Zum Hauptinhalt springen

Grüne Woche in Berlin: MLU zeigt Forschungsprojekte für eine zukunftsfähige Landwirtschaft

Pin It

Glutenfreie Backwaren, klimafeste Kultur- und Arzneipflanzen und Drohnen
auf dem Feld: Mit praxisnahen Forschungsprojekten und Ideen zur
Wertschöpfung in der Landwirtschaft präsentiert sich die Martin-Luther-
Universität Halle-Wittenberg (MLU) auf der Grünen Woche in Berlin. Die
Fachmesse findet vom 16. bis 25. Januar 2026 statt. Am Gemeinschaftsstand
der Hochschulen Sachsen-Anhalts stellen Wissenschaftlerinnen und
Wissenschaftler der MLU gemeinsam mit Partnern des Strukturwandel-Verbunds
„DiP Sachsen-Anhalt – Modellregion der Bioökonomie“ ihre Forschung vor. Im
Rahmen der Projekte entstehen konkrete Ansätze für eine klimafreundliche,
wettbewerbsfähige und digital unterstützte Landwirtschaft.



Welche Kultur- und Arzneipflanzen lassen sich künftig in Sachsen-Anhalt
anbauen und welche Produkte lassen sich mit ihnen herstellen? Wie kann
künstliche Intelligenz dabei helfen, die Pflanzenzüchtung und den
Pflanzenbau zu beschleunigen? Helfen Drohnen und moderne Feldsensoren
dabei, bessere Vorhersagen für den Ernteertrag zu treffen? Mit diesen und
weiteren Fragen befassen sich die Projekte, die die Forschenden der MLU
auf der Grünen Woche vorstellen. „Der Strukturwandel und die Folgen des
Klimawandels stellen das südliche Sachsen-Anhalt vor besondere
Herausforderungen. Im DiP-Verbund erarbeiten wir als Universität gemeinsam
mit Partnern aus Praxis, Wirtschaft und Wissenschaft konkrete Lösungen, um
landwirtschaftliche Betriebe zukunftsfähig aufzustellen und die regionale
Wertschöpfung in der Bioökonomie weiter zu stärken“, sagt Prof. Dr. Klaus
Pillen, Koordinator des DiP-Verbundes an der MLU.

Ziel des Verbundes ist es, im südlichen Sachsen-Anhalt eine Modellregion
für eine digitalisierte, klimaneutrale und wettbewerbsfähige
pflanzenbasierte Bioökonomie zu etablieren. In den 19 Forschungsprojekten
mit mehr als 50 Partnern entstehen praxisnahe Lösungen für klimaresiliente
Landwirtschaft, neue biobasierte Produkte und eine grüne Chemie. Beteiligt
sind daran auch die Hochschule Anhalt, die Hochschule Merseburg sowie
mehrere außeruniversitäre Forschungsinstitute der Region. Im Mittelpunkt
steht die Entwicklung nachhaltiger, digital unterstützter pflanzlicher
Wertschöpfungsgemeinschaften. Das Bundesministerium für Forschung,
Technologie und Raumfahrt (BMFTR) unterstützt den Verbund in zwei
Förderrunden mit bis zu 105 Millionen Euro.



Der Gemeinschaftsstand der Hochschulen Sachsen-Anhalts befindet sich in
der Sachsen-Anhalt-Halle (Halle 23b) am Stand 243.

Weitere Informationen zum DiP-Verbund und den einzelnen Projekten:
https://www.dip-sachsen-anhalt.de/