Der Jugend mehr Stimme geben: Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit gründet Jugendbeirat
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit gründet erstmals einen
Jugendbeirat. Ziel ist es, Gesundheitsthemen und Angebote für junge
Menschen gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
weiterzuentwickeln – näher an ihrem Alltag, verständlicher und passender.
Für das neue Gremium werden 15 bis 20 Mitglieder gesucht. Bewerben können
sich bundesweit junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren. Entscheidend
sind Interesse an gesundheitlichen Themen, Engagement und die Bereitschaft
zum regelmäßigen Austausch. Bewerbungen sind vom 15. Januar bis 15. März
2026 möglich.
Das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) gründet erstmals
einen Jugendbeirat. Ziel ist es, Gesundheitsthemen und Angebote für junge
Menschen gemeinsam mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen
weiterzuentwickeln – näher an ihrem Alltag, verständlicher und passender.
Der Jugendbeirat soll das Bundesinstitut zunächst für zwei Jahre beraten:
Welche Themen spielen im Leben junger Menschen wirklich eine Rolle? Wie
gelingt gute Gesundheitsinformation? Und über welche Kanäle werden junge
Menschen am besten erreicht?
Im Jugendbeirat arbeiten junge Menschen eng zusammen, tauschen sich mit
Fachleuten aus und gestalten Strategien, Projekte und
Kommunikationsformate mit. Regelmäßige Videokonferenzen, Präsenztreffen
sowie Workshops bieten Raum für Austausch und Feedback – und ermöglichen
den Jugendlichen, wertvolle Netzwerke aufzubauen und von praxisnahen
Lernerfahrungen zu profitieren. Für ihr Engagement erhalten die
Teilnehmenden eine Aufwandsentschädigung und die Chance, die
Gesundheitskommunikation ihrer Altersgruppe nachhaltig mitzuprägen.
Für das neue Gremium werden 15 bis 20 Mitglieder gesucht. Bewerben können
sich bundesweit junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren. Entscheidend
sind Interesse, Engagement und die Bereitschaft zum regelmäßigen
Austausch. Bewerbungen sind vom 15. Januar bis 15. März 2026 möglich.
Dr. Johannes Nießen, Kommissarischer Leiter des Bundesinstituts für
Öffentliche Gesundheit: „Junge Menschen erreicht man, indem man sie ernst
nimmt und zu Wort kommen lässt. Aus Projekten wie der Suchtprävention oder
dem Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten wissen wir: Maßnahmen,
die wirken, entstehen im Dialog. Der Jugendbeirat soll genau das möglich
machen – und jungen Menschen eine stärkere Stimme geben.“
Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche gehört zu den Kernaufgaben
des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit. Denn viele Gewohnheiten,
die später über Gesundheit mitentscheiden, entstehen früh. Wer Jugendliche
und junge Erwachsene ernsthaft beteiligen will, muss ihre Perspektiven
frühzeitig in die Entwicklung von Angeboten einbeziehen.
Der Jugendbeirat ist auch ein Schritt zu mehr Beteiligung, wie sie unter
anderem internationale und nationale Rahmenwerke vorsehen – von der UN-
Kinderrechtskonvention bis zur WHO-Strategie für Kinder- und
Jugendgesundheit.
Link zur Website:
https://www.bioeg.de/ueber-uns
Direkt zum Bewerbungsformular geht es hier:
https://www.bioeg.de/ueber-uns
ziele/gremien/jugendbeirat/bew
Bestellung der kostenlosen Materialien des Bundesinstituts für Öffentliche
Gesundheit unter:
Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit, 50819 Köln
Online-Bestellsystem: https://shop.bioeg.de/
E-Mail:
