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Verteidigungshaushalt 2027: Rekordsumme allein sichert noch keine Verteidigungsfähigkeit

Der Entwurf für den Verteidigungshaushalt 2027 sieht Rekordausgaben von
rund 3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vor. Seit 2022 haben sich die
deutschen Verteidigungsausgaben damit mehr als verdoppelt und erreichen
ein Niveau wie seit dem Kalten Krieg nicht mehr. Doch die steigenden
Mittel führen nicht automatisch zu mehr Verteidigungsfähigkeit. Der Kiel
Policy Brief von Johannes Binder und Antonia Döring zeigt, wo Deutschland
die zusätzlichen Milliarden gezielter einsetzen muss – insbesondere bei
moderner Beschaffung, europäischer Kooperation sowie Forschung und
Entwicklung.

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Kann eine politische Brandmauer schützen und gleichzeitig eine Katastrophe sein?

Vom Aufstieg der AfD und der Krise unseres Demokratieverständnisses
Was passiert mit einem Haus, wenn wir uns immer stärker mit seinen Mauern beschäftigen, während sich
die eigentlichen Probleme möglicherweise unsichtbar im Fundament entwickeln? Und was, wenn die Risse
im Fundament irgendwann öffentlich sichtbar werden – etwa durch das vorläufige Wahlergebnis von 43,8
Prozent für die AfD (38 von 41 Direktmandaten) in Sachsen-Anhalt?

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EZB-Rat kommuniziert weiter restriktiven Kurs

Die Kommunikation des Rats der EZB bleibt deutlich auf eine straffere
Geldpolitik ausgerichtet. Der aktuelle Opinion-Score im EZB-Transparenz-
Monitor des ZEW Mannheim liegt Ende August bei +0,49 und damit
geldpolitisch weiterhin im restriktiven Bereich. Nach einem starken
Anstieg bis auf +0,63 im zweiten Quartal 2026 hatte sich der Ton der
Ratsmitglieder im Juli noch etwas gemäßigt.

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