GFFA-Fachpodium zu Wassernutzung und Technologien in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens
m Rahmen des Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) organisiert das
IAMO gemeinsam mit der German Agribusiness Alliance (GAA) am 16. Januar
2026 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Auf den Punkt: Nachhaltige
Wassernutzung und innovative Agrartechnologien in der Landwirtschaft
Osteuropas und Zentralasiens“ in Berlin.
Wasser ist wertvoll: Als Lebensgrundlage für Fauna und Flora, für die
Ernährungsgrundlage der Menschheit ist Wasser eine Schlüsselressource.
Gerade in Zeiten der Klimakrise ist effiziente Wassernutzung von höchster
Bedeutung, um auch in zunehmend ariden Regionen die Lebensmittelproduktion
sichern zu können.
Innovativen Agrartechnologien kommt vor diesem Hintergrund eine zentrale
Rolle zu: seien es punktgenaue Tröpfchenbewässerungssysteme mit
minimierten Verdunstungsverlusten, trocken- und salzstressresistente
Saaten und Sorten, schichtenschonende Landtechnik für optimale
Bodenfeuchte oder kreislauforientierte Viehhaltungssysteme.
Vor welchen Herausforderungen stehen Länder Osteuropas und Zentralasien
mit Blick auf nachhaltige Wassernutzung in der Agrarwirtschaft? Wie sehen
Lösungen in der Praxis aus? Was steht ihnen entgegen? Und wie kann der
Einsatz wassereffizienter Agrartechnologien weiter ausgebaut werden?
Diskutiert werden sollen diese Fragen mit Vertreter:innen von
internationaler Politik, Wissenschaft und Wirtschaft im Rahmen einer
Podiumsdiskussion als Teil des GFFA 2026.
Die Veranstaltung findet am 16. Januar 2026 von 9:30 bis 11:00 Uhr (MEZ)
im CityCube Berlin statt. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.
Weitere Informationen und die Registrierung finden Sie auf der folgenden
Webseite: www.gffa-berlin.de.
Über das GFFA
Das 18. Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) findet vom 14. bis
17. Januar 2026 unter dem Titel „Wasser. Ernten. Unsere Zukunft“ in Berlin
statt. Das GFFA ist eine internationale Konferenz zu agrar- und
ernährungspolitischen Fragen. Es wird vom Bundesministerium für
Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) in Kooperation mit der Messe
Berlin GmbH veranstaltet.
Über das IAMO
Das Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien
(IAMO) widmet sich der Analyse von wirtschaftlichen, sozialen und
politischen Veränderungsprozessen in der Agrar- und Ernährungswirtschaft
sowie in den ländlichen Räumen. Sein Untersuchungsgebiet erstreckt sich
von der sich erweiternden EU über die Transformationsregionen Mittel-,
Ost- und Südosteuropas bis nach Zentral- und Ostasien. Das IAMO leistet
dabei einen Beitrag zum besseren Verständnis des institutionellen,
strukturellen und technologischen Wandels. Darüber hinaus untersucht es
die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Agrar- und Ernährungssektor
sowie die Lebensumstände der ländlichen Bevölkerung. Für deren Bewältigung
werden Strategien und Optionen für Unternehmen, Agrarmärkte und Politik
abgeleitet und analysiert. Seit seiner Gründung im Jahr 1994 gehört das
IAMO als außeruniversitäre Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft
an.
Leibniz-Institut für Agrarentwicklung in Transformationsökonomien (IAMO)
Theodor-Lieser-Straße 2
06120 Halle (Saale)
www.iamo.de
