HMTM: Neujahrsempfang der Präsidentin Prof. Lydia Grün zum Thema »Klangräume«
Unter dem Motto »Klangräume« lud die Präsidentin der Hochschule für Musik
und Theater München (HMTM), Prof. Lydia Grün, am Mittwoch, den 14. Januar
2026 Persönlichkeiten aus Politik, Bildung und Kultur zum Neujahrsempfang.
Als Ehrengast sprach die Amtschefin des Bayerischen Staatsministeriums für
Wissenschaft und Kunst (StMWK), Stephanie Jacobs.
In ihrem Grußwort würdigte Amtschefin Stephanie Jacobs die HMTM: »Die HMTM
ist aktuell einer der spannendsten und lebendigsten Klangräume in München.
Durch künstlerische Exzellenz, pädagogische Profession und
wissenschaftliche Forschung entsteht ein einzigartiger Dreiklang für ein
zukunftsweisendes Studienangebot in Bayern. Damit diese Musik auch
räumlich den richtigen Resonanzboden findet, braucht die HMTM passende
Voraussetzungen. Ich bin zuversichtlich, dass wir 2026 die nächsten
entscheidenden Schritte in der Großen Baumaßnahme der Campusentwicklung
der HMTM gehen werden.«
Prof. Lydia Grün, Präsidentin der HMTM, zog in ihrer Neujahrsrede eine
Bilanz der letzten Jahre und gab einen Ausblick auf das neue Jahr: »Die
HMTM ist mit ihren zwölf Instituten eine vielstimmige Institution, die ein
gemeinsames Ziel verfolgt: die Förderung von künstlerischer, pädagogischer
und wissenschaftlicher Exzellenz. Eine klare Haltung und ein klares Profil
machen die HMTM aus. Dazu tragen auch grundlegende Innovationen bei: der
umfassende Forschungsschwerpunkt »Musik und Diktatur«, die
Institutionalisierung der musikalischen Hochbegabtenförderung in der HMTM
Young Academy, ein grundlegender Kulturwandel an der Ballett-Akademie, die
Integration von KI in unser Studienangebot und vieles mehr. So schaffen
wir Raum für künstlerische und wissenschaftliche Innovation und
Reflexion.«
Die Gäste konnten sich auch über musikalische Beiträge von Studierenden
und Lehrenden freuen:
Francesca Berardi, Junhao Huang, Flavia Metzner und Chen Zhang spielten
mit sechs bzw. acht Händen auf einem Flügel Werke von Sergej Rachmaninov
und Albert Lavignac.
Prof. Ali Nikrang, dessen Professur für KI und Musikalische Kreation an
der HMTM durch die Hightech Agenda des Freistaats Bayern ermöglicht wurde,
gab Einblick in seinen Arbeitsbereich. Als Beispiel stellte er u.a. das
Projekt der Kompositionsstudentin Danielle Lurie »Der Flederfrosch« vor,
das im Rahmen des Projekts »Walzersymphonie« des Ars Electronica Futurelab
zum Johann Strauss Festjahr 2025 in Wien mit einem ersten Preis
ausgezeichnet wurde.
Zum Abschluss interpretierte die Gitarristin Laura Lootens, die
Preisträgerin des bayerischen Kunstförderpreises 2025 und HMTM-Alumna
sowie Lehrbeauftragte, »Asturias« von Isaac Albéniz.
