Neues journalistisches Portal für die Region 38
Campus38.de gestartet: Über 350 Medienstudierende der Ostfalia Hochschule
produzieren modernen crossmedialen Journalismus für junge Menschen
Campus38 ist scharf geschaltet: Der Veröffentlichungskanal für die selbst
produzierten journalistischen Beiträge von über 350 Studierenden der
verschiedenen Lehrredaktionen Print, Hörfunk, TV und Crossmedia
komplettiert seit dem Wintersemester die praktische journalistische
Berufsausbildung an der Ostfalia in den in Salzgitter angesiedelten
Bachelor-Studiengängen Medienkommunikation und Medienmanagement. „Durch
campus38 sammeln wir bereits richtige Praxiserfahrung und erste
Arbeitsproben für die Bewerbung“, findet Medienkommunikationsstudierend
Lena Merker. Volker Küch, hauptamtlicher Vizepräsident der Ostfalia sagt:
„Die praxisnahe Qualifikation und erstklassige Ausbildung junger Menschen
für den Arbeitsmarkt ist uns sehr wichtig – im journalistischen Bereich
wird diese durch campus38 jetzt noch weiter gestärkt. Darin liegt für die
Studierenden eine große Chance, aber damit verbunden auch eine große
Verantwortung.“ Prof. Dr. Heinz-Dieter Quack, Dekan der Fakultät Verkehr-
Sport-Tourismus-Medien freut sich über den gelungenen Projektstart: „Nach
Jahren des erfolgreichen Auf- und Ausbaus des Medienbereichs belegt
campus38 unsere attraktiven Studienangebote unter modernen
Arbeitsbedingungen hier am Standort Salzgitter.“
Ob klassischer TV-Magazinbeitrag, TV-Reportage oder mobil per Smartphone
aufgenommenem Interview, gebauter Beitrag im Hörfunk oder eine
crossmediale Audio-Slideshow, klassische Newsstory, Kino-im-Kopf-Reportage
oder Kommentar: Die Studierenden arbeiten mit der in Salzgitter
verfügbaren zeitgemäßen Medienausstattung, aber nach den allzeit gültigen
Qualitätsstandards im Journalismus. Dabei greifen sie Themen auf, die für
junge Leute relevant sind – erkennbar verankert in der Region und zugleich
engagiert in der Welt. Technisch zeichnet sich die Mobile First-Lösung,
die die besten Produktionen der Ostfalia-Lehrredaktionen integriert, durch
die optimierte Darstellung auf mobilen Endgeräten aus und entspricht damit
dem Mediengebrauch der Studierenden.
Der Qualitätssicherung des für campus38 erstellten Journalismus kommt eine
elementare Bedeutung zu. Hier organisieren die Studierenden ihre Arbeit,
die etwa die Überprüfungsrecherche der Fakten (Fact-Checking), inhaltliche
Feedback-Schleifen formelle Korrekturen sowie die Prüfung von
Urheberrechtefragen miteinschließt, selbständig nach den aktuellen
Standards im Redaktionsmanagement.
Die Lehrkräfte um Journalistik-Professor Dr. Marc-Christian Ollrog,
Medienproduktions-Professor Andreas Kölmel, die das Projekt gemeinsam
initiiert haben, sowie den Diplom-Journalisten Christian Raupach und dem
wissenschaftlichen Mitarbeiter Helge Hujer bringen deutlich über 35 Jahre
an praktischer Medienerfahrung ein, die sie in renommierten Medienhäusern
wie dem WDR und SWR sowie bei der F.A.Z.-Gruppe gesammelt haben. Gemeinsam
tun sie alles dafür, damit aus campus38 das wird, was es sein soll: Eine
vernehmbare junge und frische Stimme aus der Region und für die Region 38.
„Campus ist das ‚Baby’ der Studierenden. Wir, die Kollegen der
Lehrredaktion, sind nur die Geburtshelfer“, sagt Ollrog – und Kölmel
ergänzt: „Campus38 großziehen, mit Leben füllen, das wird die Aufgabe der
Studierenden sein. Ich bin überzeugt, das wird gelingen. Und dann kann
campus38 für die Region eine große Strahlkraft entwickeln, weit über die
Hochschule hinaus.“ (Text: Helge Hujer)