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Welche Folgen können dauerhafte Frustrationen in der frühen Kindheit auf unser Gesundheitswesen haben?

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Kati Voigt von der SRH Hochschule für Gesundheit hält im Rahmen des
Gesundheitsdenkertages am 20. April einen Online-Vortrag zum Thema
Entwicklungspsychologie.

„Es gibt evolutionspsychologisch geprägte Muster, die einem Säugling einen
guten Start in sein Leben ermöglichen. Zusätzlich zur Entwicklung
einzelner Funktionsbereiche (Motorik, Sensorik, physische Entwicklung)
schafft es der kleine Mensch, der noch nicht unsere Sprache beherrscht,
sich durch Aktivierung eines geschickten Bindungs- und Fürsorgesystems
wichtige Meilensteine auf dem Weg zum gesunden Erwachsenen zu erarbeiten“,
erklärt Kati Voigt, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Department
Psychologie an der SRH Hochschule für Gesundheit.

Diese Kompetenzen konnten von Entwicklungspsycholog:innen in
einfallsreichen Untersuchungen beobachtet und beschrieben werden, sodass
wir heute viel über die Funktion und Vulnerabilität dieser Phase wissen.
In ihrem Online-Vortrag im Rahmen des Gesundheitsdenkertages wird Kati
Voigt genauer auf das Thema „Vom klugen Säugling zum gesunden Erwachsenen:
Sensible Phasen der Frühen Kindheit und mögliche Folgen für unser
Gesundheitswesen“ eingehen und damit einen kleinen Einblick in das weite
Feld der Entwicklungspsychologie geben. Dabei soll auch der Frage
nachgegangen werden, welche Rolle Intuition und instinktive
Verhaltensweisen gegenüber Neugeborenen und Kleinkindern spielen und
welche Folgen eine dauerhafte Frustration der wesentlichen Bedürfnisse in
der frühen Kindheit mit sich bringt.

Für Studierende der Psychologie stellt die Entwicklungspsychologie nur
eine von vielen breit gefächerten beruflichen Perspektiven dar. Im NC-
freien Bachelor-Studiengang Psychologie an der SRH Hochschule für
Gesundheit erwerben sie eine wissenschaftlich fundierte Grundausbildung
psychologischer Zusammenhänge, die ihnen die unterschiedlichsten
Karrieremöglichkeiten eröffnet. Die Schwerpunktsetzung in Klinischer
Psychologie, Gesundheitsförderung und Prävention spiegelt dabei die
besondere Expertise der Gesundheitshochschule wider und macht die
Absolvent:innen zu Expert:innen für Menschen, die psychologische
Unterstützung benötigen. Einen exklusiven Einblick in das Studium erlangen
Interessierte beim Gesundheitsdenkertag am 20. April, wobei im Anschluss
an die verschiedenen Vorträge rund um das Thema Mental Health auch die
Möglichkeit besteht, sich allgemein zum Studium an der
Gesundheitshochschule der SRH beraten zu lassen.

Interessierte können sich für die Online-Veranstaltung am 20.04.2023 um 16
Uhr kostenlos und unverbindlich unter https://eveeno.com/302708780
anmelden.

Wissenschaftliche Ansprechpartner:
https://www.srh-gesundheitshochschule.de/unsere-hochschule/hochschulteam
/kati-voigt/