online.
Die einzelnen Module werden auf einer Internetplattform eingestellt und
können zeit- und ortsunabhängig bearbeitet werden. Das restliche Drittel
wird in Blöcken in Präsenz an der Hochschule in Emden angeboten. Bei
Fragen stehen die Lehrenden stets als Lerncoaches und in einer Online-
Sprechstunde zur Verfügung.

Die Bewerbungsfrist für das Wintersemester 2026/27 endet am 15. Juli.
Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten für Info-Veranstaltungen
(online) für Studieninteressierte gibt es unter https://t1p.de/hpudk.