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Erster Nachhaltigkeitspreis: Universität Stuttgart zeichnet Initiativen von Mitarbeitenden und Studierenden aus

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Vier Kategorien, vier Ausgezeichnete: Die Universität Stuttgart hat unter
dem Motto „Morgen möglich machen“ den Nachhaltigkeitspreis verliehen an
Personen und Initiativen, die einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im
Universitätsalltag leisten.

•       Wissen: PowerPerspectives
•       Praxis: Prof. Peter Radgen
•       Verwaltung: Sharing-Initiative des Dezernats Internationales
•       Studieren: Bildung Erneuerbare Energie (BES e.V.)

„Mit dem Nachhaltigkeitspreis machen wir Menschen sichtbar, die mit großem
Engagement unsere Universität und die Welt zukunftsfähig gestalten. Die
ausgezeichneten Personen und Initiativen beweisen, wie vielfältig und
kreativ unsere Universitätsgemeinschaft zu mehr Nachhaltigkeit beiträgt“,
betont Prof. Manfred Bischoff, Prorektor für Forschung und nachhaltige
Entwicklung. „Zugleich unterstreichen wir mit dem neuen Preis:
Nachhaltigkeit ist eine gemeinsame Aufgabe, an der wir als gesamte
Universität arbeiten müssen und wollen.“

Preis ist mit 1500 Euro dotiert

Die feierliche Preisverleihung für den ersten Nachhaltigkeitspreis der
Universität Stuttgart – gefördert von der Stiftung Universität Stuttgart
und dem Studentenwerk Stuttgart e. V. – fand am Freitag, 28. November
2025, auf der Jahresfeier statt. In den vier Kategorien Wissen, Praxis,
Verwaltung und Studieren hatten sich Mitarbeitende wie auch Studierende
mit ihren Projekten beworben, die einen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im
Universitätsalltag leisten.

Angestoßen hat die Idee des Nachhaltigkeitspreises das Green Office der
Universität. Das Interesse an dem mit 1500 Euro pro Kategorie dotierten
Preis war schon jetzt bei der Premiere groß. Leicht fiel der Jury, die
sich aus Mitgliedern der Universitätsleitung, Nachhaltigkeitsexpert*innen
und Vertreter*innen der Universität zusammensetzte, die Entscheidung
nicht. „Es war schön, dass für die gesamte Jury schnell klar war, dass
neben den inhaltlichen Aspekten auch persönliches Engagement für die
Gemeinschaft ausschlaggebend ist“, sagt Jurymitglied Dr. Felix Hebeler,
Leiter des Green Office.

Die stolzen Gewinner – und die Meinung der Jury

Kategorie Wissen

„PowerPerspectives macht den Studiengang Erneuerbare Energien sichtbar und
fördert den erfolgreichen Transfer von technischem Fachwissen in die
Gesellschaft,“ sagt die Jury. Die Studierenden bereiten technische Inhalte
rund um die Energiewende verständlich, wissenschaftlich fundiert und
neutral auf. Mit kurzen Videos stärken sie das Energiewissen speziell der
Jugend, vermitteln darüber hinaus aber auch der breiten Öffentlichkeit ein
realistisches Verständnis von Energiefragen. Über 27.000 Aufrufe allein
auf Instagram – das spricht für sich.

Kategorie Praxis

„Prof. Dr. Peter Radgen vom Institut für Energiewirtschaft und Rationelle
Energieanwendung (IER) verbindet nachhaltige Forschung und Lehre mit der
praktischen Unterstützung des nachhaltigen Betriebs der Universität
Stuttgart“, befindet die Jury. Der Professor am Lehrstuhl für
Energieeffizienz analysiert Abläufe und Ressourceneinsatz in vielfältigen
Bereichen der Universität, um Einsparerfolge zu erzielen – die
Studierenden seiner Vorlesungen sind aktiv in Planung und Umsetzung
einbezogen. Ihnen eröffnet sich so die Möglichkeit, sich intensiv mit
Fragen der nachhaltigen Energienutzung und -versorgung in Theorie und
Praxis auseinanderzusetzen und fit für ihre zukünftigen Aufgaben im
Bereich der Energieeffizienz zu werden.

Kategorie Verwaltung

Sharing-Initiative, Dezernat Internationales – die Jury begründet: „Idee
und persönliches Engagement der Verantwortlichen überzeugen aufgrund des
Beitrags zur ökologischen, sozialen und ökonomischen Nachhaltigkeit an der
Universität Stuttgart.“ Federführend wird die Sharing-Initiative von den
Betreuenden der internationalen Studierenden organisiert. Studierende wie
auch Mitarbeitende der Universität sammeln zu Semesterbeginn gebrauchte
Dinge, die für das tägliche Leben und Wohnen wichtig sind.
Küchenutensilien, Bettwäsche, Handtücher und mehr, werden den neu
ankommenden internationalen Studierenden im Internationalen Zentrum frei
zugänglich angeboten. Das Ziel: Weniger Müll, weniger Einkäufe
minderwertigen Wegwerfguts, zugleich eine Bewusstseinsbildung für die
Second-Hand-Kultur.

Kategorie Studieren

„Bildung Erneuerbare Energien (BES e.V.) ist ein herausragendes Beispiel
für nachhaltiges Studieren und gesellschaftliches Engagement und ist ein
Aushängeschild der Universität“, findet die Jury. Der gemeinnützige
studentische Verein BES e.V. setzt sich für nachhaltiges Handeln und ein
gestärktes Umweltbewusstsein ein. Die Studierenden organisieren an Schulen
Bildungsprojekte rund um das Thema Erneuerbare Energien und führen
Technikprojekte durch. Das im Studium erworbene theoretische Wissen wird
so zugleich durch praktische Anwendungen ergänzt. Für die interaktiven
Bildungsworkshops entwickeln die Studierenden altersgerechte Workshop-
Formate. Jährlich erreichen sie damit Hunderte von Schülerinnen und
Schülern.

Ausführliche Porträts und Zitate der vier Ausgezeichneten finden Sie auf
unserer Nachhaltigkeitspreis-Webseite.